
Das biblische Frühlingsfest enthält viele Aspekte. Der Wunsch, es nach den Vorstellungen des Schöpfers zu gestalten, ist dabei zentral.
Dafür recherchieren wir in der Bibel nach den Verordnungen zu diesem Fest, die wir im Alten Testament, besonders im Buch Mose, beschrieben finden. Doch das Fest ist nicht erst seit dem Auszug des israelischen Volkes aus der Sklaverei in Ägypten ein Thema.
Die 10 Gebote und der Festkalender sind von Anbeginn von Gott eingesetzt und widerspiegeln seine Persönlichkeit. Sie sind für uns Menschen gegeben und schenken uns Werte und eine gesunde Stabilität. Ihre Umsetzung ist freiwillig – genauso wie es freiwillig ist, Gott als seinen Schöpfer und Erlöser anzuerkennen und sich in seine Ordnungen einzugliedern.
Gott zu erkennen und nur ihn anzubeten ist der Schlüssel zu echtem Frieden. Dabei geht es auch darum, Yahushua (Jesus) als das lebendige Wort Gottes anzuerkennen. Er lebte als Mensch auf dieser Erde und zeigte uns, was ein beispielhaftes Leben nach Gottes Vorstellungen bedeutet. Darum ist der Bezug seines Lebens zu den Festtraditionen ein zentraler Bestandteil der Festzeiten.
1. April 2026 (Mittwochabend)
Fusswaschung in kleinen Gruppen in privaten Häusern
2. April 2026 (Donnerstagmittag)
Beginn des Passafestes – Treffen in kleineren Gruppen
4. April 2026 (Samstag)
Erster grosser Festtag – Tag des Webopfers
Festversammlung und gemeinsames Musizieren am See in Scherzingen ab 15 Uhr
Fladenbrot am offenen Feuer
5. April 2026 (Sonntag)
Gemeinsame Wanderung
(Weitere Informationen folgen)
9. April 2026 (Donnerstag)
Abschluss der Festwoche
Festversammlung am See in Scherzingen mit Musik und Fladenbrot ab 15 Uhr
Die erste Vorbereitung zum Fest beginnt am ersten Neumondtag des neuen Jahres. Das Erkennen der Mondsichel bestätigt die berechneten Daten und ermöglicht die endgültige Festlegung der Ruhesabbate und der Festversammlungen.
Um ein tieferes Verständnis der Ereignisse rund um das Frühlingsfest zu erlangen, organisieren wir verschiedene Aktivitäten während dieser Zeit.
Die Fusswaschung Jesu mit seinen Jüngern fand kurz vor dem Frühlingsfest statt und ist ein von Yahushua empfohlenes Ritual in der Gemeinschaft. Dafür treffen wir uns in unseren privaten Häusern und kommen in kleinen Gruppen zusammen.
Das Passafest ist ein Gedenkfest. Es erinnert an die letzte Plage in Ägypten, bei der der Tod des erstgeborenen Sohnes nur durch das Opferlamm verhindert werden konnte. Parallel dazu geschah die Kreuzigung und Grablegung Jesu zur gleichen Jahres und Tageszeit.
Das Passafest nach seinen Verordnungen zu feiern und dabei den Bezug zu Jesu Leben herzustellen, ist zugleich Anfang und Ziel des gesamten Jahres-Festkalenders. Dieses Fest gilt als das wichtigste Fest zur Vorbereitung, um in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden.
Seine Symbolik spiegelt sich im Ritual der Taufe wider: Yahushua so zu vertrauen, dass man ihm im Leben, im Tod und in der Auferstehung nachfolgen möchte, um das Geschenk des ewigen Lebens zu empfangen.
Das bedeutet, ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen und am Ende der Lebenszeit sein Leben im Vertrauen in die Hände des Schöpfers zu legen. Den Tod als Teil des göttlichen Plans und als Weg in die Ewigkeit anzunehmen.
Die 10 Gebote, die Bundesfeste, die Taufe, die Werke und der persönliche Einsatz sind Teil dieses Weges. Entscheidend ist, in diesem Bund mit Gott bis zum Schluss zu bleiben.
Jesus sagte: „Gehe hin und sündige nicht mehr.“ Ihn zu lieben und anzubeten ist das erste Gebot. Das Feiern seiner Bundesfeste ist ein Teil dieser Anbetung.
Gott anzubeten und ihm nachzufolgen ist zwar freiwillig, doch das ewige Leben zu erlangen und ein Kind Gottes zu werden, ist an klare Bedingungen geknüpft.
Während der Festwochen ziehen wir uns am Sabbat bewusst zurück und schätzen diesen Ruhetag.
Weitere Aktivitäten in der Gemeinschaft entstehen auch spontan, und wir freuen uns auf eine vielseitige und fröhliche Festwoche.
Wir hoffen, dieser Überblick weckt Vorfreude auf das Frühlingsfest.
Meldet euch gerne, wenn ihr Fragen habt oder etwas zum Fest beitragen möchtet.