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Gemeinsam den Neumondtag verbringen

17. Mai: 15:00 - 21:00

Am nächsten Neumondtag treffen wir uns am Sonntag, 17. Mai 2026.

Wir kommen am Nachmittag im Bienenhüsli zusammen:

Neuhus 2, 8585 Langrickenbach.

Ab 15 Uhr sind alle herzlich eingeladen.

Bei Kaffee und Kuchen freuen wir uns auf die gemeinsame Zeit. Wer möchte, darf gerne etwas mitbringen, um das Buffet zu ergänzen.

Auch für einen Musik-Jam ist Raum – bring dein Instrument gerne mit.

Wir verbringen den Nachmittag in Gemeinschaft und halten am Abend Ausschau nach der Neumondsichel.

Der Neumondtag ist ein Tag der Versammlung. Für diesen Anlass hat Anny das Bienenhüsli reserviert. Es steht im Garten eines schönen Thurgauer Bauernhofes und gehört lieben Freunden. Wer möchte, kann sich gerne mit einem freiwilligen Beitrag an den Mietkosten beteiligen und Anny einen Zustupf geben.

Teil sein und mitgestalten kann auf unterschiedliche Weise geschehen: Manche backen einen Kuchen, andere bringen einen musikalischen Beitrag. Und manche sind schon ein Segen, indem sie einfach da sind, sich mitfreuen und ein verständnisvolles Wort mit anderen teilen.

So entsteht eine lebendige Gemeinschaft – mit unterschiedlichen Erfahrungen und einer gemeinsamen Ausrichtung auf den Schöpfer und Erlöser.

Der Neumondtag ist ein Tag der Versammlung und nicht der Sonntag oder der Ruhesabbat. Diesen Unterschied nicht nur zu kennen, sondern auch zu leben, ist uns ein Anliegen. Deshalb organisieren wir diese Treffen und schaffen Raum, dies praktisch zu erleben.

Einige Bibelverse zeigen, dass Gott den Ruhesabbat und die Festzeiten selbst eingesetzt hat, dass sie ihm wichtig sind und dass er sie als Vorbild gelebt hat.

Gottes Vorbild: Ruhe und Zeitordnung

Gott selbst ruhte am siebten Tag von all seinen Werken:

„Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk … und ruhte.“ (1. Mose 2,2–3)

Auch Jesus ruhte am Sabbat. Seine Zeichen, Wunder und öffentlichen Lehren geschahen im Zusammenhang mit Festversammlungen:

„Es war aber ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.“ (Johannes 5,1)

„Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte.“ (Johannes 7,14)

Auch die Apostel predigten in den Synagogen nicht am Ruhe-Sabbat, sondern an Festzeiten und Neumondtagen, an denen Versammlungen stattfanden:

„An jedem Neumond und an jedem Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten.“ (Jesaja 66,23)

Verschiedene Formen der Anbetung

Es gibt unterschiedliche Formen der Anbetung.

Das vierte Gebot ist ein persönliches Liebeszeichen zwischen Gott und dir. An diesem Tag sind wir eingeladen, uns bewusst und persönlich auf ihn auszurichten. Die Festversammlungen hingegen haben eine gemeinschaftliche Dimension. Sie wirken tröstend und stärkend.

Der ursprüngliche Opferdienst hatte den Zweck, die Zeitpunkte der Festversammlungen sichtbar zu machen.

Am Ruhesabbat ist es nicht erlaubt, ein Feuer zu entzünden. Am Neumondtag und an den Festtagen hingegen bringen wir Dank- und Lobopfer dar. Die Rauchsäule über der Feuerstelle ist ein sichtbares Zeichen für den heiligen Versammlungstag der Gemeinde. Nicht der Ort – der Tempel –, sondern der Zeitpunkt ist von Gott selbst geheiligt.

Indem wir uns bewusst Zeit nehmen und uns mit einem demütigen und dankbaren Herzen versammeln, entsteht Raum, Gott unsere Anerkennung zu zeigen – nach seinen Vorstellungen und zu seinen Bedingungen.

Dabei geht es nicht um komplizierte Rituale. Entscheidend ist, dass wir zusammenkommen und im friedlichen Umgang, nach seinen Geboten, in Liebe und Barmherzigkeit miteinander leben.

Wir teilen unsere Talente und Gaben und freuen uns, dass wir unseren Schöpfer und Erlöser kennen dürfen – und wissen, was ihm wichtig ist.

 

Details

Datum:
17. Mai
Zeit:
15:00 - 21:00