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Herbstfest 2027

Wie ist es, den Sabbat auch in der Festwoche einzuhalten? Wie gestalten wir das ganz praktisch in unserer Familie? 

Diesen Sonntag haben wir Sabbat der Ruhe. Es ist der letzte Tag des Herbstfestes. Ich wollte euch daran erinnern, dass wir auch in den Festwochen den Sabbat als Ruhetag respektieren.

Immer zu Beginn und zum Schluss einer Festwoche ist vom Schöpfer für uns diese Pause eingerichtet: Zeit, sich zu erholen und das Gelernte im stillen Gebet zu verarbeiten.

Der erste und der letzte Arbeitstag der Festwoche dagegen sind besonders große Versammlungen angesagt. In dieser Woche war das der Montag und der Samstag.

Da wir die Festzeiten (Festsabbate) und den Ruhesabbat vom Mond abzählen, ändert sich das Datum jedes Jahr im gregorianischen Kalender.

Da wir diesen Monat den Sonntag als Sabbat haben, ist es für uns dieses Mal etwas einfacher, die Ruhetage auch gemeinsam als Familie zu genießen.

Die Laubhütte bauen wir erst am Montag nächste Woche ab, obwohl wir am Samstag die letzte große Laubhüttenparty feiern. Dieses Stehenlassen der Laubhütte, die heilige Ruhe, die dann in unserem Garten einkehrt, ist etwas Besonderes.

Ich empfinde es wie eine liebevolle Umarmung des Schöpfers: der Sabbat zu Beginn und zum Abschluss der Festwoche.

Das erinnert mich an einen Bibelvers aus Jeremia, wo Gott ihn beauftragt, sich an das Tor Jerusalems zu setzen und den Leuten zu sagen, dass sie keine Lasten hinein- oder hinaus tragen dürfen am Sabbat der Ruhe.

Weiter sagt er, dass, wenn sie dies einhalten, sich Gott an den Opfergaben der Festwochen erfreuen wird und das ganze Volk dadurch gesegnet wird. Hingegen, wenn sie dies nicht tun, wird Gott Jerusalem zerstören und das Land im Krieg verheert werden.

Jeremia 17,21-22

So spricht der HERR: Hütet euch bei eurem Leben, dass ihr am Tag des Sabbats keine Last tragt und durch die Tore Jerusalems hereinbringt! Und ihr sollt am Tag des Sabbats keine Last aus euren Häusern herausbringen und sollt keinerlei Arbeit tun! Sondern heiligt den Tag des Sabbats, wie ich euren Vätern geboten habe!

Hier findest du die Geschichte zum nachlesen: kallender 

  • Jeremia 17,19–20: Jeremia soll am Tor Jerusalems stehen und Gottes Wort verkünden.
  • Jeremia 17,21–22: Am Sabbat sollen sie keine Last tragen und nichts durch die Tore Jerusalems hineinbringen.
  • Jeremia 17,24–25: Wenn sie den Sabbat heiligen und dieses Gebot halten, sollen die Tore Jerusalems wieder von Königen, Fürsten und dem Volk durchzogen werden; Jerusalem soll bestehen bleiben.
  • Jeremia 17,26: Aus den umliegenden Gebieten sollen Menschen nach Jerusalem kommen und Brandopfer, Schlachtopfer, Speisopfer, Weihrauch und Dankopfer zum Haus des HERRN bringen.
  • Jeremia 17,27: Wenn sie aber den Sabbat nicht heiligen und weiterhin Lasten durch die Tore tragen, wird Gott Feuer an die Tore Jerusalems legen, das die Paläste verzehren und nicht gelöscht werden wird.

Jesus selbst hatte gesagt, dass seine Gebote für immer gelten.

Der wahre Sabbat ist das Bundeszeichen zwischen Gott und seinem Volk.

Jesus hat alle Gebote selbst eingehalten und die Menschen aufgefordert, von sündigem Verhalten umzukehren, nachdem er ihnen die Sünden vergeben hatte.

Er reiste regelmäßig zu den Festzeiten nach Jerusalem und tat große Wunder an den Festsabbaten.

Er hat die Gebote und die Festzeiten bestätigt, nicht aufgelöst.at Sünden vergeben und die Menschen aufgefordert

ilu:

Matthäus 5,17–19

Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel*; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Königreich der Ewigkeit.

Johannes 7,37–38:

„Aber am letzten, dem großen Tag des Festes stand Jesus auf, rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!

Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“

Dies hat Jesus am Herbstfest gesagt.

Er verbindet den Glauben mit lebendigem Wasser.

Hast du gewusst, dass im Paradies ein Fluss mit vier Armen das Paradies bewässerte?

Es sind vier Feste im Jahr, an denen wir besonders zur Quelle kommen können, wenn unsere Seele nach lebendigem Wasser des Glaubens dürstet.

Und es sind vier Sabbate im Monat, an denen wir im stillen Gebet Kraft tanken.

Hesekiel 20.20

Und heiligt meine Sabbate, sie sollen zum Bundeszeichen sein zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der HERR, euer Gott bin. 

Wie kann man nur behaupten, Gott seien Zeitpunkte nicht wichtig?

Hat er nicht selbst den Sabbat gehalten?

Hat er nicht den Mond gemacht, um seine Festzeiten abzuzählen?

Hat er nicht selbst den Kalender mit seinem Lebenszeugnis in Jesus bestätigt?

Jesus ist am Versöhnungstag geboren.

Am Herbstfest wurde er am 8. Tag beschnitten.

Er wurde am Winterfest als Licht der Nationen geweiht.

Er ist am Frühlingsfest gekreuzigt und auferstanden.

Und am Wochenfest, Pfingsten, hat er seinen Geist auf die Jünger ausgegossen.

Alle vier Festwochen hat er im letzten Jahr seiner Wirkungszeit aufgesucht und diese mit Wundertaten und Predigten bestätigt.

Es ist in der Bibel auch zu finden, dass sich Jesus immer wieder zum Gebet in die Stille zurückgezogen hat.

Logisch hat er den Sabbat gehalten. Er war vollkommen.

Warum ist es nicht einfach so Wort für Wort in der Bibel zu finden? Warum muss man danach suchen, die Geschichten studieren und den Festkalender kennen, damit man das erkennt?

Weil Gott diese ganze Welt und alles drumherum dafür erschaffen hat, dass der Mensch frei wählen darf, ob er ihn zurücklieben möchte oder nicht.

Es ist sehr wohl in der Bibel zu finden, doch es scheint, als seien die Menschen blind für die Wahrheit, weil sie schon den Lügen glauben.

Raffinierte, komplizierte Lügenlehren.

Dabei ging ganz Einfaches und Wichtiges verloren.

Es gibt nur einen Gott.

Er hatte von Anfang an einen guten Plan.

Er will sich Menschen erschaffen, die ihm ähnlich sind, die lieben können und gütig sein wollen.

Er hat uns aufgezeigt, was er als gut definiert.

Kein Mensch ist gut, wenn er nicht die Option hat, das Gute zu wählen. Darum braucht es Optionen, Religionen und alternative, vermeintliche Wahrheiten. Eine Zeit des Reifens und Wählens und eine Zeit des Testens und der Prüfungen.

Es braucht aber auch das Ende: die Abrechnung, die Wiederherstellung und das gerechte Gericht.

Vergebung für diejenigen, die auf dieser Erde die Zeit genutzt haben, Buße zu tun und angefangen haben, ihm nachzufolgen, das Gute zu wählen, ihn zu suchen, anzubeten, zu ehren und ihn zurückzulieben. Für diejenigen, die alle Tests bestanden haben und ihn trotz Schwierigkeiten nicht aufgegeben haben.

Eine Zeit der Bewährung.

Diese anstrengende Phase hat aber Gott sei Dank ein Ende.

Ein Ende und ein Neubeginn.

In Ewigkeit.

Dann ist die Zeit der Prüfung vorbei, und wir sehen Gott von Angesicht zu Angesicht, und er wird seinen Plan vollenden.

Den Menschen in seine wahre Bestimmung bringen.

Eine Bestimmung, die er selbst wählen durfte:

ewig leben mit Gott

oder

ewiger Tod ohne Gott.

Die Zeit des Wählens ist jetzt.

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