🌸 Heute nehmen wir die letzten Vorbereitungen für das Frühlingsfest in Angriff.
Dabei erinnern wir uns als Familie an den letzten Abend, den Jesus mit seinen Jüngern verbrachte – an diesen besonderen, letzten gemeinsamen Abend. ✨
Bei der Fußwaschung kam Jesus seinen Jüngern noch einmal ganz nahe. Den ganzen Tag über hatten sie gemeinsam den Raum vorbereitet, in dem sie das Passafest feiern wollten. Jesus wusste jedoch, dass er selbst nicht mehr daran teilnehmen würde, denn zur gleichen Zeit (am nächsten Tag )würde er gekreuzigt werden und anschließend bis zum Ende des Sabbats im Grab liegen.
Ob die Jünger an diesem Abend wirklich verstanden haben, dass es ein Abschied war? 🤍
Jesus versuchte, ihnen schon in den Vorbereitungen zum Passafest Trost zu geben – einen sicheren Hafen inmitten der bevorstehenden Ereignisse. Einen Ort, an dem sie die traurige Nachricht seines Todes verarbeiten konnten.
Nicht alle Jünger waren bei der Kreuzigung dabei. Doch ausgerechnet diejenigen, die bei der Kreuzigung und Grablegung waren, waren später auch an diesem Abend zu spät aufgetaucht, da sie Jesus ins Grab legten. Die Nachricht war für alle ein Schock – obwohl Jesus ihnen mehrmals angekündigt hatte, dass er leiden, sterben und am dritten Tag auferstehen würde.
Einige der Jünger konnten es einfach nicht begreifen. Es hatte sich doch alles so angefühlt, als würde nun eine neue, große Herrschaft beginnen.
Erst im Nachhinein konnten sie die Prophezeiungen verstehen. Sie brauchten noch bis Pfingsten, um die Ereignisse wirklich einzuordnen.
Die Auferstehung Jesu geschah in der Nacht, noch vor Tagesanbruch, im Verborgenen. 🌅
Erst am Morgen in der Dämmerung des ersten Wochentages fanden die Frauen das leere Grab vor; die Soldaten waren erschrocken davongerannt…
Am Abend desselben Tages zeigte sich Jesus seinen Jüngern – in genau dem Raum, in den sie sich aus Angst und Trauer zurückgezogen hatten. Sie fürchteten, dass auch sie verfolgt werden könnten.
Als die Frauen am Morgen vom leeren Grab zurückkehrten und berichteten, sie hätten den auferstandenen Jesus gesehen, glaubten die Jünger ihnen zunächst nicht.
Erst am Abend des ersten Wochentages, als Jesus selbst durch die verschlossenen Türen zu ihnen trat, konnten sie aufatmen. 🕊️
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👨👩👧👦 Diese Geschichte erzähle ich heute meinen Kindern.
Auch Jesus hat im Vorfeld, bevor das Fest begann, versucht, seinen Jüngern die Zusammenhänge zu erklären. So nehmen auch wir uns als Eltern Zeit, unseren Kindern die Bedeutung dieses Festes näherzubringen – damit sie verstehen, warum wir tun, was wir tun, und was dahintersteht.
🧀 Heute essen wir gemeinsam ein Fondue, weil es zu uns passt. Es ist für uns zu einer schönen Familientradition geworden.
Und wir waschen uns gegenseitig die Füße – so, wie Jesus es bei seinen Jüngern getan hat. Ein sehr persönliches, freiwilliges Ritual, das ich sehr empfehlen kann, weil es die Geschichten der Bibel ganz nah und spürbar macht.
„Du hast Ausdauer gezeigt und um meines Namens willen gelitten und bist nicht müde geworden. Aber ich habe etwas gegen dich: dass du die erste Liebe verlassen hast. Denke nun daran, wovon du gefallen bist, tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn du aber nicht Buße tust, werde ich zu dir kommen und deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen.“
Offenbarung 3,2–3
„Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben; denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott. Denke daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte daran fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.“
✦ Die ersten Werke
Die „ersten Werke“ sind die ersten Gebote.
Die zehn Gebote sind auf zwei Tafeln aufgeteilt:
• Die ersten fünf betreffen die Beziehung zu Gott
• Die zweiten fünf betreffen die Beziehung zu den Mitmenschen
✦ Was ging verloren?
1. Gebot
Die wahre Anbetung des Schöpfers:
→ seine Festzeiten und sein geordneter Opferdienst
2. Gebot
Treue und das Verständnis dessen, was Gott eifersüchtig macht
3. Gebot
Die Anerkennung Gottes – wer und wie er ist:
→ der Schöpfer und Erlöser in Jesus
→ der einzige Gott, der alles erschaffen hat und als Mensch kam, um sein Wort zu bestätigen und uns seine Treue und Liebe zu beweisen
4. Gebot
Der Ruhesabbat – das Zeichen zwischen Gott und seinen Nachfolgern:
→ Bundeszeichen der Liebe
→ von Gott eingeführt und selbst vorgelebt
→Herzbeschneidung
5. Gebot
Selbsterkenntnis:
→ was wir sind und woher wir kommen
→ Wir sind durch unsere Eltern geboren, aber Gott hat alles gewirkt
Gott ist der Schöpfer, der Geber des Lebens, anbetungswürdig und allmächtig.
Er erschuf den Menschen und wünscht sich, freiwillig angebetet zu werden.
Um diese Freiheit zu ermöglichen:
• verbirgt Gott seine Fähigkeiten hinter der Natur
• die Natur ist nicht unser Versorger, sondern Gott
• Wir sind durch unsere Eltern geboren, aber Gott hat alles gewirkt
✦ Gottes Ordnung bleibt ewig
Psalm 7,12
„Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich zürnt über den Frevler.“
4. Esra 4,37
„Nach Maß hat er die Zeiten geordnet und nach Zahl die Zeiten bestimmt; und er bewegt und verändert sie nicht, bis das festgesetzte Maß erfüllt ist.“
Apostelgeschichte 17,30–31
„So hat nun Gott alle Menschen daran erinnert, dass sie überall Buße tun sollen; denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die Welt mit Gerechtigkeit richten wird durch den Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben an ihn durch die Auferstehung von den Toten bezeugt.“
2. Thessalonicher 2,8
„Dann wird der Gesetzlose offenbar werden, den der Herr durch den Hauch seines Mundes vernichten wird und durch die Erscheinung seiner Ankunft.“
✦ Warnung vor falschem Glauben
Matthäus 7,21–23
„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunderwerke getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“
✦ Angriff auf Gottes Ordnung
Der Böse will Gesetze und Festzeiten verändern – doch Gott bleibt treu und hält seinen Plan.
Daniel 7,25
„Er wird lästernde Worte reden gegen den Höchsten und die Heiligen des Höchsten aufreiben und wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern; und sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.“
Daniel 9,27
„Und er wird vielen den Bund für eine (Jahr)Woche schwer machen; und mitten in der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen, und auf das abscheuliche verheerende Ding wird ein Verwüster kommen, bis zum Ende, das fest bestimmt ist, wird es ausgießen auf den Verwüster.“
✦ Prüfung und Verführung
Weisheit 5,7–8
„Denn die Gerechten werden geprüft, wie Gold im Feuer, und ihre Wege werden geprüft, während sie in Geduld ausharren, bis das Ende offenbar wird.“
2. Thessalonicher 2,3–4
„…damit euch niemand verführt in irgendeiner Weise! Denn es muss zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbar werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott heißt oder Heiligtum heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausgibt, Gott zu sein.“
Der dritte Tempeln in Jerusalem wird vom Antichristen missbraucht werden
Johannes 5:43, wo Jesus selbst spricht:
„Ich bin in meinem Namen zu euch gekommen, und ihr nehmt mich nicht an; ein anderer wird kommen in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.“
Die Wiederaufnahme des Tempeldienstes in Jerusalem richtet sich nicht automatisch nach den ursprünglichen Geboten Gottes. Ebenso sind viele moderne Interpretationen verschiedener Kirchen nicht im Einklang mit dem, was Gott ursprünglich verordnet hat. Opferkult und Rituale spiegeln nicht immer die ursprünglichen Anweisungen Gottes wider.
An den Früchten werdet ihr sie erkennen: Die Früchte sind die Gebote Gottes.
Der wahre Sabbat ist ein Ruhetag, der nicht als Versammlungstag missbraucht werden darf.
Hesekiel 22,26
„Und ihre Priester haben mein Gesetz entweiht und meine heiligen Dinge geschändet; sie haben nicht unterschieden zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, und sie haben den Unterschied zwischen dem Unreinen und dem Reinen nicht gekannt; und sie haben ihre Augen vor meinen Sabbaten verhüllt, so dass ich unter ihnen entheiligt werde.“
Trotzdem kommt das Wort aus dem Jüdischen Volk und Israel ist die Kulisse göttlicher Offenbarung.
1. Thessalonicher 5,21
„Prüft aber alles und das Gute behaltet.“
✦ Der Mensch im Plan Gottes
Gott hat erschaffen:
→ Himmel und Erde
→ Zeit und Raum
→ Gebote und Festzeiten
Alles für den Menschen.
Sogar die Engel:
→ dienen uns
→ überwachen und prüfen uns
Hebräer 1,14
„Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil erben sollen?“
1. Mose 1,26–28
„ Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich; und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles, was sich auf der Erde regt. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich auf der Erde regt.“
Psalm 8,4–6
„Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig niedriger gemacht als Gott und mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Du hast ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände gemacht; alles hast du unter seine Füße gelegt.“
✦ Sich selbst im Plan Gottes erkennen
Wir sind dieser «Menschen Sohn» die Nachkommen von Adam und Eva – Alles wurde für uns erschaffen.
Der Mensch ist:
→ Gottes Meisterwerk
→ noch nicht vollendet
Dieses Äon (Weltzeit) ist:
→ eine begrenzte Zeit
→ eine Zeit der Gnade
→ eine Zeit der Entscheidung und Umkehr
Gott ermöglicht:
→ freien Willen
→ echte Liebe
Darum:
→ verbirgt er seine Herrlichkeit
→ drängt sich uns nicht auf
Am Ende:
→ Festgesetzter Tag des Gerichts
→ ewiges Leben für die, die ihn erkannt haben.
→ es folgt ewiges Leben in Frieden und voller Erkenntnis
→ und wir folgen unserer Bestimmung, vermehren uns und herrschen über die neue Erde mit seiner Hilfe
→ zweiter Tod für die, die ihn abgelehnt haben. Zuvor aber die gerechte Bestrafung, nämlich das sie sehen, was ihnen entgeht.
Jesus wird sich dann offenbaren als:
→ allmächtiger Schöpfer und Erlöser
Seine Gebote:
→ werden vollständig erkannt
→ bringen wahren Frieden
Jakobus 1,18
„Mit freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.“
2. Timotheus 4,8
„Nun aber wartet mir der Kranz der Gerechtigkeit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird; nicht nur mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben.“
✦ Leben und Auftrag auf der neuen Erde
Auf der neuen Erde werden wir eine Krone als Belohnung für treue Nachfolge und Ausdauer erhalten. Außerdem bekommen wir den Auftrag, über die Schöpfung im Einklang mit Gottes Ordnung zu herrschen. Wir werden uns vermehren und unsere Nachkommen nach den von Gott gegebenen Prinzipien führen. Die Gebote Gottes und Seine festgesetzten Zeiten werden für Ewigkeit bestehen bleiben, als unveränderliche Grundlagen der Gemeinschaft zwischen Gott und Seinen Nachfolgern.
2. Petrus 3,13 (Deutsch)
„Wir warten aber auf neue Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.“
Johannes 12,24
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.»
4. Buch Esra (2. Esdras) 7,43–44
„Der Tag des Gerichts wird das Ende dieser Welt (Äon) sein und der Beginn vieler unvergänglicher Äonen – in der die Vergänglichkeit vorüber ist, die Unsterblichkeit vollendet, der Unglaube abgeschafft, die Gerechtigkeit gewachsen und die Wahrheit offenbar geworden ist.“
✦ Tempeldienst, Feste und Sabbat
Der ursprüngliche Opferdinst zeigte:
→ die Zeiten der Anbetung an
→ werden vom Neumond abgezählt
Die Feste:
→ sind äußere Zeichen der Anbetung
Die Körperliche Beschneidung ist ein Symbol für das Feiern seiner Feste und die Abgrenzung zu heidnischen Festen. Nicht die Beschneidung ist die Umsetzung, sondern die Umsetzung selbst, – also das Feiern seiner Feste ist die Körperliche Beschneidung.
Der Ruhe Sabbat:
→ persönliches Zeichen
→ innere Zugehörigkeit
→ Die Herzbeschneidung, ist vor den Augen der Mitmenschen verborgen. Es ist die bewusste persönliche Entscheidung Jesus als Gott anzuerkennen und Ihm nachzufogen. Seine Herrschaft und seine Verordnungen freiwillig anzunehmen.
Hesekiel 20,20
„Und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der YHWH, euer Gott, bin.“
YHWH bedeutet: „Ich bin, der ich bin.“
✦ Wahre Anbetung und Erkenntnis Gottes
Johannes 4,23–26
„Es kommt aber die Stunde, und sie ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird; wenn jener kommt, wird er uns alles verkündigen. Jesus spricht zu ihr: YHWH – Ich bin es, der mit dir redet.“
Offenbarung 1,8
„Ich bin das A und das O“ – spricht Gott, der Herr – „der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.“
Jesaja 44,6
„So spricht der HERR, der König Israels und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: ‚Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, außer mir gibt es keinen Gott.‘“
Johannes 10,30
„Ich und der Vater sind eins.“
Jesaja 9,5
„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunder-Rat, Starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.“
✦ Schlusswort: Zurück zu den ersten Werken
Wir leben in der Zeit:
→ der Gnade
→ der Umkehr
Darum:
→ ermahnen wir einander
→ erinnern uns an die ersten Werke
Wir sollen:
• die Versammlungen richtig platzieren
• sie nicht versäumen
• mit demütigem Herzen kommen
Und:
→ den wahren Sabbat wieder als Ruhetag respektieren
Daniel 9,3–5
„Und ich richtete mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen, mit Fasten und in Sack und Asche. Und ich betete zu dem HERRN, meinem Gott, und bekannte und sprach: Ach, Herr, du großer und furchtbarer Gott, der den Bund und die Güte denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten: Wir haben gesündigt und Unrecht getan und sind gottlos gewesen und haben uns empört und sind von deinen Geboten und von deinen Rechtsbestimmungen abgewichen.“
Am Ende bleibt ein klarer Ruf: zurück zu den ersten Werken. Nicht menschliche Ergänzungen, sondern das, was von Anfang an von Gott gegeben wurde – seine Gebote, seine Ordnung und seine Zeiten.
Die ersten Werke führen uns zurück:
→ zur wahren Anbetung
→ zur echten Erkenntnis Gottes
→ zu einem Leben im Gehorsam und in Liebe
Es ist ein Ruf zur Umkehr, zur Erneuerung des Herzens und zu einer lebendigen Beziehung mit unserem Schöpfer. Gott hat seinen Weg nie verändert. Er ist treu – und seine Ordnung bleibt bestehen. Darum lasst uns wachsam sein, uns gegenseitig stärken und nicht müde werden, das zu tun, was von Anfang an gut und richtig war.
Die ersten Werke sind das Fundament, zu dem wir zurückkehren sollen.
Möge Gott uns Kraft, Geduld und Ausdauer schenken, damit wir auf diesem Weg bleiben – unter seinem Segen. 🙏💛
Mama, ich finde es schwierig zu glauben, dass es ein ewiges Leben gibt. Meinst du wirklich, dass es das gibt?
Ja, mein Kleiner, du machst dir Gedanken über großartige Dinge. Ich möchte dir das gerne erklären.
Weißt du, Gott hat das bewusst vor unserer Vernunft verborgen, damit wir ihm nicht nur nachfolgen, weil wir dafür einen super Preis erhalten. Er möchte sich Menschen finden, die ihn wirklich suchen und die eine Beziehung zu ihm wünschen.
Das spürst du in deinem Herzen. Es ist so ein Gefühl, dass da etwas ist, das dir fehlt. Das ist seine Stimme. Er ruft nach dir und möchte dich gerne dabeihaben – auf der neuen Erde – und dir wirklich ewiges Leben in Frieden schenken.
Aber warum macht Gott das alles so?
Warum zeigt er sich uns nicht einfach allen? Er könnte doch?
Ja, das könnte er. Aber wenn er das täte, wären wir so beeindruckt von ihm, fast schon erschrocken, dass wir gar nicht anders könnten, als ihm all die Ehre zu geben, die ihm gebührt. Das bedeutet, ihn anzubeten, ihn anzuerkennen als das, was er ist: der Schöpfer von allem und unser Versorger, der alles so wunderbar für uns gemacht hat.
Ja, Gott hat alles für uns gemacht. Er versorgt uns, nicht die Natur. Das könnte man auf den ersten Blick meinen, aber wer hat die Natur gemacht? Und auch die Jahreszeiten, sodass alles so perfekt aufeinander abgestimmt ist und jedes Jahr wieder neu wachsen kann?
Gott hat sich ganz bewusst hinter der Natur versteckt. Denn wenn wir wüssten, dass alles ohne ihn gar nicht existieren würde, dann würden wir ihn nur aus Abhängigkeit lieben.
So wie Kinder ihre Eltern ein Stück weit einfach lieben müssen, weil sie ohne sie nicht existieren könnten. Aber wenn sie erwachsen und selbstständig sind, dann können sie erst frei wählen, ob sie ihre Eltern wirklich gernhaben möchten oder nicht.
Darum hat Gott all sein Wirken, mit dem er uns perfekt versorgt, hinter der Natur versteckt. Damit wir uns frei für ihn entscheiden können – ob wir ihn freiwillig lieben und anbeten möchten.
Indem wir unser Leben nach seinen Geboten gestalten, so leben, wie er es von uns möchte, zeigen wir, dass wir wissen, wer unser Schöpfer ist. Wir spiegeln dann sozusagen das Wesen unseres Meisters wider. Er erklärt uns in seiner heiligen Schrift, wie wir leben sollen, denn er möchte nur gütige und friedliebende Menschen auf seiner neuen, ewigen Erde haben.
Er sieht in dein Herz und erkennt, ob du es wirklich ernst meinst, ihn zu lieben, und ob du den Wunsch hast, mit ihm befreundet zu sein. Aber er möchte auch, dass du deine Liebe zu ihm zeigst – nicht nur theoretisch, sondern auch wirklich.
Dein Inneres und dein Äußeres sollen nicht im Widerspruch stehen.
Das bedeutet: Die Entscheidungen, die du in deinem Herzen triffst, und die Art, wie du dein Leben lebst, sollen im Einklang sein – auch mit seinen zehn Geboten.
Kennst du die zehn Gebote?
Ja, Mama, ich kenne die zehn Gebote.
Und findest du sie schwierig zu halten?
Nein, die meisten finde ich gar nicht schwierig. Aber das vierte Gebot finde ich nicht ganz einfach. Das halte ich vorwiegend, weil du, Mama, das von mir möchtest und weil es unsere Hausregeln sind.
Wenn Gott freiwillige Liebe möchte, warum zwingst du uns dann am Sabbat, auf so vieles zu verzichten? Zum Beispiel nicht zu gamen, nicht einkaufen zu gehen oder sich nicht mit Klassenkameraden zu treffen?
Weißt du, mein Junge, Gott hat dich mir anvertraut und dich in meine Obhut gegeben. Du gehörst nicht mir, sondern ihm. Und ich habe ihm versprochen, dass ich dich in allem unterrichten will, damit du Bescheid weißt, wie du dein Leben bewahren kannst.
Und selbstverständlich wünsche ich mir, dass du im neuen, ewigen Leben dabei bist und dass es dir gelingt, dieses Ziel zu erreichen.
Der Sabbat ist für Gott das wichtigste Zeichen der Nachfolge. Denn Gott selbst ruhte, nachdem er Himmel und Erde und alles in sechs Tagen erschaffen hatte. Und er möchte, dass auch wir am Sabbat ruhen. Wenn du ihn bewahrst, zeigst du Gott ganz persönlich, dass du zu ihm gehören möchtest.
Aber Mama, eine kleine Frage habe ich noch: Warum essen wir kein Schweinefleisch? Das ist doch gar nicht in den zehn Geboten.
Da hast du gut aufgepasst, mein Schatz. Ja, das erkläre ich dir gerne. Gott hat Mose noch viele zusätzliche Gebote gegeben – zu unserem Schutz. Damit wir nicht jede kleine oder große schlechte Erfahrung selbst machen müssen.
Manche dieser Zusatzgebote wurden ganz spezifisch formuliert, um auf Situationen zu reagieren, die damals aktuell waren. Andere sind aber auch heute noch gut für uns und unterstützen uns im Alltag, in kleinen Entscheidungen das Richtige zu tun. Alle Zusatzgebote haben ihren Ursprung in den zehn Geboten.
Beim Verzicht auf Schweinefleisch zum Beispiel üben wir, uns von Bräuchen anderer Kulturen abzugrenzen. Denn Gott hat bewusst zugelassen, dass es andere „Götter“ gibt – die nicht wirklich existieren –, also andere Religionen und Überzeugungen darüber, was anbetungswürdig sei.
Diese Alternativen hat er zugelassen, damit wir wirklich eine Wahl haben: ob wir ihn anbeten, ihm also alle Ehre geben wollen, die ihm gebührt, oder ob wir etwas anderes glauben wollen.
Indem du in kleinen Entscheidungen im Alltag übst, Nein zu sagen – zum Beispiel im Restaurant nicht das Schweinswürstchen zu bestellen, sondern eine gesunde Alternative zu wählen –, übst du, Gott treu zu sein. Du bringst damit zum Ausdruck, dass du andere Maßstäbe hast, nämlich dass du dich für Gottes Gebote und Empfehlungen interessierst.
Weil Abgrenzung und Treue Mut und Willenskraft brauchen, ist es gut, das schon im Kleinen zu üben. Dieses Zusatzgebot aus dem Buch Mose ist sozusagen eine Trainingsübung.
Es ist nicht immer leicht, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben, besonders wenn Freunde vielleicht anders leben als du. Aber es ist sehr wichtig, dass du das übst und nicht jeden Blödsinn mitmachst, auch wenn er am Anfang harmlos klingt.
Solange du noch nicht ganz erwachsen bist und bei Papa und mir lebst, gelten in unserer Familie Regeln, die uns auch von anderen Familien unterscheiden. Ich hoffe, dass dir vieles Sinnvolle zur guten Gewohnheit wird, dich schützt und dir später hilft, dein Leben gut zu gestalten, wenn du einmal ganz selbstständig entscheiden kannst.
„Danke, mein Junge. Heute habe ich durch deine Fragen wieder viel lernen dürfen.“
„Zwischen den zwei Abenden“: Gottes Zeitordnung, Passa und der Auszug im Bezug zu Yahushuas Lösungsplan
Einleitung
Bald ist es Frühling, und wir feiern das Passafest sowie die Woche der ungesäuerten Fladenbrote in Erinnerung an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei. Auch wir, die Jesus als Gottes Beweis seiner Liebe anerkennen, dürfen uns an diese Geschichte erinnern und darin die Parallelen zu Jesu Kreuzigung und Auferstehung erkennen. Die meisten von euch sind Christen und kennen die Feierlichkeiten des Passafestes nicht im Detail. Wir als Familie feiern dieses Fest jedoch schon seit Jahren und pflegen zudem eine enge Freundschaft mit Israelis, die uns viele Einblicke in die Bedeutung und die Details der verschiedenen Rituale eröffnet haben. In diesem Text gehe ich auf die zeitlichen Abläufe der Flucht der Israeliten ein und zeige zugleich die Parallelen zu Jesu Kreuzigung und Auferstehung auf. Ich wünsche viel Freude beim Lesen und beim Eintauchen in eine Befreiungsgeschichte, die Gottes Lösungsplan und seine Liebe zu seinen Kindern eindrücklich offenbart. Beim Lesen dieser Geschichte kann man sich bewusst fragen, mit welchen kleinen, einfachen Ritualen sich das Geschehen von damals heute sichtbar und greifbar machen lässt. Wir in unserer Familie befestigen in dieser Zeit eine rote Kordel mit kleinen Gebotstafeln an unserer Haustür. So erinnern wir uns an das Blut des Opferlammes an den Türpfosten und daran, dass Gottes Schutz und Erlösung nicht abstrakt, sondern ganz konkret in den Alltag hineinwirken. Solche Zeichen helfen, die Erinnerung wachzuhalten und die Geschichte der Befreiung bewusst in das eigene Leben zu holen.
📖 3. Mose (Levitikus) 23,5 „Am vierzehnten Tag des ersten Monats, zwischen den zwei Abenden, ist das Passa des HERRN.“
📖 2. Mose (Exodus) 12,6 „Und ihr sollt das Lamm aufbewahren bis zum vierzehnten Tage dieses Monats; und die ganze Gemeinde der Israeliten soll es schlachten zwischen den zwei Abenden.“
Der Ausdruck „zwischen den zwei Abenden“ bedeutet: Vom Mittag an, wenn die Sonne nicht mehr steigt, sondern beginnt zu sinken, bis zu ihrem Untergang. Dieser Zeitraum umfasst etwa sechs Stunden.
In dieser Zeit musste:
• das Passalamm geschlachtet werden
• das Blut aufgefangen und verteilt werden
• das Blut als Zeichen des Schutzes an die Haustüren gestrichen werden
• das Tier ausgenommen werden
• das Fleisch ganz und vollständig, am Stück, gebraten werden
• anschließend das Fleisch unter den Familien und Nachbarn aufgeteilt werden
• die Überreste, einschließlich der Knochen, vollständig verbrannt werden
Vor Sonnenuntergang zog man sich in die Häuser zurück und blieb dort, bis der Würgengel vorübergegangen war. Das Fleisch wurde mit bitteren Kräutern gegessen, denn das Passa musste im Haus, stehend, bereit zur Flucht und in Eile verzehrt werden. (vgl. 2. Mose 12,8–11; 12,22–23; 12,29)
Die letzte Plage und der Auszug
Die letzte Plage offenbarte, dass der Tod jede Familie traf, die das Opfer nicht korrekt ausführte, und dass die Plagen über Ägypten nicht enden würden, solange Israel nicht in die Wüste ziehen durfte, um Gott zu opfern. Darum gaben die Ägypter den Israeliten wertvolle Gegenstände und drängten sie zur Flucht. (vgl. 2. Mose 12,35–36) Um Mitternacht kam der Würgengel, und erst danach, aber noch in derselben Nacht, brachen die Israeliten auf. Es war Vollmond, der den Weg erhellte. Gott führte sie aus Goschen nach Sukkot, das nur etwa drei Stunden Fußweg entfernt lag. Noch vor dem Morgengrauen kamen sie dort an. Erschöpft durften sie am Sabbat, dem 15. Tag im ersten Monat, sich in Sukkot erst einmal ausruhen. Am frühen Morgen des ersten Wochentages reisten sie weiter in die Wüste der Halbinsel Sinai, um ihr Opfer der Erstlinge zu bringen – die Erstlingsfrucht, die sie aus Goschen mitbrachten. Dort erinnerte Mose sein Volk daran, dass im Frühling der Start des Jahres ist. Sie feierten und machten Feuer. Der Pharao und das ganze ägyptische Volk waren noch mit der Trauer um die Verstorbenen beschäftigt, denn es gab keine Familie, in der kein Toter war. Die Israeliten nutzten die Zeit und zogen weiter durch die Wüste Richtung Rotes Meer. In der Mitte der Woche schickte der Pharao die ersten Soldaten, die die Israeliten zur Umkehr überreden sollten. Doch diese ließen sich nicht freiwillig zur Umkehr bewegen. So drohten ihnen die Ägypter, dass sie das nächste Mal mit der gesamten Streitmacht auftauchen würden. Die Israeliten flohen weiter, und am 20. Tag des ersten Monats spitzte sich die Situation zu. Sie erreichten das Ufer des Roten Meeres, und ihre Verfolger waren ihnen nun dicht auf den Fersen. Am Abend stellte sich Gottes Feuersäule hinter das Volk und schützte die Israeliten, sodass sie in der Nacht das Rote Meer durchqueren konnten.
📖 Exodus 14,21–22 „Da streckte Mose seine Hand aus über das Meer, und der HERR trieb das Meer durch einen starken Ostwind die ganze Nacht zurück und machte es zu trockenem Land; und die Israeliten gingen mitten durchs Meer auf dem trockenen Boden, und die Wasser standen ihnen zur Rechten und zur Linken wie eine Mauer.“
📖 Exodus 14,27-28„Mose streckte seine Hand aus über das Meer; und als der Morgen dämmerte, kehrte das Meer in seinen normalen Lauf zurück. Die Ägypter flohen darauf zu, und der HERR schleuderte sie mitten ins Meer. Die Wasser kamen wieder und bedeckten das ganze Heer des Pharao.
Genau bei Tagesanbruch kehrte das Meer in seinen normalen Lauf zurück und bedeckte die ägyptischen Verfolger. Die Israeliten standen nun fassungslos am Ufer und blickten auf eine Woche der Befreiung zurück. Miriam stimmte ein Lied an, tanzte vor Freude und sang das Lied des Mose. Sie machten ein Feuer und opferten Gott zum Dank, stärkten sich mit frischen Fladenbroten am Feuer und feierten. Dies ist der 21. Tag im ersten Monat, ein Rüsttag – der große Abschlusstag des Wochenfestes im Frühling, an dem Gott die Befreiung seines Volkes vollendet hatte. Nun standen sie nicht mehr auf ägyptischem Boden, und ihre Feinde waren durch Gottes Hand umgekommen.
📖 2. Mose 14,30 „So rettete der HERR an jenem Tage Israel aus der Hand der Ägypter. Und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen.“
Am Ende der Woche, am Rüsttagmorgen, war die Befreiung vollendet.
Sie durchquerten das Rote Meer in der Nacht vor dem Rüsttag bis zum Tagesanbruch.
Bei Tagesanbruch beginnt der neue Tag, und die Ägypter starben an diesem Morgen.
Erinnerung und Bedeutung
Auch heute noch sollen wir das Passafest feiern, eine Woche ungesäuertes Fladenbrot essen und uns an diese Geschichte erinnern.
📖 2. Mose (Exodus) 12,14 „Und dieser Tag soll euch ein Gedenktag sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest dem HERRN, ihr und alle eure Generationen; als eine ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.“
Gott befreite sein Volk im Frühlingsfest, hielt auch auf dieser Flucht die Ruhesabbate ein und zeigte ihnen die Festwoche deutlich an. Denn dieses Fest gibt es nicht erst seit der Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft. Die vier Festwochen, jeweils in ihren Jahreszeiten, sind seit Anbeginn festgemacht und wurden zum Opfern der Erstlinge als Ausdruck der Dankbarkeit und Anbetung genutzt. Auch der Ruhesabbat wurde bereits Adam beigebracht, und Gott selbst ruhte an ihm nach der Erschaffung von Himmel und Erde. Gott(Yahushua) ist immer derselbe geblieben, und was ihm damals wichtig war, ist ihm heute noch wichtig. Der Sabbat der Ruhe ist das Zeichen unserer Zugehörigkeit zu ihm. Wenn wir ihn halten, zeigen wir, dass wir ihn erkannt haben und seine Werte respektieren.
📖 Hesekiel 20,20 „Und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen seien zwischen mir und euch, damit man erkennt, dass ich der HERR, euer Gott, bin.“
Dass Gott nicht möchte, dass wir am Sabbat der Ruhe fliehen müssen, finden wir auch von ihm selbst bestätigt.
📖 Matthäus 24,20 „Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe noch am Sabbat.“
Gottes präzise Zeitordnung – und der Messias
Gott misst der Zeit große Bedeutung bei. Zeitpunkte und Fristen sind Teil seines Handelns.
Vieles weist darauf hin, dass die Zeitordnung des Passafestes prophetisch auf das Opfer von Jesus Christus hinweist:
• Jesus hing von der sechsten bis zur neunten Stunde am Kreuz (ca. 12–15 Uhr)
• Er starb zur neunten Stunde, um etwa 15 Uhr
• Gegen Abend wurde er ins Grab gelegt
Er verblieb 36 Stunden im Totenreich und stand am Ende des Sabbats, in der letzten Nachtwache, auf. Am ersten Tag der Woche, dem großen Festtag der Erstlingsfrüchte,
erschienen mit ihm auferstandene Heilige und bezeugten die Macht Gottes.
Die Geduld Gottes
Nach seiner Auferstehung zeigte sich Jesus:
• den Frauen am Grab
• den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus
• am Abend desselben Tages den Jüngern (ohne Thomas)
Thomas war am 21., dem letzten Festtag, wieder dabei. Jesus nahm sich besonders Zeit für ihn. Das macht deutlich: Gott setzt Fristen und bestimmte Zeitpunkte – doch er wartet auch auf die Späten. Er verliert keinen aus dem Blick.
Die Parallele zum Auszug
Manche erkannten schon in der Passanacht, dass der Zeitpunkt zur Befreiung gekommen war. Andere begriffen es erst am 21. Tag, als sie die Leichen der Feinde am Ufer des Meeres sahen. So ist es auch bei uns: Manche erkennen den Befreiungsplan Gottes
bereits bei der Erinnerung an die Kreuzigung. Andere erkennen ihn erst am Ende der Festwoche, wenn alle Ereignisse des Alten und des Neuen Testaments sich vollkommen zusammenfügen.
Im Feiern des Frühlingsfestes mit allen Aspekten kannst du geistliche Phasen durchlaufen:
So kommt der Befreiungsplan vollkommen in deinem Verständnis an.
Die Auferstehung von Jesus Christus wurde nicht im Bruch des Gebotes offenbart,
sondern im Gehorsam gegenüber Gottes zeitlichen Ordnungen. Selbst angesichts der Kreuzigung respektierten die engsten Jünger und Jüngerinnen den Ruhesabbat.
Beeindruckend ist, dass die Frauen nicht einmal am Sabbat, dem Ruhetag, das Grab aufsuchten, um zu trauern. Nicht einmal in ihrer tiefen Liebe und in ihrem Schmerz
brachen sie das Gebot. Sie hielten den Sabbat in bewusstem Gehorsam ein.
Erst am frühen Morgen des ersten Wochentages – dem für sie frühestmöglichen Zeitpunkt, das Haus zu verlassen – machten sie sich auf den Weg zum Grab Jesu.
Denn am Sabbat ruhten sie nach dem Gebot.
📖 „Und sie kehrten zurück und bereiteten wohlriechende Öle und Salben; am Sabbat aber ruhten sie nach dem Gebot.“ Evangelium nach Lukas 23,56
Auch Johannes und Petrus kamen erst am ersten Wochentag zum Grab.
Das Evangelium nach Johannes 20,1–4 bezeugt, dass selbst die führenden Jünger
den Sabbat nicht übertraten, sondern erst nach seinem Ende zum Grab eilten.
So wurde auch die Auferstehung nicht im Bruch des Gebotes offenbart –
ebenso wenig wie die Befreiung Israels aus der Knechtschaft Ägyptens –,
sondern innerhalb der von Gott gesetzten zeitlichen Ordnung des Ruhesabbats.
Und die Unterscheidung zwischen Ruhe-Sabbat und Fest-Sabbat
Mit der Einführung einer fortlaufenden, ununterbrochenen Sieben-Zählung im Kalender ging der Neumondtag als ursprünglicher Versammlungstag weitgehend verloren. An seine Stelle trat zunehmend der Sabbat der Ruhe, der im Laufe der Zeit zum allgemeinen Versammlungstag umgestaltet wurde.
Wenn du beginnst, den Sabbat als Tag der Ruhe zu respektieren und zugleich den Neumondtag sowie die Festzeiten als Versammlungstage zu heiligen, wird dir die Tiefe dieses Unterschieds deutlich bewusst werden. Die Schrift selbst zeigt klare Unterscheidungsmerkmale zwischen Ruhe-Sabbat und Fest-Sabbat.
Dabei ist Vorsicht geboten: Bibelverse können aus ihrem Zusammenhang gerissen und so auch gegenteilig ausgelegt werden. Bleibe ruhig, nimm dir Zeit, vergleiche verschiedene Schriftstellen und Argumentationen – und prüfe sie auch in der Praxis.
Der Ruhe-Sabbat – ein Tag der stillen Anbetung
„Am Sabbattag sollt ihr in allen euren Wohnstätten kein Feuer anzünden.“ (2. Mose 35,3)
Es wäre wohl besser, am Sabbat der Ruhe gar kein Feuer anzuzünden, um nicht in Versuchung zu geraten, einen Opfer- oder Versammlungsdienst auf diesen Tag zu legen. Gott geht es dabei nicht darum, dass du dein vorbereitetes Essen nicht aufwärmen oder dich nicht wärmen dürftest. Die Gefahr liegt vielmehr darin, dass wir diesen Tag überfrachten und dabei vergessen, dass er für die stille, persönliche Anbetung bestimmt ist – und nicht von Gemeinschaft oder Kirche beansprucht werden soll.
Wenn du beginnst, dein Essen am Rüsttag vorzubereiten und dir angewöhnst, am Sabbat möglichst zur Ruhe zu kommen, wirst du den Unterschied deutlich wahrnehmen.
Gott hat schon oft das Essen genutzt, um uns sein Wort zu erklären.
„Morgen ist ein Ruhetag, der heilige Sabbat für den HERRN. Deshalb kocht und backt heute …“(2. Mose 16,23)
Schon zur Zeit Moses musste das Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten neu lernen, im Sabbatrhythmus zu leben. Am Ruhe-Sabbat durften sie weder Holz sammeln noch Speisen zubereiten. Daraus wird deutlich:
Der Opferdienst, das Schlachten von Tieren oder das Lärmblasen der Trompeten zur Versammlung passen nicht auf den Ruhe-Sabbat.
Der Fest-Sabbat und der Neumondtag – Tage der Gemeinschaft
Am Neumondtag und an den Festtagen hingegen kommen wir zusammen. Wir kochen gemeinsam, machen Feuer, singen, tanzen und loben Gott in der Gemeinschaft. Wir lesen und teilen das Wort, sind großzügig und teilen unsere Gaben.
„Ihre Priester tun meinem Gesetz Gewalt an und entweihen meine heiligen Dinge; sie machen keinen Unterschied zwischen Heiligem und Unheiligem und lehren nicht, was der Unterschied ist zwischen Unreinem und Reinem. Vor meinen Sabbaten schließen sie ihre Augen, sodass ich unter ihnen entheiligt werde.“(Hesekiel 22,26)
Gottes Vorbild: Ruhe und Zeitordnung
Gott selbst ruhte am siebten Tag von all seinen Werken:
„Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk … und ruhte.“ (1. Mose 2,2–3)
Auch Jesus ruhte am Sabbat. Seine Zeichen, Wunder und öffentlichen Lehren geschahen jedoch im Zusammenhang mit Festversammlungen.
„Es war aber ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.“ (Johannes 5,1)
„Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte.“ (Johannes 7,14)
Auch das Predigen der Apostel in den Synagogen geschah nicht am Ruhe-Sabbat, sondern an Fest-Sabbaten und Neumondtagen, an denen Versammlungen stattfanden.
„An jedem Neumond und an jedem Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten.“ (Jesaja 66,23)
Verschiedene Formen der Anbetung
Es gibt verschiedene Formen der Anbetung.
Das vierte Gebot ist das persönliche Liebeszeichen zwischen Gott und dir. An diesem Tag sind wir eingeladen, uns bewusst und persönlich auf ihn auszurichten. Die Festversammlungen hingegen haben eine andere Qualität: Sie sind Ausdruck gemeinschaftlicher Anbetung und wirken tröstend und stärkend. Auch sie sind von Gott eingesetzte heilige Zeiten – die Neumondtage, die vier Festwochen und der Versöhnungstag, der zugleich der Geburtstag Yahushuas ist. Das Wort Sabbat bedeutet „besonders“, „abgesondert“ und „geheiligt“. Deshalb wird es sowohl für den wöchentlichen Ruhe-Sabbat als auch für die Fest-Sabbate verwendet. Diese Unterschiede nicht nur zu kennen, sondern zu leben, ist entscheidend.
Ganzheitliche Anbetung und Herzensbeschneidung
Gott wünscht sich eine ganzheitliche Anbetung. Er möchte, dass wir seine Feste feiern und uns bemühen, alle seine Gebote zu halten – besonders das vierte Gebot als Zeichen unserer freiwilligen Liebesbeziehung zu ihm.
Das ist die Beschneidung des Herzens: unsichtbar, innerlich, verborgen – hinter dem innersten Vorhang im Allerheiligsten.
Der Tempel – Zeit statt Ort
Das Halten des wahren Sabbats ist das Hineingehen.
Feiern wir seine Feste zwar, aber nicht zu den von ihm bestimmten Zeiten, ist es, als würden wir den Vorhof des Tempels zertreten.
Der wahre Tempeldienst ist weniger an einen Ort als an den Zeitpunkt gebunden. Das Heiligen seiner Festzeiten entspricht dem Eintritt in das Heiligtum – dorthin, wo die Schaubrote und der siebenarmige Leuchter stehen.
Der Räucheraltar und die Bundeslade im Allerheiligsten symbolisieren die wahre Liebe und unsere Gebete, die bis vor Gott kommen – dorthin, wo auch wir hinwollen.
Unser Leben als Zeugnis
Die Feste, ihre Feier und die Art, wie wir unseren Alltag gestalten, sind das äußere Zeichen unserer Nachfolge. Gott möchte, dass unser Inneres und unser Äußeres seine Wahrheit widerspiegeln. Diese Zusammenhänge hat Gott bis heute in seinem Wort bewahrt. Doch es braucht Liebe zur Wahrheit und die Bereitschaft, zu suchen, zu prüfen und die Schrift im Licht Yahushuas zu betrachten, der unser Schöpfer und Erlöser ist.
„Prüft alles, das Gute behaltet.“ (1. Thessalonicher 5,21)
„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8)
„Denn ich, der HERR, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Nachkommen Jakobs, nicht zugrunde gegangen.“ (Maleachi 3,6)
Der Neumondtag – ausgewählte Bibelverse
4. Mose 10,10 Und an euren Freudentagen und an euren Festen und an euren Neumonden sollt ihr in die Trompeten blasen bei euren Brandopfern und bei euren Heilsopfern; und sie sollen euch bei eurem Gott in Erinnerung bringen. Ich bin der HERR, euer Gott.
Psalm 81,4Stoßt am Neumond in das Horn und am Vollmond zum Tag unseres Festes!
1. Mose 1,14–19 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht; und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten (Festzeiten, Moadim) und Tagen und Jahren; und sie sollen als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten. Und es geschah so. Und Gott machte die zwei großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht, dazu die Sterne.
Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, dass sie auf die Erde leuchteten und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
Und es wurde Abend und Morgen: der vierte Tag.
Psalm 89,38 Wie der Mond wird er ewig fest stehen; der Zeuge in den Wolken ist treu.
Jesaja 66,23 Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht der HERR.
Klagelieder 2,6 Er hat seine Hütte zerbrochen wie einen Garten, hat zerstört den Ort seiner Festversammlung. Der HERR hat in Zion Festversammlung und Sabbat in Vergessenheit geraten lassen und im Grimm seines Zorns König und Priester verworfen.
Nehemia 8,1 Da versammelte sich das ganze Volk wie ein Mann auf dem Platz vor dem Wassertor; und sie sagten zu Esra, dem Schriftgelehrten, er solle das Buch des Gesetzes Mose holen, das der HERR Israel geboten hatte. Und zwar am ersten Tag des siebten Monats.
Nehemia 8,10 Und er sprach zu ihnen: Geht hin, esst fette Speisen und trinkt süße Getränke und sendet Anteile dem, für den nichts bereitet ist; denn dieser Tag ist unserem Herrn heilig.
Und seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.
1. Samuel 20,18 Und Jonatan sprach zu ihm: Morgen ist Neumond; da wird man dich vermissen, wenn dein Platz leer bleibt.
Judit 6,8 Und sie fastete alle Tage ihrer Witwenschaft außer am Tag vor dem Sabbat und am Sabbat selbst, am Tag vor dem Neumond und am Neumond selbst sowie an den Festen und Freudentagen des Hauses Israel.
Jesus Sirach 43,6–8 Der Mond geht auf zu seiner bestimmten Zeit und zeigt die Zeiten an; ein Zeichen ist er für immer. Nach dem Mond werden die Feste berechnet; er ist ein Licht, das abnimmt und wieder zunimmt. Der Neumond ist, wie sein Name sagt: Er erneuert sich selbst. Wie staunenswert ist er in seinem Wechsel! Er dient zur Bestimmung von Fristen und Festzeiten.
2. Könige 4,23 Er sprach: Warum willst du heute zu ihm gehen? Es ist doch weder Neumond noch (Fest) Sabbat. Sie aber sprach: Es ist gut.
Hesekiel 46,1 So spricht Gott, der HERR: Das Tor des inneren Vorhofs, das nach Osten sieht, soll an den sechs Werktagen geschlossen sein; aber am (Fest)Sabbattag und am Neumondtag soll es geöffnet werden.
4. Mose 29,1 Am ersten Tag des siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten; ihr sollt keine Dienstarbeit tun. Es ist für euch ein Tag des Posaunenblasens.
Gedanken zum heutigen Tag – gesegnetes Chanukka 6758
Die Schrift erinnert uns daran, dass Gottes Handeln von Liebe und Gnade geprägt ist. So schreibt der Apostel Paulus:
„Denn wenn Gott dich, der du von Natur aus ein Zweig eines wilden Ölbaums warst, ausgeschnitten und gegen die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft hat, wie viel mehr wird er die natürlichen Zweige wieder in ihren eigenen Ölbaum einpfropfen.“(Römer 11,24)
Das Einpfropfen ist ein Bild für die Wiederherstellung der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Der wahre Sabbat, gezählt nach dem Mond, ist dabei das Liebeszeichen zwischen Gott und seinem Volk – ein Zeichen der Zugehörigkeit, der Ruhe und der Heiligung. Das Halten des wahren Sabbats ist ein Ausdruck dieses Einpfropfens in den guten Ölbaum.
Dieses Liebeszeichen gilt nicht nur einem Volk allein. Christen wie auch Juden sind eingeladen, den wahren Sabbat anzunehmen und sich neu in Gottes Ordnung und Liebe hineinzustellen.
Unsere Lebensenergie, unsere Hoffnung und die wahre Lehre schöpfen wir aus dem Geist von Yahushua. Er ist der Schöpfer selbst, der sich aus Liebe zu uns erniedrigt hat und Mensch wurde. Er hat sich persönlich in sein eigenes Werk hineingegeben, um uns zu erschaffen, zu erlösen und zu erneuern. Er liebt uns und fordert nichts von uns, was er uns nicht zuvor selbst vorgelebt hat.
Der Reifeprozess unseres Erdenlebens ist eine Herausforderung. Doch er ist nicht sinnlos. Wenn wir ihn mit Hingabe annehmen, dürfen wir hoffen, den Siegeskranz zu empfangen. Dieser Kampf lohnt sich – davon dürfen wir gewiss sein.
Nun liegt der Siegeskranz für mich bereit, die Gerechtigkeit, die der Herr, der gerechte Richter, mir an jenem großen Tag geben wird – und nicht nur mir, sondern auch allen anderen, die ihn lieben und auf sein Kommen warten.( 2Tim 4,8 )
Darum kämpfe für eine klare innere Ausrichtung auf die Wahrheit und bringe sie in deinem Leben, in all deinem Tun, zum Ausdruck. Lebe dein Leben im Halten aller zehn Gebote, lerne deinen Schöpfer und Erlöser zu lieben und ihn in Wahrheit anzubeten.
Denn von ihm heißt es:
Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten;(Johannes 14,15)
Eine Betrachtung zu Lukas 2,22–40 im Licht des biblischen Festkalenders
Einleitung:
Das Lukasevangelium berichtet nicht nur von historischen Ereignissen rund um die Geburt Jesu, sondern offenbart auch eine tiefe Verbindung zwischen seinem Leben und den von Gott eingesetzten Festzeiten. Besonders Lukas 2,22–40 zeigt, wie eng Yahushuas frühes Leben mit dem Tempeldienst und dem göttlichen Heilsplan verwoben ist. Diese Betrachtung stellt die Ereignisse bewusst in den Zusammenhang des ursprünglichen Schöpferkalenders.
„Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen.“(Lukas 2,22)
Die Weihung Jesu im Tempel :
In der Zeit des Winterfestes Chanukka brachten die Eltern Jesus nach Jerusalem, um ihn im Tempel zu weihen. Dort wird er vom gottesfürchtigen Simeon und der Prophetin Hanna erkannt, die ihn als den Trost Israels und das Licht der Welt preisen.
„Denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel.“ (Lukas 2,30–32)
Simeons Prophezeiung:
Simeon ist ein gerechter und frommer Mann, dem der Heilige Geist offenbart hatte, dass er den Tod nicht sehen würde, bevor er den Christus des Herrn gesehen hatte. Vom Geist geführt, kommt er in den Tempel, nimmt das Kind Jesus in die Arme, preist Gott und spricht prophetische Worte. Er bezeichnet das Kind als das „Heil vor allen Völkern“, als „Licht zur Erleuchtung der Heiden“ und als „Herrlichkeit für Israel“.
„Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: ‚Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass viele in Israel fallen und auferstehen; und ein Zeichen, dem widersprochen wird.“ (Lukas 2,34–35)
Hannas Zeugnis:
In derselben Stunde tritt die Prophetin Hanna hinzu, eine hochbetagte Witwe, die ständig im Tempel diente. Auch sie preist Gott und spricht von Jesus zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
„Und sie trat zur selben Stunde hinzu, pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.“ (Lukas 2,38)
Die Weisen aus dem Morgenland:
Nachdem Maria und Josef alles erfüllt haben, was das Gesetz verlangte, kehren sie nach Betlehem zurück. Noch in derselben Woche erreichen die weisen Könige aus dem fernen Osten das Kind. Sie beten es an und bringen ihm Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Zu diesem Zeitpunkt ist Jesus/Yahushua etwa 2,5 Monate alt, da er am Versöhnungstag (Jom Kippur) im Herbst geboren wurde.
„Und sie gingen in das Haus, sahen das Kind mit Maria, seiner Mutter, fielen nieder und beteten es an; und sie taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“ (Matthäus 2,11)
Yahushua und der biblische Festkalender:
Yahushuas Zeugung, Geburt und Weihung sowie später sein Lebenszeugnis und seine Wundertaten passen auf bemerkenswerte Weise zu den heiligen Festzeiten des Alten Testaments. Damit bestätigt er die Bedeutung der ursprünglich von Gott eingesetzten Festzeiten.
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“(Matthäus 5,17)
Weder das Judentum noch das Christentum haben jedoch den vollständigen Kalender des Schöpfers bewahrt. Sowohl der Samstagssabbat als auch der Sonntagsruhetag werden heute nach dem gregorianischen Kalender gezählt. Der biblische Ruhesabbat und die Festzeiten des Schöpfers hingegen werden durch die Mondgesichter angekündigt.
Es scheint, als sei beiden Religionsgruppen jeweils nur ein Teil der Erkenntnis gegeben worden. Erst durch das Zusammenfügen dieser Teilstücke beginnt sich die wahre Ausrichtung auf die göttliche Ordnung zu zeigen.
Der Schlüssel zur Erkenntnis:
Der Schlüssel zur Erkenntnis liegt im Halten aller zehn Gebote – einschließlich des Ruhesabbats – und in der Annahme, dass Yahushua Gott selbst ist, der als Mensch unter uns lebte. Er kam als Vorbild, um uns seine Liebe zu zeigen und uns den Weg zum ewigen Leben zu offenbaren.
„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“(Hebräer 13,8)
Abschluss:
Die Erforschung des ursprünglichen Schöpferkalenders eröffnet einen tieferen Zugang zur Lebensgeschichte Yahushuas und zu seinen Predigten. Seine Worte und Taten im direkten Zusammenhang mit den biblischen Festzeiten zu betrachten, schenkt eine neue Tiefe des Verständnisses und lässt Gottes Wort in einem klareren, umfassenderen Licht erscheinen.
„Ein Leitfaden zur Beobachtung der Mondphasen im Einklang mit dem Schöpferkalender“
Gott möchte, dass wir ihm freiwillig nachfolgen. Die Schwierigkeit, seine Festzeiten zu finden, gibt uns die Möglichkeit, unsere Liebe und Ausdauer zu zeigen. Der Sabbat ist das vierte Gebot – der Verlobungsring zwischen Gott und seinem Volk. Doch alle Gebote sollen wir bestmöglich leben. In diesem Reifeprozess begleitet er uns.
Er prüft dein Herz: Welche deiner Gedanken setzt du in Taten um?
Er spricht mit dir im Gebet. Suche ihn zu seiner Zeit – wenn er sich finden lässt.
„Im Licht der Mondsichel“
Hast du am Neumond die zarte Mondsichel am Abend entdeckt – oder von jemandem gehört, der sie gesehen hat? Dann weisst du: Morgen beginnt die Zählung der Arbeitswoche. Denn am Morgen beginnt der Tag und sechs Arbeitstage liegen nun vor uns. Die Mondsichel wird jeden Abend im Westen etwas heller und etwas länger sichtbar bleiben. Am Rüsttagabend ist sie dann perfekt halb. Am nächsten Morgen erreichen wir den siebten Tag der Woche, den Tag der Ruhe – den Sabbat. Vom Neumond aus gezählt ist dies der achte Tag.
Am Rüsttagabend sollte die Sichel exakt halb sein. Ist sie schon etwas weiter fortgeschritten, weist sie darauf hin, dass der Monat nur 29 Tage haben wird. Der Mond wirkt dann, als sei er „in Eile“. Ein vollkommener Monat hingegen hat 30 Tage und zwei Neumondtage. Deshalb freuen wir uns nicht, wenn der Mond zu schnell wächst.
Der Weg zum Vollmond
Auch in der zweiten Woche nimmt der Mond stetig zu. Am Rüsttagabend leuchtet er in voller Kraft – gross, rund und strahlend. Punktgenau zum Sonnenuntergang steigt er im Osten auf und erhellt die ganze Nacht, bis er am Morgen zeitgleich mit dem Aufgang der Sonne im Westen untergeht.
Es ist der Morgen des 15. Tages: erneut ein Sabbat der Ruhe.
Abnehmender Mond und dritter Sabbat
In der dritten Woche geht der Mond jeden Abend etwas später auf. Am Rüsttag erscheint er erst um Mitternacht im Osten. Als perfekter Halbmond leuchtet er bis in den Morgen und weiter bis zur Mittagszeit. Am Sabbatmorgen steht die halbe Mondsichel hoch am Himmel. Erst um die Mittagszeit wird er untergehen.
Dies ist der 22. Tag des Monats – ein weiterer Sabbat der Ruhe.
Die letzte Woche und der letzte Sabbat
In der vierten Arbeitswoche schwindet der Mond weiter. Am frühen Morgen zeigt er sich als dünne Sichel im Osten, wird mit jeder Nacht zarter und erscheint später. In der Rüsttagnacht bleibt der Himmel vollständig dunkel.
Und auch der letzte Sabbat des Monats ist mondlos – der 29. Tag. Dies ist der Tag der Konjunktion, im gregorianischen Kalender „Neumond“ genannt. Im Schöpferkalender jedoch bezieht sich die Bezeichnung des Neumondtags auf die Sichtung der Mondsichel.
Neumondtage: Beobachten, Sammeln, Berechnen
Der folgende Tag, der 30., ist bereits ein Neumondtag – ein Tag des Versammelns, des Hörnerblasens und der Verkündigung. Wir treffen uns am Morgen zur Bibelstunde, am Nachmittag zum Musizieren und zu herzlichem Beisammensein. In der Dämmerung gehen wir gemeinsam hinaus und beobachten als „Neumondwächter“ den Westhimmel. Oft wissen wir schon im Voraus, ob die Sichel sichtbar sein wird.
Etwa jeden zweiten Monat verkürzt sich der Zyklus auf 29 Tage. Dann erscheint der Mond bereits nach einem Neumondtag. Dann wird aus dem 30. Tag der erste des neuen Monats. In diesem Fall wissen wir, dass morgen die Arbeitswoche beginnt – die erste Sichtung der filigranen Mondsichel, die nur kurz im Abendhimmel zu sehen ist, ist das klarste Zeichen dafür, dass für dich – dort, wo du wohnst – der Monat beginnt. Etwa 30 Minuten bis 1,5 Stunden nach Sonnenuntergang wird auch der Mond untergehen. Wir stossen ins Horn und nehmen Kontakt mit gleichgesinnten Freunden auf, um ihnen dieses Zeichen zu bestätigen.
Wenn wir die Mondsichel nicht sehen, weil es zu bewölkt ist, sind wir dankbar für die Kontaktaufnahme mit Freunden, die an einem anderen Ort Ausschau halten.
So oder so: Wir stossen ins Horn und prüfen unsere Berechnungen, bevor wir sie frühestens am darauffolgenden Tag online stellen.
Ist der Himmel klar und frei im Westen und dennoch zeigt sich keine Mondsichel, dann wissen wir, dass wir einen zweiten Neumondtag haben. Auch dann stossen wir ins Horn und nehmen Kontakt mit unseren Freunden auf, um ihnen dies zu bestätigen.
Gemeinsames Prüfen und Entscheiden
Am nächsten Morgen treffen wir uns zum Brunch. Nicht immer ist sofort klar, ob es einen zweiten Neumondtag gibt oder nicht. Beim gemütlichen Zusammensein sortieren wir alles in Ruhe:
• Wie hat sich der Mond in diesem Monat gezeigt?
• War er in Eile, oder passten die Mondgesichter perfekt auf die jeweilige Rüsttagnacht vor dem Sabbat?
• Haben wir Sichtungsberichte von Freunden erhalten?
• Was sagt unser Tunewest-Kalender?
• Und wie stehen die aktuellen Konjunktions- und Prozentwerte?
Im Gebet bitten wir unseren Schöpfer um Weisheit: Welche Hinweise sollen wir stärker gewichten?
Solche Entscheidungen sind manchmal anspruchsvoll. Durchschnittlich zwei- bis dreimal im Jahr geraten wir in solche Situationen. Und besonders vor wichtigen Festzeiten prüfen wir sorgfältiger, um den richtigen Starttag zu wählen. Dieses ernsthafte Suchen gehört zu unserem Weg.
Gottes Gnade im Mondzyklus
Ist es schlimm, wenn wir uns einmal irren?
Nein. Gott hat durch die Verkürzung des Mondzyklus zur Zeit der Kreuzigung die Berechnung seiner heiligen Zeiten erschwert – und uns dadurch gleichzeitig Raum für seine Gnade gegeben. Er sieht unsere Bereitschaft, uns korrigieren zu lassen. Er prüft, ob wir uns seinem Willen unterordnen wollen, und freut sich mit uns, wenn wir im Verlauf des Monats erkennen, dass wir richtig entschieden haben.
Dieser Weg fordert nicht nur Hingabe, sondern auch Reife, Mut und die Fähigkeit, im Vertrauen Entscheidungen zu treffen – für uns und für unsere Gemeinschaft.
Nachfolge aus Liebe
Gott möchte, dass wir ihm freiwillig nachfolgen. Die Schwierigkeit, seine Festzeiten zu finden, gibt uns die Möglichkeit, unsere Liebe und Ausdauer zu zeigen. Der Sabbat ist das vierte Gebot – der Verlobungsring zwischen Gott und seinem Volk. Doch alle Gebote sollen wir bestmöglich leben. In diesem Reifeprozess begleitet er uns.
Er prüft dein Herz: Welche deiner Gedanken setzt du in Taten um?
Er spricht mit dir im Gebet. Suche ihn zu seiner Zeit – wenn er sich finden lässt.
Wie du den Ruhe-Sabbat persönlich gestaltest liegt in deiner Verantwortung.
Der Ruhe Sabbat ist das Zeichen zwischen Gott und seinen Menschenkindern. Aber wie sollen wir diesen halten?
Im Galaterbrief finden wir beschrieben, dass wir uns gegenseitig nicht verurteilen sollen, wie wir den Sabbat gestalten. Das wir ihn zu halten haben ist klar! Gott geht diesen Weg mit dir ganz persönlich und fördert dich in deinem Wachstum.
Zu diesem Thema haben wir ein Video aufgenommen, dass dir schon mal einen guten Überblick gibt.
Oder du liest dir diesen Input durch, so kriegst du einige Leitsätze die dir Helfen können den Ruhe Sabbat zu bewahren.
Nimm dir Zeit am Ruhe-Sabbat und pflege deinen Herzensgarten
Gott hat den Ruhe-Sabbat ausgewählt damit du Zeit hast deine Beziehung zu ihm zu fördern. Diese Beziehung ist wie ein Garten und braucht pflege. Unkraut wächst von selbst und überwuchert deinen Herzensgarten. Gott möchte aber in dir gute Früchte kultivieren und mit seiner Hilfe wirst du einen wunderschönen Platz erstellen. Einen Ort des Friedens in dem dein Gott dir begegnen kann. In deinem Herzen gibt es einen Platz, der nur für diese Beziehung angelegt ist. Wenn du diesen nicht mit deinem Schöpfer auffüllst, dann fühlt es sich wie ein leeres Loch an. Ein Gefühl von Leere und Sehnsucht treibt dich an und scheint nur mit Ablenkung erträglich zu sein. Sport, Arbeit, Essen, Joga, Drogen, usw… können dann diesen Platz kurzfristig einnehmen, aber den Hunger nach der Liebe Gottes nicht wirklich stillen.
Wenn du beginnst den wahren Sabbat zu halten und dir die Zeit nimmst dich nach deinem Schöpfer auszustrecken, dann merkst du, dass das seelische Arbeiten beginnt. Dass bedeutet Ablenkung zu vermeiden und diese Sehnsucht nach der Liebe Gottes auszuhalten.
Warum soll ich die Beziehung mit Gott fördern?
-Gott will Gutes in Dich pflanzen
-finde Trost & Heilung
-finde die Quelle des Lebens
-finde Vertrauen auf Gott
-werde Beziehungsfähig
Wie mache ich das, und was soll ich dabei beachten?
ZEIT FÜR STILLE:
..Gedanken aushalten, sortieren
..Ablenkungen vermeiden
ZEIT FÜR GOTT:
..schlage die Bibel auf und lese
..spreche mit Gott im Gebet
..zuhören nicht vergessen!
ZEIT FÜR DICH
..Körperpflege, Spaziergang, Bad, Sport
ZEIT FÜR KREATIVITÄT
..ohne Erfolgsdruck, soll dich beruhigen
..nicht nach Aussen orientiert
..im Jetzt/ Ewigkeitswert
ZEIT FÜR BEZIEHUNGEN:
Als erstes mit Gott,
dann mit dir selbst, und mit denen,
die in deiner Verantwortung stehen..
Wie Schütze ich meinen Herzensgarten vor Unkraut, wie Sorgen, Reichtum und Genüssen ?
..diese sind nicht prinzipiell schlecht, aber können Dich überwuchern.
In Mat.13.1-23 findest du die Warnung, dass Sorgen, Reichtum und Genüsse deinen Herzensgarten zuwuchern können und verhindern, dass Gottes gute Samen in dir wachsen können.
Mat.13.1- 23
An jenem Tag aber ging Jesus aus dem Haus hinaus und setzte sich an den See. Und er redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Siehe, der Sämann ging hinaus zu säen; und indem er säte, fiel einiges an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf. Anderes aber fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und sogleich ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen sprossen auf und erstickten es. Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißig⟨fach⟩.
Wer Ohren hat, der höre! Und die Jünger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?
Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben; denn wer hat, dem wird gegeben und überreichlich gewährt werden; wer aber nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden. Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören noch verstehen;und es wird an ihnen die Weissagung Jesajas erfüllt, die lautet: »Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen; denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden,
und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile.« Glückselig aber eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören; denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr anschaut, und haben es nicht gesehen; und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
Hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann:
Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, bei dem an den Weg gesät ist. Bei dem aber auf das Steinige gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur⟨ein Mensch⟩ des Augenblicks; und wenn Bedrängnis entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, nimmt er sogleich Anstoß. Bei dem aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge der Zeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. Bei dem aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißig⟨fach⟩.
Die Wölkchen unten auf der Zeichnung sind Beispiele für persönliche Vorsätze die dir helfen können, dich am Sabbat abzugrenzen.
Hast du den Esel auf der Zeichnung entdeckt?
Auch Jesus wurde gefragt, wie der Sabbat zu halten sei:
» Mt 12,11 Jesus antwortete: »Stellt euch vor, einer von euch hat nur ein Schaf oder ein Esel und das fällt an einem Sabbat in eine Grube. Packt er dann nicht zu und holt es heraus?
Also eine gute Tat am Sabbat hat durchaus seine Berechtigung. Nimm dir aber einen kurzen Moment Zeit, um inne zuhalten und Frage im Gebet, ob es im Willen Yahushuas ist, dass du hier Hilfe leistest. Denn vielleicht ist deinWunsch Gutes zu tun, einfach ein Ablenkungsmanöver, das dir die Zeit mit Gott rauben möchte. Vorallem gläubige Christen haben dieses «Helfersyndrom». Denn besonders am Sonntag in den Kirchen wird gepredigt, dass «Gutes tun niemals Schlecht sein könnte». Dabei müssen wir immer nachfragen, ist es an mir hier zu helfen? Auch das Helfen darf nicht über dem Willen des Schöpfers gestellt werden.
Im Gegensatz dazu finden wir in vielen psychologischen Ratgebern die Aufforderung, dass wir uns selbst lieben müssen, um den Nächsten lieben zu können. Zuviel Selbstliebe und nur noch Me-Time ist auch am Ziel vorbei geschossen. Es ist eine Balanceakt und gut dass wir am Sabbat Zeit haben uns zu hinterfragen, welchen Seitenschlag wir gerade einnehmen.
Ja du bist wichtig, denn Gott möchte mit dir in Beziehung kommen.
Bei allen Bemühungen dürfen wir nicht vergessen, dass das erste Gebot lautet: Liebe Gott mit deinem Ganzen Herzen!
Wie kann ich es üben Gott zu lieben, wie fühlt sich das an und wie drückt sich diese Liebe in meinem Leben aus?
Ich empfinde es so: Wenn ich die Stille aushalten kann, alle unruhigen Gedanken gewichen sind, spüre ich eine Geborgenheit, eine fliessende Liebe. Die komplette Zuversicht, dass er da ist – und einen guten Plan mit mir hat.
In diese Ruhe zu finden bleibt das Ziel und jeden Sabbat erneut eine Herausforderung.
Schon länger wuchs in uns der Wunsch einen Begleitbrief zum Schöpferkalender zu erstellen. Auf Reisen trifft man immer wieder auf Menschen, die sich für die Botschaft des Schöpferkalenders interessieren. Oft sind sie bereits mit Jesus auf dem Weg und haben nun auch den Wunsch den wahren Sabbat in ihrem Alltag zu integrieren.
Der Begleitbrief soll als Starthilfe dienen und zusammen mit dem Kalender in die eigenständige Nachfolge Yahushuas (Gott der Retter) und im Hallten aller Gebote eine Unterstützung sein.
Mit wenigen Worten versuche ich das Wesentliche kurz zusammengefasst und trotzdem praxisorientiert zu beschreiben
Der wahre Sabbat und der Schöpferkalender
Begleitend mit meinen Lieblings Bibelversen versuche ich dir zu erklären, warum das Einhalten des wahren Sabbats, der Neumondtage und der Festsabbate so ein wertvoller Schatz ist. Ich freue mich dieses wunderbare Wissen mit dir zu teilen. Hoffentlich ermutigt es dich nach der Ganzen Wahrheit zu suchen. Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht auf deinem Weg. Yahushua (Jesus) segne Dich! Viel Freude beim Lesen, wünscht wir, Anny, Tonja und Vida.
Weitere Informationen findest du auf unserer Webseite: www.tunewest.ch
2. Mose 31;13 Du aber, rede zu den Söhnen Israel und sage ⟨ihnen⟩: Haltet nur ja meine Sabbate! Denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch für ⟨all⟩ eure Generationen, damit man erkenne, dass ich, der HERR, es bin, der euch heiligt.
Jesaja 56;4-8 Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund, denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht ausgelöscht werden soll. Und die Söhne der Fremde, die sich dem HERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und ⟨alle,⟩ die an meinem Bund festhalten; die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen ⟨mir⟩ ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker. So spricht der Herr, HERR, der die Vertriebenen Israels sammelt: Zu ihm, zu seinen Gesammelten, werde ich noch mehr hinzusammeln.
Der wahre Sabbat ist das Zeichen zwischen Gott und seinem Menschenvolk!
Möchtest nicht auch du zu seinem Volk gehören? Gott ruft alle Menschen dazu auf seine Gotteskinder zu werden. Wie kannst du ihn kennenlernen, wo lässt er sich finden, was hat er für ein Wesen, was ist ihm wichtig? Und was sind seine Bedingungen die er an uns stellt? Diejenigen die ihn suchen werden ihn finden und die ihn bitten, denen wird er seinen Heiligen Geist geben. Der wahre Sabbat einzuhalten ist das Liebeszeichen, deine Antwort auf seine Liebe. Versuche am Ruhe-Sabat möglichst nicht zu arbeiten. Plane dir „Inseln der Ruhe“ ein, damit du Zeit hast dich zu erholen und im Gebet deinen Schöpfer aufzusuchen.
Joh 14;15-17Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Der Neumondtag: Ist der Start der Zählung!
Auch vor der Schöpfungswoche gab es einen Neumondtag, an dem Gott alles ankündigte was er erschaffen wollte. Darum heisst es: „Am Anfang war das Wort.“
Der Neumondtag ist ein Tag der Versammlung. Versuche dir eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten aufzubauen.
Wir sind als soziale Wesen erschaffen und brauchen die tröstende Wirkung der Gemeinschaft, um uns zu ermutigen, den guten Kampf des Lebens zu meistern. Gemeinsam Gott zu loben und anzubeten ist eine grosse Freude.
4.Mose 10.10„Und an euren Freudentagen und an euren Festen und an euren Neumonden
sollt ihr in die Trompeten blasen bei euren Brandopfern und bei euren Heilsopfern;
und sie sollen euch bei eurem Gott in Erinnerung bringen. Ich bin der Yahushua eurer Gott.“
Die Festsabbate sind gemacht, um Gott in der Gemeinschaft kennenzulernen!
Auch der Versöhnungstag und die ursprünglichen vier Wochenfeste lassen sich auf dem Schöpferkalender platzieren. Beim feiern und forschen der von Gott verordneten Traditionen, wirst du feststellen, dass das Leben und Wirken Jesu perfekt auf den Festrhythmus des Schöpferkalenders passt und ihn somit als Messias bestätigt.
Über die Fest-Verordnungen im alten Testament, kannst du lernen was Gott wichtig ist.
Alle Rituale sind Schattenbilder und haben den Zweck Jesus als den Messias zu offenbaren. Das feiern dieser Feste macht Heute noch Sinn, um den Plan des Schöpfers besser zu begreifen. Die heiligen Festzeiten (Moedim) sind für die Ewigkeit festgemacht.
Joh 5;23damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt,
ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Jesaja 9;5Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter;
und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
Die vier Wochenfeste offenbaren den Messias
Das Wochenfest Chanukka im Winter ist das jüdische Fest der Tempelweihe und an diesem wird der Einzug des Lichts (die Wahrheit) in den Tempel gefeiert. Zur selben Zeit im Winter wurde Maria durch den Engel Gabriel die Empfängnis des Messias angekündigt – Jesus ist das Licht der Welt. Gott selbst ist Mensch geworden um seinen Lösungsplan für alle Menschen zu bestätigen. Er hat das Israelische Volk ausgewählt, als Nation seine Gebote und Verordnungen zu proklamieren. Und er hat in der Torah und den den Schriften der Propheten seinen Plan für die Menschheit zuerst angekündigt.
Neun Monate später war die Geburt Jesus am Versöhnungstag. Dieser ist der wichtigste Festtag des jüdischen Volkes, um die Versöhnung mit Gott zu erwirken. Ein Tag des Opferdienstes und der heiligen Versammlung. Das „Opfer der Demut“ wird vom Volk zum Beispiel mit fasten zum Ausdruck gebracht. Im Tabernakel/Tempel wurde an diesem Tag das Blut des Opfer-Lammes vom Hohenpriester in das Allerheiligste gebracht und an die Bundeslade gesprengt. Er eröffnete so den Zutritt zum Allerheiligsten für die Priester, die den Dienst des Räuchern im Allerheiligsten zu verrichten hatten. Geräuchert wurde immer parallel zum anzünden der Menorah am Rüsttag, am Neumond und am Festsabbat. Nie aber am Ruhe Sabbat, denn da war kein opfern oder Feuer machen erlaubt. Die Menorah brannte jedoch vom Rüsttag bis zum anderen Morgen nach dem Sabbat 36 Stunden durch und zeigte so den Israeliten die Ruhepausen auf ihrer Wanderung an. 40 Jahre waren sie in der Wüste Median unterwegs ehe sie in das versprochene Land einreisen konnten. In dieser Zeit verinnerlichten sie den Sabbat-Rhythmus über das Sammeln des Mannas, den Auf-, und Abbau der Stiftshütte, das bereiten der Schau-Brote, wie auch über das Räuchern und das zünden der Menorah. Der Opferdienst der Erstlinge bestätigte den Fest-Rhythmus. Der Kalender wurde immer von den Neumondtagen abgezählt und über die Laute des Schofarhorns angekündigt.
In der Herbstzeit des Wochenfest Sukkot wurde Jesus, im alter von 8 Tagen, an seiner Vorhaut beschnitten. Dies ist ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Nachkommen Abrahams.
Jesus predigte in seinem 28. Lebensjahr am Herbstfest ebenfalls in der Mitte der Festwoche in Jerusalem und erklärte das Bundeszeichen. Es war das letzte Shemita im 99 Jubiläum, in diesem Jahr wirkte er mit seinen zwölf Aposteln in ganz Israel. Er wirkte viele Wundertaten, an den Versammlungen der Wochenfesten. An den Sabbaten der Ruhe zog auch Jesus sich zurück. Gott ist in Jesus Mensch geworden, hat aber seine Göttlichkeit niemandem aufgezwungen. Denn wenn er sich gleich als allmächtiger Gott offenbart hätte, dann hätte ihn jeder angebetet. Er sucht sich aber die, die ihn suchen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung bestätigt er, dass er einen Plan mit uns hat und dass der Sinn unseres Lebens über diese Erden-Zeit hinaus geht. Er ist Gott und erschafft sich den Menschen mit dem er in Ewigkeit leben will. Diesem hat er das Recht gegeben frei zu wählen, ob er dazugehören möchte oder nicht. Er sucht sich die Menschen heraus, die ihn zurück lieben und die ihm nachfolgen möchten. Eine Liebesbeziehung basiert auf freiem Willen und auf dem Einhalten der 10 Gebote, die das friedliche Zusammenleben erst ermöglicht.
Im Frühling zu Beginn des 100 Jubiläums wurde Jesus gekreuzigt, zeitgleich zur Schlachtung der Passah-Lämmer, am 14.Tag im ersten Monat. An diesem Tag wird auch Heute noch in Jerusalem das Passahfest gefeiert und der Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei gedacht. Die Befreiung der Sünde erfordert ein makelloses Opfer. Genau so müssen wir Geheiligt leben und sterben, um das ewige Leben zu erlangen. Jesus erklärte im Apokryphen-Buch des Thomas, in Bildsprache: „..das Opfertier muss erst sterben, damit es gegessen werden kann – es kann nicht lebendig gegessen werden ohne dabei zu sterben. “ So müssen wir alle am Ende unserer Lebenszeit sterben, das ist die Konsequenz der Sünde, aber ewiges Leben erhalten wir, weil wir Kinder Gottes sind. Der Glaube das Jesus Gott selbst ist, das er der Schöpfer und Geber des Lebens ist, ist der Schlüssel zum ewigen Leben. Er hat diese Welt erschaffen, um den Menschen die freie Wahl zu lassen, ob sie zu ihm gehören möchten oder nicht. Die 10 Gebote sind diese Bedingungen nach denen wir leben sollen, um unsere Zugehörigkeit zu ihm zu bestätigen. Jesus sagt er ruft die beim Namen die ihm nachfolgen. Er selbst hat die 10 Gebote eingehalten und an den heiligen Festzeiten die Versammlung aufgesucht. So machen wir es ihm nach und folgen ihm. Wenn der Schöpferkalender Teil deines Lebens geworden ist, wirst du beim Lesen der Geschichten Jesu erkennen, das er an den Festtagen seine Wunder tat und Predigte. Das Wort Sabbat bedeutet geheiligt/besonders. Der Festtag wie auch der Ruhetag werden als Sabbat bezeichnet, die Unterschiede lassen sich in der Praxis aber leicht erkennen. An beiden sollen wir nicht arbeiten und sie besonders beachten. Der Sabbat der Ruhe ist ein Tag der Erholung, an den Festsabbaten sollen wir die Gemeinschaft aufsuchen. Jeden siebten Tag eine Versammlung einzuberufen ist nicht im Sinne des Schöpfers. Sich in seinem Namen zu besammeln, bedeutet, sich in seinem Willen zu besammeln, dafür müssen wir uns für seine Persönlichkeit interessieren.
Am Tag des Weihopfers der Erstlinge, am Wochenfest im Frühling, ist Jesus auferstanden und vielen seinen Jüngern begegnet und hat so das prophezeite Wort bestätigt. Die Auferstehung Jesu von den Toten gibt uns den Beweis, dass auch wir uns vor dem Tod nicht fürchten sollen, denn er wird auch uns ewiges Leben schenken, wenn wir seine Kinder werden. Wie wirst du sein Kind? Indem du dich entscheidest, dass du an ihn glauben möchtest, ihm im Gebet in dein Herz bittest, damit er dich in alle Wahrheit führen kann. Wenn du dich auf seinen Namen taufen lässt, bestätigst du, dass du ihm in deinem Leben im Tod und in die Auferstehung nachfolgen möchtest. Übe dich alle Gebote einzuhalten. Wachse als Gotteskind in der Liebesbeziehung zu deinem Schöpfer du wirst im Vertrauen auf Gott erstarken und so ein Schöpfgefäss lebendigen Wassers für deine Mitmenschen sein.
Am Berg Horeb feierten die Israeliten das erste Fest in Freiheit, das Wochenfest Shawuot im Sommer. Exakt drei Monate nach dem Durchzug durch das Rote Meer erreichten sie den Berg. Sie feierten dort für eine Woche lang das Bundesfest und Moses erhielt mündlich die 10 Gebote und vereidigte das Volk im Bundesversprechen mit Opfergaben. Die Erhaltung des Bundes wird im ordentlichen Opferdienst bestätigt: Versammlungen nach seinen Verordnungen, der richtige Zeitpunkt, mit der richtigen Herzenseinstellung. Traditionen und rituelle Vorgaben dienten lediglich dem Zweck, die Ernsthaftigkeit der Anbetung zu erfassen. Das ordentliche feiern seiner Feste erreicht den Schöpfer an einem sensiblen Punkt seines Herzens und bezweckt ihn an den Liebes-Bund mit uns Menschen zu erinnern, denn aus Liebe wird er unsere Sünden vergeben.
Jesu Himmelfahrt war kurz vor dem Wochenfest Shawuot im Sommer. Er sandte seine Jünger nach Jerusalem, um auf die Ausgiessung seines Geistes zu warten. Am letzten grossen Festtag (Tag des Weihopfers der Erstlinge des Sommerweizens) fiel dann der heilige Geist auf die Jünger und sie predigten in allen Sprachen der Nationen in Jerusalem und viele wurden getauft am Neumondtag des 5. Monats. Im Gregorianischen Kalender findest du diesen Neumondtag im Monat Juli. Je nachdem, ob es im Frühling einen dreizehnten Monat brauchte oder nicht, kann der Zeitpunkt des Pfingstfestes von Anfang Juli bis anfangs August variieren. Der dreizehnte Monat ist seit der Zeitveränderung bei der Kreuzigung nötig. Weil Gott den Mondzyklus von 30 Tagen auf 29.5… gekürzt hat und das Jahr von 360 Tage auf 365,25… verlängert hat. Zuvor war es deutlich einfacher im Sabbat-, Neumond- und um Festsabbatrhythmus zu bleiben. Auf diese Weise hat Gott den wahren Ruhe Sabbat von den jüdischen Zählweise abgesprengt und somit vor der Mehrheit der Menschen versteckt. Er separierte so seine Nachfolger, denn nur die, die ihn wirklich lieben, werden bereit sein den wahren Sabbat zu bewahren und seine Festzeiten suchen. Die Ausgiessung seines Geistes (Pfingsten) war am Sommerfest, da erfüllte sich die Prophezeiung des Jesaja; das Wasser der Erkenntnis würde von Jerusalem in alle Welt sprudeln, denn der Geist fiel nicht nur auf die Apostel, sondern auf 120 Anwesende. Mit Kraft erfüllt verkündeten sie freimütig das Wort Gottes. Dieser Geist der Erkenntnis kannst auch du in deinem Herzen spüren. Es ist ein Gefühl „des inneren Brennens“ für die Wahrheit und ist der selbe Geist der auch im alten Testament beschrieben wird. Gott schenkt seinen Geist grosszügig denen ihn aufsuchen und das dies zur Zeit des Wochenfestes Shawuot passierte ist kein Zufall. Auch Jesus bestätigte die Wichtigkeiten der Festzeiten, denn er suchte im Shemita die Festversammlungen auf, predigte, tat Wunder und heilte viele Menschen an den Grossversammlungen. In Johannes 4.23-26 bestätigte er, dass nicht die Ortschaft den Tempel ausmacht, sondern der richtige Zeitpunkt ermöglicht es, dass von überall Gott in der Gemeinschaft angebetet werden kann. Das Opfer von Tieren zeigte schon immer die heiligen Zeiten an, bereits vor der Errichtung des heiligen Zeltes (dem Tabernakel) oder dem Tempel in Jerusalem. Alle Festrituale dienen der Veranschaulichung des heiligen Rhythmus. Erinnerst du dich an die Geschichte von Noah, der die Sintflut überlebte? Auch er dokumentierte die Sintflut im Schöpferkalender und opferte Gott zum Dank, in der Zeit von Shawuot. Gott bestätigte den Bund mit einem Regenbogen. Auch Kain und Abel, die Söhne Adams opferten zur Ehren Gottes. Die heiligen Festzeiten waren bereits im Paradies vorhanden, jedoch noch ohne das Opfern von Tieren. Das Opfern von Tieren ist für die Zeit dieses Äons vorbestimmt und zeigt das Zeitalter der Vergänglichkeit an. Die Zeit ist begrenzt, in der wir den freien Willen haben uns für Gott zu entscheiden. Die Ordnungen der Sabbate der Ruhe und die Festzeiten sind bereits im Paradies vorhanden gewesen und sind wie auch die 10 Gebote für die Ewigkeit bestimmt. Der Antichrist wird die Festzeiten und die Gebote reformieren und abschaffen. Dies ist teilweise schon geschehen. Antichrist bedeutet alternativer Christus. Ein falsches Bild von Jesus wird gepredigt, wenn man behauptet, er hätte den Opferdienst und die Versammlungen abgeschafft, die 10 Gebote reformiert und einen neuen Bund eingeführt. Der Name „Jesus“ ist nicht das Problem, sondern das falsche Bild (Lehre) die man in seinem Namen verkündet.
1.Mose 2;1-3 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
Apg.17; 30-31 Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er ⟨dazu⟩ bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten.
Hebräer 1;10-14 Und: »Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Gewand, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.« Zu welchem der Engel aber hat er jemals gesagt: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße«? Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil erben sollen?
Hebräer 1.6-8 »Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, oder des Menschen Sohn, dass du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt; du hast alles unter seine Füße gelegt.« Denn indem er ihm alles unterwarf, ließ er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen.
Die Bestimmung des Menschen ist es, Gott aus Liebe und freiem Willen anzubeten.
Gott ist ein eifersüchtiger Gott und er duldet es nicht, dass ein Anderer an seiner Stelle angebetet werden soll. Darum muss Jesus Gott selbst sein, sonst würde er im Widerspruch zu den 10 Geboten uns auffordern einen Stellvertreter anzubeten. Die Bildersprache, Gott der Vater, Sohn und sein Heiliger Geist, lässt uns die freie Wahl ihn zu erkennen. Unser freier Wille ist Gott so heilig, dass er uns nicht einmal mit seinem eigenen Wort überführt. Du kannst wählen wie du es interpretierst und offenbarst damit deinen Glauben. Er wird dich danach beurteilen, welches Bild du seinem Namen gibst und wie du deinen Glauben lebst. Er erkennt die Seinen daran, dass sie Ihn widerspiegeln. Gott selbst hatte den Sabbat gehalten, nachdem er alles in einer Arbeitswoche erschaffen hatte. Er zählte bereits im Rhythmus seines Schöpferkalenders, noch ehe er Sonne und Mond, am vierten Tag an den Himmel setzte, um uns die Zeiten anzuzeigen. So verstehe, dass seine Zählweise, wie auch seine Gebote, Teil seiner Persönlichkeit sind und wie er selbst ewig bleiben werden. Er ist der Einzige, der aus Nichts – Alles erschaffen kann. Er ist der Erste, der Ungeschaffene und der Ewige; Er hat alle wichtigen Zeitpunkte festgelegt und die Rahmenbedingungen vorab verkündet, mit dem Ziel den Menschen zu erschaffen. Er wünscht sich einen Freund der ihm ähnlich ist, die Krönung seiner Schöpfung, der das Wesen des Meisters widerspiegelt, der fähig ist zu lieben und frei wählen darf, ob er das möchte oder nicht. Auch die Engel sind Gottesgeschöpfe und in der selben Schöpfungswoche erschaffen worden. Denn am ersten Wochentag erschuf er den Himmel als Heimat für die Engel. Sie sind unseretwillen erschaffen worden, mit dem Auftrag uns zu überwachen und um uns zu ringen. Die guten Engel wie die bösen Engel sind aber der Macht Gottes unterstellt. Beim Sündenfall hat er uns wenig unter die Engel erniedrigt, er wird erst auf der neuen Erde uns wieder richtig positionieren. Auch der Satan ist ein Engel, der von Gott eingesetzt ist. Seine Wirkungszeit ist aber auf dieses Äon begrenzt. Er kann von sich selbst aus nichts Böses tun, doch die Menschen die auf den Satan hören, tun böse Werke. Darum ist diese Welt voll von Sünde und Ungerechtigkeit. Weil Gott aber gerecht ist, braucht es ein Tag des Gerichts, um so die Gerechtigkeit wiederherzustellen. Am Ende der Zeit nach, 144 Jubiläen, wird er den Himmel und Erde für uns erneuern und die auserwählten Menschen vervollständigen. Wir werden keine Engel sein, sondern als Menschen unsere wahre Bestimmung erkennen und danach ewig leben. Da es keinen Verführer oder Lügenlehren mehr geben wird, werden wir im Frieden uns vermehren. Wir aber, die die Zeit des Auswahlverfahrens überstanden haben, werden über die neue Erde herrschen als Erstlinge. Wie der Same, der in die Erde fallen und brechen muss, um später viel Frucht zu bringen, so müssen auch wir nach seinem Willen leben und sterben, um ewiges Leben zu erlangen.
Lukas 10;20Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber,
dass eure Namen in den Himmeln (in der Ewigkeit) geschrieben sind.
Jakobus 1;18Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren,
damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Schöpfung seien..
Johannes 12;24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt,
so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.