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Wenn ein Kind nach Gott fragt

Mama, ich finde es schwierig zu glauben, dass es ein ewiges Leben gibt. Meinst du wirklich, dass es das gibt?

Ja, mein Kleiner, du machst dir Gedanken über großartige Dinge. Ich möchte dir das gerne erklären.

Weißt du, Gott hat das bewusst vor unserer Vernunft verborgen, damit wir ihm nicht nur nachfolgen, weil wir dafür einen super Preis erhalten. Er möchte sich Menschen finden, die ihn wirklich suchen und die eine Beziehung zu ihm wünschen.

Das spürst du in deinem Herzen. Es ist so ein Gefühl, dass da etwas ist, das dir fehlt. Das ist seine Stimme. Er ruft nach dir und möchte dich gerne dabeihaben – auf der neuen Erde – und dir wirklich ewiges Leben in Frieden schenken.

Aber warum macht Gott das alles so?

Warum zeigt er sich uns nicht einfach allen? Er könnte doch?

Ja, das könnte er. Aber wenn er das täte, wären wir so beeindruckt von ihm, fast schon erschrocken, dass wir gar nicht anders könnten, als ihm all die Ehre zu geben, die ihm gebührt. Das bedeutet, ihn anzubeten, ihn anzuerkennen als das, was er ist: der Schöpfer von allem und unser Versorger, der alles so wunderbar für uns gemacht hat.

Ja, Gott hat alles für uns gemacht. Er versorgt uns, nicht die Natur. Das könnte man auf den ersten Blick meinen, aber wer hat die Natur gemacht? Und auch die Jahreszeiten, sodass alles so perfekt aufeinander abgestimmt ist und jedes Jahr wieder neu wachsen kann?

Gott hat sich ganz bewusst hinter der Natur versteckt. Denn wenn wir wüssten, dass alles ohne ihn gar nicht existieren würde, dann würden wir ihn nur aus Abhängigkeit lieben.

So wie Kinder ihre Eltern ein Stück weit einfach lieben müssen, weil sie ohne sie nicht existieren könnten. Aber wenn sie erwachsen und selbstständig sind, dann können sie erst frei wählen, ob sie ihre Eltern wirklich gernhaben möchten oder nicht.

Darum hat Gott all sein Wirken, mit dem er uns perfekt versorgt, hinter der Natur versteckt. Damit wir uns frei für ihn entscheiden können – ob wir ihn freiwillig lieben und anbeten möchten.

Indem wir unser Leben nach seinen Geboten gestalten, so leben, wie er es von uns möchte, zeigen wir, dass wir wissen, wer unser Schöpfer ist. Wir spiegeln dann sozusagen das Wesen unseres Meisters wider. Er erklärt uns in seiner heiligen Schrift, wie wir leben sollen, denn er möchte nur gütige und friedliebende Menschen auf seiner neuen, ewigen Erde haben.

Er sieht in dein Herz und erkennt, ob du es wirklich ernst meinst, ihn zu lieben, und ob du den Wunsch hast, mit ihm befreundet zu sein. Aber er möchte auch, dass du deine Liebe zu ihm zeigst – nicht nur theoretisch, sondern auch wirklich.

Dein Inneres und dein Äußeres sollen nicht im Widerspruch stehen.

Das bedeutet: Die Entscheidungen, die du in deinem Herzen triffst, und die Art, wie du dein Leben lebst, sollen im Einklang sein – auch mit seinen zehn Geboten.

Kennst du die zehn Gebote?

Ja, Mama, ich kenne die zehn Gebote.

Und findest du sie schwierig zu halten?

Nein, die meisten finde ich gar nicht schwierig. Aber das vierte Gebot finde ich nicht ganz einfach. Das halte ich vorwiegend, weil du, Mama, das von mir möchtest und weil es unsere Hausregeln sind.

Wenn Gott freiwillige Liebe möchte, warum zwingst du uns dann am Sabbat, auf so vieles zu verzichten? Zum Beispiel nicht zu gamen, nicht einkaufen zu gehen oder sich nicht mit Klassenkameraden zu treffen?

Weißt du, mein Junge, Gott hat dich mir anvertraut und dich in meine Obhut gegeben. Du gehörst nicht mir, sondern ihm. Und ich habe ihm versprochen, dass ich dich in allem unterrichten will, damit du Bescheid weißt, wie du dein Leben bewahren kannst.

Und selbstverständlich wünsche ich mir, dass du im neuen, ewigen Leben dabei bist und dass es dir gelingt, dieses Ziel zu erreichen.

Der Sabbat ist für Gott das wichtigste Zeichen der Nachfolge. Denn Gott selbst ruhte, nachdem er Himmel und Erde und alles in sechs Tagen erschaffen hatte. Und er möchte, dass auch wir am Sabbat ruhen. Wenn du ihn bewahrst, zeigst du Gott ganz persönlich, dass du zu ihm gehören möchtest.

Aber Mama, eine kleine Frage habe ich noch: Warum essen wir kein Schweinefleisch? Das ist doch gar nicht in den zehn Geboten.

Da hast du gut aufgepasst, mein Schatz. Ja, das erkläre ich dir gerne. Gott hat Mose noch viele zusätzliche Gebote gegeben – zu unserem Schutz. Damit wir nicht jede kleine oder große schlechte Erfahrung selbst machen müssen.

Manche dieser Zusatzgebote wurden ganz spezifisch formuliert, um auf Situationen zu reagieren, die damals aktuell waren. Andere sind aber auch heute noch gut für uns und unterstützen uns im Alltag, in kleinen Entscheidungen das Richtige zu tun. Alle Zusatzgebote haben ihren Ursprung in den zehn Geboten.

Beim Verzicht auf Schweinefleisch zum Beispiel üben wir, uns von Bräuchen anderer Kulturen abzugrenzen. Denn Gott hat bewusst zugelassen, dass es andere „Götter“ gibt – die nicht wirklich existieren –, also andere Religionen und Überzeugungen darüber, was anbetungswürdig sei.

Diese Alternativen hat er zugelassen, damit wir wirklich eine Wahl haben: ob wir ihn anbeten, ihm also alle Ehre geben wollen, die ihm gebührt, oder ob wir etwas anderes glauben wollen.

Indem du in kleinen Entscheidungen im Alltag übst, Nein zu sagen – zum Beispiel im Restaurant nicht das Schweinswürstchen zu bestellen, sondern eine gesunde Alternative zu wählen –, übst du, Gott treu zu sein. Du bringst damit zum Ausdruck, dass du andere Maßstäbe hast, nämlich dass du dich für Gottes Gebote und Empfehlungen interessierst.

Weil Abgrenzung und Treue Mut und Willenskraft brauchen, ist es gut, das schon im Kleinen zu üben. Dieses Zusatzgebot aus dem Buch Mose ist sozusagen eine Trainingsübung.

Es ist nicht immer leicht, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben, besonders wenn Freunde vielleicht anders leben als du. Aber es ist sehr wichtig, dass du das übst und nicht jeden Blödsinn mitmachst, auch wenn er am Anfang harmlos klingt.

Solange du noch nicht ganz erwachsen bist und bei Papa und mir lebst, gelten in unserer Familie Regeln, die uns auch von anderen Familien unterscheiden. Ich hoffe, dass dir vieles Sinnvolle zur guten Gewohnheit wird, dich schützt und dir später hilft, dein Leben gut zu gestalten, wenn du einmal ganz selbstständig entscheiden kannst.

„Danke, mein Junge. Heute habe ich durch deine Fragen wieder viel lernen dürfen.“

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„Zwischen den zwei Abenden“

„Zwischen den zwei Abenden“: Gottes Zeitordnung, Passa und der Auszug im Bezug zu Yahushuas Lösungsplan

Einleitung

Bald ist es Frühling, und wir feiern das Passafest sowie die Woche der ungesäuerten Fladenbrote in Erinnerung an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei. Auch wir, die Jesus als Gottes Beweis seiner Liebe anerkennen, dürfen uns an diese Geschichte erinnern und darin die Parallelen zu Jesu Kreuzigung und Auferstehung erkennen. Die meisten von euch sind Christen und kennen die Feierlichkeiten des Passafestes nicht im Detail. Wir als Familie feiern dieses Fest jedoch schon seit Jahren und pflegen zudem eine enge Freundschaft mit Israelis, die uns viele Einblicke in die Bedeutung und die Details der verschiedenen Rituale eröffnet haben. In diesem Text gehe ich auf die zeitlichen Abläufe der Flucht der Israeliten ein und zeige zugleich die Parallelen zu Jesu Kreuzigung und Auferstehung auf. Ich wünsche viel Freude beim Lesen und beim Eintauchen in eine Befreiungsgeschichte, die Gottes Lösungsplan und seine Liebe zu seinen Kindern eindrücklich offenbart. Beim Lesen dieser Geschichte kann man sich bewusst fragen, mit welchen kleinen, einfachen Ritualen sich das Geschehen von damals heute sichtbar und greifbar machen lässt. Wir in unserer Familie befestigen in dieser Zeit eine rote Kordel mit kleinen Gebotstafeln an unserer Haustür. So erinnern wir uns an das Blut des Opferlammes an den Türpfosten und daran, dass Gottes Schutz und Erlösung nicht abstrakt, sondern ganz konkret in den Alltag hineinwirken. Solche Zeichen helfen, die Erinnerung wachzuhalten und die Geschichte der Befreiung bewusst in das eigene Leben zu holen.

📖 3. Mose (Levitikus) 23,5 „Am vierzehnten Tag des ersten Monats, zwischen den zwei Abenden, ist das Passa des HERRN.“

📖 2. Mose (Exodus) 12,6 „Und ihr sollt das Lamm aufbewahren bis zum vierzehnten Tage dieses Monats; und die ganze Gemeinde der Israeliten soll es schlachten zwischen den zwei Abenden.

Der Ausdruck „zwischen den zwei Abenden“ bedeutet: Vom Mittag an, wenn die Sonne nicht mehr steigt, sondern beginnt zu sinken, bis zu ihrem Untergang. Dieser Zeitraum umfasst etwa sechs Stunden.

In dieser Zeit musste:

• das Passalamm geschlachtet werden

• das Blut aufgefangen und verteilt werden

• das Blut als Zeichen des Schutzes an die Haustüren gestrichen werden

• das Tier ausgenommen werden

• das Fleisch ganz und vollständig, am Stück, gebraten werden

• anschließend das Fleisch unter den Familien und Nachbarn aufgeteilt werden

• die Überreste, einschließlich der Knochen, vollständig verbrannt werden

Vor Sonnenuntergang zog man sich in die Häuser zurück und blieb dort, bis der Würgengel vorübergegangen war. Das Fleisch wurde mit bitteren Kräutern gegessen, denn das Passa musste im Haus, stehend, bereit zur Flucht und in Eile verzehrt werden. (vgl. 2. Mose 12,8–11; 12,22–23; 12,29)

Die letzte Plage und der Auszug

Die letzte Plage offenbarte, dass der Tod jede Familie traf, die das Opfer nicht korrekt ausführte, und dass die Plagen über Ägypten nicht enden würden, solange Israel nicht in die Wüste ziehen durfte, um Gott zu opfern. Darum gaben die Ägypter den Israeliten wertvolle Gegenstände und drängten sie zur Flucht. (vgl. 2. Mose 12,35–36) Um Mitternacht kam der Würgengel, und erst danach, aber noch in derselben Nacht, brachen die Israeliten auf. Es war Vollmond, der den Weg erhellte. Gott führte sie aus Goschen nach Sukkot, das nur etwa drei Stunden Fußweg entfernt lag. Noch vor dem Morgengrauen kamen sie dort an. Erschöpft durften sie am Sabbat, dem 15. Tag im ersten Monat, sich in Sukkot erst einmal ausruhen. Am frühen Morgen des ersten Wochentages reisten sie weiter in die Wüste der Halbinsel Sinai, um ihr Opfer der Erstlinge zu bringen – die Erstlingsfrucht, die sie aus Goschen mitbrachten. Dort erinnerte Mose sein Volk daran, dass im Frühling der Start des Jahres ist. Sie feierten und machten Feuer. Der Pharao und das ganze ägyptische Volk waren noch mit der Trauer um die Verstorbenen beschäftigt, denn es gab keine Familie, in der kein Toter war. Die Israeliten nutzten die Zeit und zogen weiter durch die Wüste Richtung Rotes Meer. In der Mitte der Woche schickte der Pharao die ersten Soldaten, die die Israeliten zur Umkehr überreden sollten. Doch diese ließen sich nicht freiwillig zur Umkehr bewegen. So drohten ihnen die Ägypter, dass sie das nächste Mal mit der gesamten Streitmacht auftauchen würden. Die Israeliten flohen weiter, und am 20. Tag des ersten Monats spitzte sich die Situation zu. Sie erreichten das Ufer des Roten Meeres, und ihre Verfolger waren ihnen nun dicht auf den Fersen. Am Abend stellte sich Gottes Feuersäule hinter das Volk und schützte die Israeliten, sodass sie in der Nacht das Rote Meer durchqueren konnten.

📖 Exodus 14,21–22 „Da streckte Mose seine Hand aus über das Meer, und der HERR trieb das Meer durch einen starken Ostwind die ganze Nacht zurück und machte es zu trockenem Land; und die Israeliten gingen mitten durchs Meer auf dem trockenen Boden, und die Wasser standen ihnen zur Rechten und zur Linken wie eine Mauer.“

📖 Exodus 14,27-28„Mose streckte seine Hand aus über das Meer; und als der Morgen dämmerte, kehrte das Meer in seinen normalen Lauf zurück. Die Ägypter flohen darauf zu, und der HERR schleuderte sie mitten ins Meer. Die Wasser kamen wieder und bedeckten das ganze Heer des Pharao.

Genau bei Tagesanbruch kehrte das Meer in seinen normalen Lauf zurück und bedeckte die ägyptischen Verfolger. Die Israeliten standen nun fassungslos am Ufer und blickten auf eine Woche der Befreiung zurück. Miriam stimmte ein Lied an, tanzte vor Freude und sang das Lied des Mose. Sie machten ein Feuer und opferten Gott zum Dank, stärkten sich mit frischen Fladenbroten am Feuer und feierten. Dies ist der 21. Tag im ersten Monat, ein Rüsttag – der große Abschlusstag des Wochenfestes im Frühling, an dem Gott die Befreiung seines Volkes vollendet hatte. Nun standen sie nicht mehr auf ägyptischem Boden, und ihre Feinde waren durch Gottes Hand umgekommen.

📖 2. Mose 14,30 „So rettete der HERR an jenem Tage Israel aus der Hand der Ägypter. Und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen.“

Am Ende der Woche, am Rüsttagmorgen, war die Befreiung vollendet.

Sie durchquerten das Rote Meer in der Nacht vor dem Rüsttag bis zum Tagesanbruch.

Bei Tagesanbruch beginnt der neue Tag, und die Ägypter starben an diesem Morgen.

Erinnerung und Bedeutung

Auch heute noch sollen wir das Passafest feiern, eine Woche ungesäuertes Fladenbrot essen und uns an diese Geschichte erinnern.

📖 2. Mose (Exodus) 12,14 „Und dieser Tag soll euch ein Gedenktag sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest dem HERRN, ihr und alle eure Generationen; als eine ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.“

Gott befreite sein Volk im Frühlingsfest, hielt auch auf dieser Flucht die Ruhesabbate ein und zeigte ihnen die Festwoche deutlich an. Denn dieses Fest gibt es nicht erst seit der Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft. Die vier Festwochen, jeweils in ihren Jahreszeiten, sind seit Anbeginn festgemacht und wurden zum Opfern der Erstlinge als Ausdruck der Dankbarkeit und Anbetung genutzt. Auch der Ruhesabbat wurde bereits Adam beigebracht, und Gott selbst ruhte an ihm nach der Erschaffung von Himmel und Erde. Gott(Yahushua) ist immer derselbe geblieben, und was ihm damals wichtig war, ist ihm heute noch wichtig. Der Sabbat der Ruhe ist das Zeichen unserer Zugehörigkeit zu ihm. Wenn wir ihn halten, zeigen wir, dass wir ihn erkannt haben und seine Werte respektieren.

📖 Hesekiel 20,20 „Und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen seien zwischen mir und euch, damit man erkennt, dass ich der HERR, euer Gott, bin.“

Dass Gott nicht möchte, dass wir am Sabbat der Ruhe fliehen müssen, finden wir auch von ihm selbst bestätigt.

📖 Matthäus 24,20 „Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe noch am Sabbat.“

Gottes präzise Zeitordnung – und der Messias

Gott misst der Zeit große Bedeutung bei. Zeitpunkte und Fristen sind Teil seines Handelns.

Vieles weist darauf hin, dass die Zeitordnung des Passafestes prophetisch auf das Opfer von Jesus Christus hinweist:

• Jesus hing von der sechsten bis zur neunten Stunde am Kreuz (ca. 12–15 Uhr)

• Er starb zur neunten Stunde, um etwa 15 Uhr

• Gegen Abend wurde er ins Grab gelegt

Er verblieb 36 Stunden im Totenreich und stand am Ende des Sabbats, in der letzten Nachtwache, auf. Am ersten Tag der Woche, dem großen Festtag der Erstlingsfrüchte,

erschienen mit ihm auferstandene Heilige und bezeugten die Macht Gottes.

Die Geduld Gottes

Nach seiner Auferstehung zeigte sich Jesus:

• den Frauen am Grab

• den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus

• am Abend desselben Tages den Jüngern (ohne Thomas) 

Thomas war am 21., dem letzten Festtag, wieder dabei. Jesus nahm sich besonders Zeit für ihn. Das macht deutlich: Gott setzt Fristen und bestimmte Zeitpunkte – doch er wartet auch auf die Späten. Er verliert keinen aus dem Blick.

Die Parallele zum Auszug

Manche erkannten schon in der Passanacht, dass der Zeitpunkt zur Befreiung gekommen war. Andere begriffen es erst am 21. Tag, als sie die Leichen der Feinde am Ufer des Meeres sahen. So ist es auch bei uns: Manche erkennen den Befreiungsplan Gottes

bereits bei der Erinnerung an die Kreuzigung. Andere erkennen ihn erst am Ende der Festwoche, wenn alle Ereignisse des Alten und des Neuen Testaments sich vollkommen zusammenfügen.

Im Feiern des Frühlingsfestes mit allen Aspekten kannst du geistliche Phasen durchlaufen:

Trauer – Rückzug – Flucht – Kampf – Durchhalten – Sieg – und Freudentränen.

So kommt der Befreiungsplan vollkommen in deinem Verständnis an.

Die Auferstehung von Jesus Christus wurde nicht im Bruch des Gebotes offenbart,

sondern im Gehorsam gegenüber Gottes zeitlichen Ordnungen. Selbst angesichts der Kreuzigung respektierten die engsten Jünger und Jüngerinnen den Ruhesabbat.

Beeindruckend ist, dass die Frauen nicht einmal am Sabbat, dem Ruhetag, das Grab aufsuchten, um zu trauern. Nicht einmal in ihrer tiefen Liebe und in ihrem Schmerz

brachen sie das Gebot. Sie hielten den Sabbat in bewusstem Gehorsam ein.

Erst am frühen Morgen des ersten Wochentages – dem für sie frühestmöglichen Zeitpunkt, das Haus zu verlassen – machten sie sich auf den Weg zum Grab Jesu.

Denn am Sabbat ruhten sie nach dem Gebot.

📖 „Und sie kehrten zurück und bereiteten wohlriechende Öle und Salben; am Sabbat aber ruhten sie nach dem Gebot.“ Evangelium nach Lukas 23,56

Auch Johannes und Petrus kamen erst am ersten Wochentag zum Grab.

Das Evangelium nach Johannes 20,1–4 bezeugt, dass selbst die führenden Jünger

den Sabbat nicht übertraten, sondern erst nach seinem Ende zum Grab eilten.

So wurde auch die Auferstehung nicht im Bruch des Gebotes offenbart –

ebenso wenig wie die Befreiung Israels aus der Knechtschaft Ägyptens –,

sondern innerhalb der von Gott gesetzten zeitlichen Ordnung des Ruhesabbats.

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Die Bedeutung des Neumondtages

Und die Unterscheidung zwischen Ruhe-Sabbat und Fest-Sabbat

Mit der Einführung einer fortlaufenden, ununterbrochenen Sieben-Zählung im Kalender ging der Neumondtag als ursprünglicher Versammlungstag weitgehend verloren. An seine Stelle trat zunehmend der Sabbat der Ruhe, der im Laufe der Zeit zum allgemeinen Versammlungstag umgestaltet wurde.

Wenn du beginnst, den Sabbat als Tag der Ruhe zu respektieren und zugleich den Neumondtag sowie die Festzeiten als Versammlungstage zu heiligen, wird dir die Tiefe dieses Unterschieds deutlich bewusst werden. Die Schrift selbst zeigt klare Unterscheidungsmerkmale zwischen Ruhe-Sabbat und Fest-Sabbat.

Dabei ist Vorsicht geboten: Bibelverse können aus ihrem Zusammenhang gerissen und so auch gegenteilig ausgelegt werden. Bleibe ruhig, nimm dir Zeit, vergleiche verschiedene Schriftstellen und Argumentationen – und prüfe sie auch in der Praxis.

Der Ruhe-Sabbat – ein Tag der stillen Anbetung

„Am Sabbattag sollt ihr in allen euren Wohnstätten kein Feuer anzünden.“ (2. Mose 35,3)

Es wäre wohl besser, am Sabbat der Ruhe gar kein Feuer anzuzünden, um nicht in Versuchung zu geraten, einen Opfer- oder Versammlungsdienst auf diesen Tag zu legen. Gott geht es dabei nicht darum, dass du dein vorbereitetes Essen nicht aufwärmen oder dich nicht wärmen dürftest. Die Gefahr liegt vielmehr darin, dass wir diesen Tag überfrachten und dabei vergessen, dass er für die stille, persönliche Anbetung bestimmt ist – und nicht von Gemeinschaft oder Kirche beansprucht werden soll.

Wenn du beginnst, dein Essen am Rüsttag vorzubereiten und dir angewöhnst, am Sabbat möglichst zur Ruhe zu kommen, wirst du den Unterschied deutlich wahrnehmen.

Gott hat schon oft das Essen genutzt, um uns sein Wort zu erklären.

„Morgen ist ein Ruhetag, der heilige Sabbat für den HERRN. Deshalb kocht und backt heute …“ (2. Mose 16,23)

Schon zur Zeit Moses musste das Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten neu lernen, im Sabbatrhythmus zu leben. Am Ruhe-Sabbat durften sie weder Holz sammeln noch Speisen zubereiten. Daraus wird deutlich:

Der Opferdienst, das Schlachten von Tieren oder das Lärmblasen der Trompeten zur Versammlung passen nicht auf den Ruhe-Sabbat.

Der Fest-Sabbat und der Neumondtag – Tage der Gemeinschaft

Am Neumondtag und an den Festtagen hingegen kommen wir zusammen. Wir kochen gemeinsam, machen Feuer, singen, tanzen und loben Gott in der Gemeinschaft. Wir lesen und teilen das Wort, sind großzügig und teilen unsere Gaben.

„Ihre Priester tun meinem Gesetz Gewalt an und entweihen meine heiligen Dinge; sie machen keinen Unterschied zwischen Heiligem und Unheiligem und lehren nicht, was der Unterschied ist zwischen Unreinem und Reinem. Vor meinen Sabbaten schließen sie ihre Augen, sodass ich unter ihnen entheiligt werde.“(Hesekiel 22,26)

Gottes Vorbild: Ruhe und Zeitordnung

Gott selbst ruhte am siebten Tag von all seinen Werken:

„Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk … und ruhte.“ (1. Mose 2,2–3)

Auch Jesus ruhte am Sabbat. Seine Zeichen, Wunder und öffentlichen Lehren geschahen jedoch im Zusammenhang mit Festversammlungen.

„Es war aber ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.“ (Johannes 5,1)

„Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte.“ (Johannes 7,14)

Auch das Predigen der Apostel in den Synagogen geschah nicht am Ruhe-Sabbat, sondern an Fest-Sabbaten und Neumondtagen, an denen Versammlungen stattfanden.

„An jedem Neumond und an jedem Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten.“ (Jesaja 66,23)

Verschiedene Formen der Anbetung

Es gibt verschiedene Formen der Anbetung.

Das vierte Gebot ist das persönliche Liebeszeichen zwischen Gott und dir. An diesem Tag sind wir eingeladen, uns bewusst und persönlich auf ihn auszurichten. Die Festversammlungen hingegen haben eine andere Qualität: Sie sind Ausdruck gemeinschaftlicher Anbetung und wirken tröstend und stärkend. Auch sie sind von Gott eingesetzte heilige Zeiten – die Neumondtage, die vier Festwochen und der Versöhnungstag, der zugleich der Geburtstag Yahushuas ist. Das Wort Sabbat bedeutet „besonders“, „abgesondert“ und „geheiligt“. Deshalb wird es sowohl für den wöchentlichen Ruhe-Sabbat als auch für die Fest-Sabbate verwendet. Diese Unterschiede nicht nur zu kennen, sondern zu leben, ist entscheidend.

Ganzheitliche Anbetung und Herzensbeschneidung

Gott wünscht sich eine ganzheitliche Anbetung. Er möchte, dass wir seine Feste feiern und uns bemühen, alle seine Gebote zu halten – besonders das vierte Gebot als Zeichen unserer freiwilligen Liebesbeziehung zu ihm.

Das ist die Beschneidung des Herzens: unsichtbar, innerlich, verborgen – hinter dem innersten Vorhang im Allerheiligsten.

Der Tempel – Zeit statt Ort

Das Halten des wahren Sabbats ist das Hineingehen.

Feiern wir seine Feste zwar, aber nicht zu den von ihm bestimmten Zeiten, ist es, als würden wir den Vorhof des Tempels zertreten.

Der wahre Tempeldienst ist weniger an einen Ort als an den Zeitpunkt gebunden. Das Heiligen seiner Festzeiten entspricht dem Eintritt in das Heiligtum – dorthin, wo die Schaubrote und der siebenarmige Leuchter stehen. 

Der Räucheraltar und die Bundeslade im Allerheiligsten symbolisieren die wahre Liebe und unsere Gebete, die bis vor Gott kommen – dorthin, wo auch wir hinwollen.

Unser Leben als Zeugnis

Die Feste, ihre Feier und die Art, wie wir unseren Alltag gestalten, sind das äußere Zeichen unserer Nachfolge. Gott möchte, dass unser Inneres und unser Äußeres seine Wahrheit widerspiegeln. Diese Zusammenhänge hat Gott bis heute in seinem Wort bewahrt. Doch es braucht Liebe zur Wahrheit und die Bereitschaft, zu suchen, zu prüfen und die Schrift im Licht Yahushuas zu betrachten, der unser Schöpfer und Erlöser ist.

„Prüft alles, das Gute behaltet.“ (1. Thessalonicher 5,21)

„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8)

Denn ich, der HERR, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Nachkommen Jakobs, nicht zugrunde gegangen.“ (Maleachi 3,6)

Der Neumondtag – ausgewählte Bibelverse

4. Mose 10,10 Und an euren Freudentagen und an euren Festen und an euren Neumonden sollt ihr in die Trompeten blasen bei euren Brandopfern und bei euren Heilsopfern; und sie sollen euch bei eurem Gott in Erinnerung bringen. Ich bin der HERR, euer Gott.

Psalm 81,4 Stoßt am Neumond in das Horn und am Vollmond zum Tag unseres Festes!

1. Mose 1,14–19 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht; und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten (Festzeiten, Moadim) und Tagen und Jahren; und sie sollen als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten. Und es geschah so. Und Gott machte die zwei großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht, dazu die Sterne.

Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, dass sie auf die Erde leuchteten und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. 

Und es wurde Abend und Morgen: der vierte Tag.

Psalm 89,38 Wie der Mond wird er ewig fest stehen; der Zeuge in den Wolken ist treu.

Jesaja 66,23 Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht der HERR.

Klagelieder 2,6 Er hat seine Hütte zerbrochen wie einen Garten, hat zerstört den Ort seiner Festversammlung. Der HERR hat in Zion Festversammlung und Sabbat in Vergessenheit geraten lassen und im Grimm seines Zorns König und Priester verworfen.

Nehemia 8,1 Da versammelte sich das ganze Volk wie ein Mann auf dem Platz vor dem Wassertor; und sie sagten zu Esra, dem Schriftgelehrten, er solle das Buch des Gesetzes Mose holen, das der HERR Israel geboten hatte. Und zwar am ersten Tag des siebten Monats.

Nehemia 8,10 Und er sprach zu ihnen: Geht hin, esst fette Speisen und trinkt süße Getränke und sendet Anteile dem, für den nichts bereitet ist; denn dieser Tag ist unserem Herrn heilig. 

Und seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.

1. Samuel 20,18 Und Jonatan sprach zu ihm: Morgen ist Neumond; da wird man dich vermissen, wenn dein Platz leer bleibt.

Judit 6,8 Und sie fastete alle Tage ihrer Witwenschaft außer am Tag vor dem Sabbat und am Sabbat selbst, am Tag vor dem Neumond und am Neumond selbst sowie an den Festen und Freudentagen des Hauses Israel.

Jesus Sirach 43,6–8 Der Mond geht auf zu seiner bestimmten Zeit und zeigt die Zeiten an;  ein Zeichen ist er für immer. Nach dem Mond werden die Feste berechnet; er ist ein Licht, das abnimmt und wieder zunimmt. Der Neumond ist, wie sein Name sagt: Er erneuert sich selbst. Wie staunenswert ist er in seinem Wechsel! Er dient zur Bestimmung von Fristen und Festzeiten.

2. Könige 4,23 Er sprach: Warum willst du heute zu ihm gehen? Es ist doch weder Neumond noch (Fest) Sabbat. Sie aber sprach: Es ist gut.

Hesekiel 46,1 So spricht Gott, der HERR: Das Tor des inneren Vorhofs, das nach Osten sieht, soll an den sechs  Werktagen geschlossen sein; aber am (Fest)Sabbattag und am Neumondtag soll es geöffnet werden.

4. Mose 29,1 Am ersten Tag des siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten; ihr sollt keine Dienstarbeit tun. Es ist für euch ein Tag des Posaunenblasens.

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Begleitbrief zum Schöpferkalender

Schon länger wuchs in uns der Wunsch einen Begleitbrief zum Schöpferkalender zu erstellen. Auf Reisen trifft man immer wieder auf Menschen, die sich für die Botschaft des Schöpferkalenders interessieren. Oft sind sie bereits mit Jesus auf dem Weg und haben nun auch den Wunsch den wahren Sabbat in ihrem Alltag zu integrieren.

Der Begleitbrief soll als Starthilfe dienen und zusammen mit dem Kalender in die eigenständige Nachfolge Yahushuas (Gott der Retter) und im Hallten aller Gebote eine Unterstützung sein.

Mit wenigen Worten versuche ich das Wesentliche kurz zusammengefasst und trotzdem praxisorientiert zu beschreiben

Der wahre Sabbat und der Schöpferkalender 

Begleitend mit meinen Lieblings Bibelversen versuche ich dir zu erklären, warum das Einhalten des wahren Sabbats, der Neumondtage und der Festsabbate so ein wertvoller Schatz ist. Ich freue mich dieses wunderbare Wissen mit dir zu teilen. Hoffentlich ermutigt es dich nach der Ganzen Wahrheit zu suchen. Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht auf deinem Weg. Yahushua (Jesus) segne Dich! Viel Freude beim Lesen, wünscht wir, Anny, Tonja und Vida.

Weitere Informationen findest du auf unserer Webseite: www.tunewest.ch

2. Mose 31;13 Du aber, rede zu den Söhnen Israel und sage ⟨ihnen⟩: Haltet nur ja meine Sabbate! Denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch für ⟨all⟩ eure Generationen, damit man erkenne, dass ich, der HERR, es bin, der euch heiligt. 

Jesaja 56;4-8 Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund, denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht ausgelöscht werden soll. Und die Söhne der Fremde, die sich dem HERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und ⟨alle,⟩ die an meinem Bund festhalten; die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen ⟨mir⟩ ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker. So spricht der Herr, HERR, der die Vertriebenen Israels sammelt: Zu ihm, zu seinen Gesammelten, werde ich noch mehr hinzusammeln. 

Der wahre Sabbat ist das Zeichen zwischen Gott und seinem Menschenvolk!

Möchtest nicht auch du zu seinem Volk gehören? Gott ruft alle Menschen dazu auf seine Gotteskinder zu werden. Wie kannst du ihn kennenlernen, wo lässt er sich finden, was hat er für ein Wesen, was ist ihm wichtig? Und was sind seine Bedingungen die er an uns stellt? Diejenigen die ihn suchen werden ihn finden und die ihn bitten, denen wird er seinen Heiligen Geist geben. Der wahre Sabbat einzuhalten ist das Liebeszeichen, deine Antwort auf seine Liebe. Versuche am Ruhe-Sabat möglichst nicht zu arbeiten. Plane dir „Inseln der Ruhe“ ein, damit du Zeit hast dich zu erholen und im Gebet deinen Schöpfer aufzusuchen.

Joh 14;15-17Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Der Neumondtag: Ist der Start der Zählung!

Auch vor der Schöpfungswoche gab es einen Neumondtag, an dem Gott alles ankündigte was er erschaffen wollte. Darum heisst es: „Am Anfang war das Wort.“

Der Neumondtag ist ein Tag der Versammlung. Versuche dir eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten aufzubauen. 

Wir sind als soziale Wesen erschaffen und brauchen die tröstende Wirkung der Gemeinschaft, um uns zu ermutigen, den guten Kampf des Lebens zu meistern. Gemeinsam Gott zu loben und anzubeten ist eine grosse Freude.

4.Mose 10.10„Und an euren Freudentagen und an euren Festen und an euren Neumonden 

sollt ihr in die Trompeten blasen bei euren Brandopfern und bei euren Heilsopfern; 

und sie sollen euch bei eurem Gott in Erinnerung bringen. Ich bin der Yahushua eurer Gott.“

Die Festsabbate sind gemacht, um Gott in der Gemeinschaft kennenzulernen!

Auch der Versöhnungstag und die ursprünglichen vier Wochenfeste lassen sich auf dem Schöpferkalender platzieren. Beim feiern und forschen der von Gott verordneten Traditionen, wirst du feststellen, dass das Leben und Wirken Jesu perfekt auf den Festrhythmus des Schöpferkalenders passt und ihn somit als Messias bestätigt.

Über die Fest-Verordnungen im alten Testament, kannst du lernen was Gott wichtig ist.

Alle Rituale sind Schattenbilder und haben den Zweck Jesus als den Messias zu offenbaren. Das feiern dieser Feste macht Heute noch Sinn, um den Plan des Schöpfers besser zu begreifen. Die heiligen Festzeiten (Moedim) sind für die Ewigkeit festgemacht.

Joh 5;23damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, 

ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Jesaja 9;5Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; 

und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Die vier Wochenfeste offenbaren den Messias

Das Wochenfest Chanukka im Winter ist das jüdische Fest der Tempelweihe und an diesem wird der Einzug des Lichts (die Wahrheit) in den Tempel gefeiert. Zur selben Zeit im Winter wurde Maria durch den Engel Gabriel die Empfängnis des Messias angekündigt – Jesus ist das Licht der Welt. Gott selbst ist Mensch geworden um seinen Lösungsplan für alle Menschen zu bestätigen. Er hat das Israelische Volk ausgewählt, als Nation seine Gebote und Verordnungen zu proklamieren. Und er hat in der Torah und den den Schriften der Propheten seinen Plan für die Menschheit zuerst angekündigt.

Neun Monate später war die Geburt Jesus am Versöhnungstag. Dieser ist der wichtigste Festtag des jüdischen Volkes, um die Versöhnung mit Gott zu erwirken. Ein Tag des Opferdienstes und der heiligen Versammlung. Das „Opfer der Demut“ wird vom Volk zum Beispiel mit fasten zum Ausdruck gebracht. Im Tabernakel/Tempel wurde an diesem Tag das Blut des Opfer-Lammes vom Hohenpriester in das Allerheiligste gebracht und an die Bundeslade gesprengt. Er eröffnete so den Zutritt zum Allerheiligsten für die Priester, die den Dienst des Räuchern im Allerheiligsten zu verrichten hatten. Geräuchert wurde immer parallel zum anzünden der Menorah am Rüsttag, am Neumond und am Festsabbat. Nie aber am Ruhe Sabbat, denn da war kein opfern oder Feuer machen erlaubt. Die Menorah brannte jedoch vom Rüsttag bis zum anderen Morgen nach dem Sabbat 36 Stunden durch und zeigte so den Israeliten die Ruhepausen auf ihrer Wanderung an. 40 Jahre waren sie in der Wüste Median unterwegs ehe sie in das versprochene Land einreisen konnten. In dieser Zeit verinnerlichten sie den Sabbat-Rhythmus über das Sammeln des Mannas, den Auf-, und Abbau der Stiftshütte, das bereiten der Schau-Brote, wie auch über das Räuchern und das zünden der Menorah. Der Opferdienst der Erstlinge bestätigte den Fest-Rhythmus. Der Kalender wurde immer von den Neumondtagen abgezählt und über die Laute des Schofarhorns angekündigt.

In der Herbstzeit des Wochenfest Sukkot wurde Jesus, im alter von 8 Tagen, an seiner Vorhaut beschnitten. Dies ist ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Nachkommen Abrahams. 

Jesus predigte in seinem 28. Lebensjahr am Herbstfest ebenfalls in der Mitte der Festwoche in Jerusalem und erklärte das Bundeszeichen. Es war das letzte Shemita im 99 Jubiläum, in diesem Jahr wirkte er mit seinen zwölf Aposteln in ganz Israel. Er wirkte viele Wundertaten, an den Versammlungen der Wochenfesten. An den Sabbaten der Ruhe zog auch Jesus sich zurück. Gott ist in Jesus Mensch geworden, hat aber seine Göttlichkeit niemandem aufgezwungen. Denn wenn er sich gleich als allmächtiger Gott offenbart hätte, dann hätte ihn jeder angebetet. Er sucht sich aber die, die ihn suchen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung bestätigt er, dass er einen Plan mit uns hat und dass der Sinn unseres Lebens über diese Erden-Zeit hinaus geht. Er ist Gott und erschafft sich den Menschen mit dem er in Ewigkeit leben will. Diesem hat er das Recht gegeben frei zu wählen, ob er dazugehören möchte oder nicht. Er sucht sich die Menschen heraus, die ihn zurück lieben und die ihm nachfolgen möchten. Eine Liebesbeziehung basiert auf freiem Willen und auf dem Einhalten der 10 Gebote, die das friedliche Zusammenleben erst ermöglicht.

Im Frühling zu Beginn des 100 Jubiläums wurde Jesus gekreuzigt, zeitgleich zur Schlachtung der Passah-Lämmer, am 14.Tag im ersten Monat. An diesem Tag wird auch Heute noch in Jerusalem das Passahfest gefeiert und der Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei gedacht. Die Befreiung der Sünde erfordert ein makelloses Opfer. Genau so müssen wir Geheiligt leben und sterben, um das ewige Leben zu erlangen. Jesus erklärte im Apokryphen-Buch des Thomas, in Bildsprache: „..das Opfertier muss erst sterben, damit es gegessen werden kann – es kann nicht lebendig gegessen werden ohne dabei zu sterben. “ So müssen wir alle am Ende unserer Lebenszeit sterben, das ist die Konsequenz der Sünde, aber ewiges Leben erhalten wir, weil wir Kinder Gottes sind. Der Glaube das Jesus Gott selbst ist, das er der Schöpfer und Geber des Lebens ist, ist der Schlüssel zum ewigen Leben. Er hat diese Welt erschaffen, um den Menschen die freie Wahl zu lassen, ob sie zu ihm gehören möchten oder nicht. Die 10 Gebote sind diese Bedingungen nach denen wir leben sollen, um unsere Zugehörigkeit zu ihm zu bestätigen. Jesus sagt er ruft die beim Namen die ihm nachfolgen. Er selbst hat die 10 Gebote eingehalten und an den heiligen Festzeiten die Versammlung aufgesucht. So machen wir es ihm nach und folgen ihm. Wenn der Schöpferkalender Teil deines Lebens geworden ist, wirst du beim Lesen der Geschichten Jesu erkennen, das er an den Festtagen seine Wunder tat und Predigte. Das Wort Sabbat bedeutet geheiligt/besonders. Der Festtag wie auch der Ruhetag werden als Sabbat bezeichnet, die Unterschiede lassen sich in der Praxis aber leicht erkennen. An beiden sollen wir nicht arbeiten und sie besonders beachten. Der Sabbat der Ruhe ist ein Tag der Erholung, an den Festsabbaten sollen wir die Gemeinschaft aufsuchen. Jeden siebten Tag eine Versammlung einzuberufen ist nicht im Sinne des Schöpfers. Sich in seinem Namen zu besammeln, bedeutet, sich in seinem Willen zu besammeln, dafür müssen wir uns für seine Persönlichkeit interessieren. 

Am Tag des Weihopfers der Erstlinge, am Wochenfest im Frühling, ist Jesus auferstanden und vielen seinen Jüngern begegnet und hat so das prophezeite Wort bestätigt. Die Auferstehung Jesu von den Toten gibt uns den Beweis, dass auch wir uns vor dem Tod nicht fürchten sollen, denn er wird auch uns ewiges Leben schenken, wenn wir seine Kinder werden. Wie wirst du sein Kind? Indem du dich entscheidest, dass du an ihn glauben möchtest, ihm im Gebet in dein Herz bittest, damit er dich in alle Wahrheit führen kann. Wenn du dich auf seinen Namen taufen lässt, bestätigst du, dass du ihm in deinem Leben im Tod und in die Auferstehung nachfolgen möchtest. Übe dich alle Gebote einzuhalten. Wachse als Gotteskind in der Liebesbeziehung zu deinem Schöpfer du wirst im Vertrauen auf Gott erstarken und so ein Schöpfgefäss lebendigen Wassers für deine Mitmenschen sein.

Am Berg Horeb feierten die Israeliten das erste Fest in Freiheit, das Wochenfest Shawuot im Sommer. Exakt drei Monate nach dem Durchzug durch das Rote Meer erreichten sie den Berg. Sie feierten dort für eine Woche lang das Bundesfest und Moses erhielt mündlich die 10 Gebote und vereidigte das Volk im Bundesversprechen mit Opfergaben. Die Erhaltung des Bundes wird im ordentlichen Opferdienst bestätigt: Versammlungen nach seinen Verordnungen, der richtige Zeitpunkt, mit der richtigen Herzenseinstellung. Traditionen und rituelle Vorgaben dienten lediglich dem Zweck, die Ernsthaftigkeit der Anbetung zu erfassen. Das ordentliche feiern seiner Feste erreicht den Schöpfer an einem sensiblen Punkt seines Herzens und bezweckt ihn an den Liebes-Bund mit uns Menschen zu erinnern, denn aus Liebe wird er unsere Sünden vergeben.

Jesu Himmelfahrt war kurz vor dem Wochenfest Shawuot im Sommer. Er sandte seine Jünger nach Jerusalem, um auf die Ausgiessung seines Geistes zu warten. Am letzten grossen Festtag (Tag des Weihopfers der Erstlinge des Sommerweizens) fiel dann der heilige Geist auf die Jünger und sie predigten in allen Sprachen der Nationen in Jerusalem und viele wurden getauft am Neumondtag des 5. Monats. Im Gregorianischen Kalender findest du diesen Neumondtag im Monat Juli. Je nachdem, ob es im Frühling einen dreizehnten Monat brauchte oder nicht, kann der Zeitpunkt des Pfingstfestes von Anfang Juli bis anfangs August variieren. Der dreizehnte Monat ist seit der Zeitveränderung bei der Kreuzigung nötig. Weil Gott den Mondzyklus von 30 Tagen auf 29.5… gekürzt hat und das Jahr von 360 Tage auf 365,25… verlängert hat. Zuvor war es deutlich einfacher im Sabbat-, Neumond- und um Festsabbatrhythmus zu bleiben. Auf diese Weise hat Gott den wahren Ruhe Sabbat von den jüdischen Zählweise abgesprengt und somit vor der Mehrheit der Menschen versteckt. Er separierte so seine Nachfolger, denn nur die, die ihn wirklich lieben, werden bereit sein den wahren Sabbat zu bewahren und seine Festzeiten suchen. Die Ausgiessung seines Geistes (Pfingsten) war am Sommerfest, da erfüllte sich die Prophezeiung des Jesaja; das Wasser der Erkenntnis würde von Jerusalem in alle Welt sprudeln, denn der Geist fiel nicht nur auf die Apostel, sondern auf 120 Anwesende. Mit Kraft erfüllt verkündeten sie freimütig das Wort Gottes. Dieser Geist der Erkenntnis kannst auch du in deinem Herzen spüren. Es ist ein Gefühl „des inneren Brennens“ für die Wahrheit und ist der selbe Geist der auch im alten Testament beschrieben wird. Gott schenkt seinen Geist grosszügig denen ihn aufsuchen und das dies zur Zeit des Wochenfestes Shawuot passierte ist kein Zufall. Auch Jesus bestätigte die Wichtigkeiten der Festzeiten, denn er suchte im Shemita die Festversammlungen auf, predigte, tat Wunder und heilte viele Menschen an den Grossversammlungen. In Johannes 4.23-26 bestätigte er, dass nicht die Ortschaft den Tempel ausmacht, sondern der richtige Zeitpunkt ermöglicht es, dass von überall Gott in der Gemeinschaft angebetet werden kann. Das Opfer von Tieren zeigte schon immer die heiligen Zeiten an, bereits vor der Errichtung des heiligen Zeltes (dem Tabernakel) oder dem Tempel in Jerusalem. Alle Festrituale dienen der Veranschaulichung des heiligen Rhythmus. Erinnerst du dich an die Geschichte von Noah, der die Sintflut überlebte? Auch er dokumentierte die Sintflut im Schöpferkalender und opferte Gott zum Dank, in der Zeit von Shawuot. Gott bestätigte den Bund mit einem Regenbogen. Auch Kain und Abel, die Söhne Adams opferten zur Ehren Gottes. Die heiligen Festzeiten waren bereits im Paradies vorhanden, jedoch noch ohne das Opfern von Tieren. Das Opfern von Tieren ist für die Zeit dieses Äons vorbestimmt und zeigt das Zeitalter der Vergänglichkeit an. Die Zeit ist begrenzt, in der wir den freien Willen haben uns für Gott zu entscheiden. Die Ordnungen der Sabbate der Ruhe und die Festzeiten sind bereits im Paradies vorhanden gewesen und sind wie auch die 10 Gebote für die Ewigkeit bestimmt. Der Antichrist wird die Festzeiten und die Gebote reformieren und abschaffen. Dies ist teilweise schon geschehen. Antichrist bedeutet alternativer Christus. Ein falsches Bild von Jesus wird gepredigt, wenn man behauptet, er hätte den Opferdienst und die Versammlungen abgeschafft, die 10 Gebote reformiert und einen neuen Bund eingeführt. Der Name „Jesus“ ist nicht das Problem, sondern das falsche Bild (Lehre) die man in seinem Namen verkündet.

1.Mose 2;1-3 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.

Apg.17; 30-31 Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er ⟨dazu⟩ bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten. 

Hebräer 1;10-14 Und: »Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Gewand, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.« Zu welchem der Engel aber hat er jemals gesagt: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße«? Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil erben sollen?

Hebräer 1.6-8 »Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, oder des Menschen Sohn, dass du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt; du hast alles unter seine Füße gelegt.« Denn indem er ihm alles unterwarf, ließ er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen.

Die Bestimmung des Menschen ist es, Gott aus Liebe und freiem Willen anzubeten. 

Gott ist ein eifersüchtiger Gott und er duldet es nicht, dass ein Anderer an seiner Stelle angebetet werden soll. Darum muss Jesus Gott selbst sein, sonst würde er im Widerspruch zu den 10 Geboten uns auffordern einen Stellvertreter anzubeten. Die Bildersprache, Gott der Vater, Sohn und sein Heiliger Geist, lässt uns die freie Wahl ihn zu erkennen. Unser freier Wille ist Gott so heilig, dass er uns nicht einmal mit seinem eigenen Wort überführt. Du kannst wählen wie du es interpretierst und offenbarst damit deinen Glauben. Er wird dich danach beurteilen, welches Bild du seinem Namen gibst und wie du deinen Glauben lebst. Er erkennt die Seinen daran, dass sie Ihn widerspiegeln. Gott selbst hatte den Sabbat gehalten, nachdem er alles in einer Arbeitswoche erschaffen hatte. Er zählte bereits im Rhythmus seines Schöpferkalenders, noch ehe er Sonne und Mond, am vierten Tag an den Himmel setzte, um uns die Zeiten anzuzeigen. So verstehe, dass seine Zählweise, wie auch seine Gebote, Teil seiner Persönlichkeit sind und wie er selbst ewig bleiben werden. Er ist der Einzige, der aus Nichts – Alles erschaffen kann. Er ist der Erste, der Ungeschaffene und der Ewige; Er hat alle wichtigen Zeitpunkte festgelegt und die Rahmenbedingungen vorab verkündet, mit dem Ziel den Menschen zu erschaffen. Er wünscht sich einen Freund der ihm ähnlich ist, die Krönung seiner Schöpfung, der das Wesen des Meisters widerspiegelt, der fähig ist zu lieben und frei wählen darf, ob er das möchte oder nicht. Auch die Engel sind Gottesgeschöpfe und in der selben Schöpfungswoche erschaffen worden. Denn am ersten Wochentag erschuf er den Himmel als Heimat für die Engel. Sie sind unseretwillen erschaffen worden, mit dem Auftrag uns zu überwachen und um uns zu ringen. Die guten Engel wie die bösen Engel sind aber der Macht Gottes unterstellt. Beim Sündenfall hat er uns wenig unter die Engel erniedrigt, er wird erst auf der neuen Erde uns wieder richtig positionieren. Auch der Satan ist ein Engel, der von Gott eingesetzt ist. Seine Wirkungszeit ist aber auf dieses Äon begrenzt. Er kann von sich selbst aus nichts Böses tun, doch die Menschen die auf den Satan hören, tun böse Werke. Darum ist diese Welt voll von Sünde und Ungerechtigkeit. Weil Gott aber gerecht ist, braucht es ein Tag des Gerichts, um so die Gerechtigkeit wiederherzustellen. Am Ende der Zeit nach, 144 Jubiläen, wird er den Himmel und Erde für uns erneuern und die auserwählten Menschen vervollständigen. Wir werden keine Engel sein, sondern als Menschen unsere wahre Bestimmung erkennen und danach ewig leben. Da es keinen Verführer oder Lügenlehren mehr geben wird, werden wir im Frieden uns vermehren. Wir aber, die die Zeit des Auswahlverfahrens überstanden haben, werden über die neue Erde herrschen als Erstlinge. Wie der Same, der in die Erde fallen und brechen muss, um später viel Frucht zu bringen, so müssen auch wir nach seinem Willen leben und sterben, um ewiges Leben zu erlangen.

Lukas 10;20Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, 

dass eure Namen in den Himmeln (in der Ewigkeit) geschrieben sind.

Jakobus 1;18Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, 

damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Schöpfung seien.. 

Johannes 12;24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, 

so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.

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Anny Letters Auf Startseite

In den Wurzeln unserer Vorfahren zu forschen macht glücklich. 

Einen kurzen Einblick in die Schweizergeschichte und mein persönliches Zeugnis, aufgeschrieben für alle meine 10 Enkel. Jason, Kadeja, Timea, Norina, Gabriel, Gwendolyn, Aaron, Esra, Boas und Nina von Anny

Im Jahr 1315 war dieser Krieg der Schweizer Eidgenossen in Morgarten. Siegreich überwältigten die Schwyzer die Habsburgischen Eindringlinge. Die Eidgenossen hatten ihre Unabhängigkeit bereits, 1291 im Rütli – Schwur, direkt vom Himmlischen Vater erbittet. Nur 24 Jahre später wurden sie vom bösen Nachbar Herzog Leopold herausgefordert und sie kämpften für ihre Freiheit. Dieser Sieg in Morgarten bestätigte ihre Entscheidung für immer Gottes Hilfe anzurufen, weil nämlich ihm alleine Ehre und Anbetung gebührt. Der Allmächtige hatte ihren Mut, auch zuerst sich im Gebet zu demütigen, weiterhin grossartig belohnt. Und weil die drei Kantone, Uri, Schwyz und Unterwalden, im guten Beispiel vorangingen, schlossen sich immer mehr Kantone ihnen an und das inmitten des dunklen Mittelalters.
Die Herrschaft Roms hatte sich überhoben, und im 8. Jahrhundert frech auf das erste Millennium aufgerundet (Dan 7;25). Also war dieser Krieg in Morgarten wirklich im Jahr 1315 n.Chr? Nur wenige Geschichtsforscher wissen, dass von der Geburt Yahushua gezählt, im Julianischen Kalender 189 Jahre verschluckt wurden.  

So war ich wieder einmal zusammen mit meinem Mann in Einsiedeln. Seit 25 Jahren musizieren wir in den Bars und Restaurants, meistens in der Schweiz. Samuel ist ein Amerikaner, singt mit seiner Gitarre Western-Cowboy-Songs und ich begleite ihn auf der Mandoline oder der Fidel, amerikanische Volksmusik mit einem Schuss Bluegrass. So leben wir immer noch gut, von Trinkgeld in den Hut. Da wir im Camper reisen, übernachten wir oft auf dem Weg zur nächsten Stadt. Diesmal (im Juni 2024) parkierten wir am Ägerisee, in der Nähe des Museums in Morgarten.

Im 12. Jahrhundert, also ca.1000 n.Chr, da hatte in Oberitalien, ein chinesisches Schiff der Ming Dynastie Schiffbruch erlitten. So erzählte es mir meine Grosstante in Kalifornien. Weil sie den Namen Ming tragen, glaubten die Amerikaner sie seien Immigranten aus Asien. Um diesen Irrtum aufzuklären, hatte meine Grosstante in den Geschichtsbüchern nachgeforscht und herausgefunden, dass sie tatsächlich von Chinesen abstammen. Die Ming Dynastie waren Gottesfürchtige Chinesen, Nachkommen Jafets, des Sohnes Noahs, die nach der Flut in den fernen Osten wanderten. Hatten diese Schiffbrüchigen Chinesen, erst 1000 Jahre n.Chr. das Evangelium von Yahushua gehört? Sie wussten aber schon immer, da gibt es nur einer der anbetungswürdig ist, der der Himmel und Erde gemacht hat. Unser Vater im Himmel, er ist der König der Gerechtigkeit, Melchisedek. Im chinesischen Buchstaben yj = Gerechtigkeit zeichnet in Singapur, auf rotem Hintergrund, ein weisses Kreuz mit einem Blutstropfen. Im Altchinesisch zeichneten sie das selbe Wort, Gerechtigkeit, ein Lamm mit einem Speer durchbohrt. War das eine Prophetie auf Yahushua, das Lamm Gottes oder war tatsächlich Paulus bereits im ersten Jahrhundert n.Chr. bis in den fernen Osten gereist? Und das Wort „grosses Schiff mit 8 Personen“ bestätigt die grosse Flut ist auch in den chinesischen Schriftzeichen in Erinnerung geblieben. Wie lange mussten die Chinesen denn auf ihren Erlöser warten? Die drei dunkelsten Stunden unserer Weltzeit, als Yahushua am Kreuz litt und verstarb, hatten auch die Menschen im fernen Osten indirekt miterlebt und in ihren Geschichtsbüchern festgehalten. Da war etwas schreckliches passiert, was war passiert? Als nämlich Yahushua am Kreuz verblutete hatte sich in Israel, am Mittag der Himmel, für drei Stunden verdunkelt. Das war in China am Abend geschehen, drei Stunden früher wurden sie in diese mysteriöse Nacht eingetaucht. Wurde dieses Geheimnis erst tausend Jahre später gelüftet? Ein grosses Schiff der Ming Dynastie war im 12. Jahrhundert im Mittelmeer versunken und die Mannschaft rettete sich an das westliche Ufer Italiens. Da vernahmen nun die von Jafet abstammenden Chinese, die wahre Geschichte der mysteriösen Dunkelheit. Kurz danach trafen sie, in den Alpen Europas auf Gottesfürchtige, gläubige Schafhirte. Es waren fleissige Schreiber und Übersetzer von alten, heiligen Schriften, die sich für mehrere hundert Jahre in den Wäldern Norditaliens versteckten. Sie waren gläubige Nachkommen der Gemeinde der Urchristen, die zur Zeit Neros, 70 n.Chr., von Rom aus in die Berge geflohen waren. Für mehrere hundert Jahre hatten sie die Evangelien und auch Briefe von Paulus sorgfältig abgeschrieben und wickelten sie in Leinenstoff. Somit hatten sie nicht nur ihre gewobenen Leinentücher, sondern auch interessante Schriften zum Verkauf angeboten. Immer zu zweit wurden sie ausgesandt und haben heimlich heilige Abschriften in ihren Stoffrollen mitgetragen. In die französischen Sprache übersetzte Briefe verteilten diese reisenden Kaufleute und predigten das Evangelium in ganz Europa. Sie trugen diesen Schatz auch nach Russland und bis zum Königshaus England. Das klare Wasser, in der Lehre Yahushuas, hatte immer schon den Weg zu den Menschenherzen gefunden, zu allen die Liebe zur Wahrheit haben. Schon im ersten Jahrhundert n.Chr. hatte Paulus es in London prophezeit, dass das Evangelium von Britannien aus, dann am Ende der Zeit, nochmals in die weite Welt ausgehen würde (Apg 29). Diese Erweckung der Reformation, im Buchdruck der Bibel, startete gleichzeitig auch das letzte Millennium unserer Weltzeit.

Fünfhunderte Jahre vor der Reformation, waren die schiffbrüchigen Ming’s über die Alpen, Richtung Norden gewandert und hatten sich mit dem helvetischen Volk vermischt. So waren sie also auch am Rütlischwur 1291 dabei gewesen, in diesen drei Kantonen, Uri, Schwyz und Unterwalden? Meine Grossmutter, geboren in Lungern Obwalden war eine der Nachkommen Ming’s. Sie waren Bergbauern und hatten im 19. Jahrhundert schwer, in ihrem kleinen Heimatland noch Bauernland zu finden. So hat man dem Lungernsee das Wasser abgelassen, um zusätzliches Grasland zu bewirtschaften. Nicht lange danach wurde der See aber wieder mit Wasser aufgefüllt und so wurden diesen armen Bauern nun Land weiter unten im Tal, Nähe des Dorfes Giswil zugesprochen. Da donnerte aber ein Bergbach in den Sarnersee, welcher mehrmals über die Ufer kam und ihr Haus und Stall überschwemmten. Nach langjähriger Mühsal hatten die Gebrüder Ming sich entschieden nach Amerika auszuwandern, um nun da brachliegendes Land zu finden. In guter Hoffnung verliessen sie die Schweiz und sind 1920 in New York Amerika angekommen. Da wurde ihnen im Süden Kalifornien Land zum Kauf angeboten. So trugen sie den Namen Ming zuerst über das atlantische Meer und dann weiter in den Westen der USA. Im Namen Ming aber glaubten die Amerikaner sie seien gebürtig von Asien emigriert. Meine Grosstante war eine stolze Schweizerin, sie hatte deshalb Ahnen-Nachforschungen gemacht und die Geschichte zurückverfolgen können, bis zu den gestrandeten Seefahrer im Norden Italiens, im 12. Jahrhundert. 

So hatte ich meine Grosstante, Marta Ming, in Holtwil Kalifornien, im Jahr 2002 besucht. Am 1. August Schwingfest unter Palmen 🌴, mit Ländler-Musik von den Mexikaner auf der Handorgel gespielt, da haben die Auslandschweizer auch kräftig die Schweizerfahne 🇨🇭 geschwungen. Ob meine Grosstante wusste, dass ihre Wurzeln noch viel weiter zurückgingen, bis zur grossen Flut, Noahs Söhne, Shem, Ham und Jafet? Und kämpften unsere Glaubensvorfahren, die Ming’s, auch für die Freiheit der Helvetier? Der Einfluss Chinas ist offensichtlich in der Schweizerkultur, im Schwingen und in der Musik abzulesen. Ob ihren Mut und kämpferischen Eigenschaften auch heute noch im Schweizerblut zu finden ist? Das weisse Kreuz auf der roten Fahne, steht für Aufrichtigkeit, wie im chinesischen Schriftzeichen yj.

Und noch eine interessante Geschichte möchte ich euch erzählen, von meiner Grossmutter Agata Ming, die einen Josef Nufer heiratete. Auf dem Nufer-Wappen sehen wir ein Herz ♥️ mit zwei Pfeilen 🏹 durchbohrt. Das erinnert an die Verfolgung der Reformation. Mein Grossvater stammte von den sogenannten Hugenotten in Frankreich ab. Viele von ihnen, im 17. Jahrhundert flüchteten vor den Jesuiten nach Südafrika. Mein Grossvater aber, der älteste von einer gläubigen Protestanten Familie, wurde in das katholische Kinderheim nach Sarnen gebracht. So sollte er von diesem abgefallenen Glauben wieder zurück in die wahre Lehre der Mutterkirche finden. Josef heiratete dann die Agata Ming und gründete eine bürgerliche katholische Familie. Er arbeitete als Mechaniker in einer Schreinerei in Wilen am Sarnersee. So hatten sie sieben Kinder und das jüngste war meine Mutter Marie. Meine Grossmutter Agata war schon im fortgeschrittenen Alter als sie plötzlich nochmals schwanger wurde. Sie war zu schwach das Baby zu versorgen und gab Marili, geboren 1931, zur Obhut der heiligen Nonne, in das Kloster von Sarnen. Das waren aufrichtig Gläubige Nonnen, die in den umliegenden Schulen, den Kindern das Evangelium verkündeten. Meine Mutter liebte die Biblischen Geschichte, auch aus dem alten Testament, erzählte sie mir. Marie war dann wieder zu ihrer Familie zurückgekehrt und ist in der Zeit des zweiten Weltkriegs in Wilen aufgewachsen. Sie erzählte mir auch, wie sie als neun jähriges Mädchen, durch den Wald, zum Stall des Nachbarn schlich, um schwarze Milch zu kaufte. Das war zur Zeit des Krieges (1939 – 1945) verboten, darum nannte man es schwarze Milch 🥛. 

Meine Mutter heiratete 1956 Anton Vogel, ein Bauernsohn von Emmen im Kanton Luzern. Da meine Grossmutter Agata inzwischen gestorben war, ist mein Grossvater, Josef zu uns gezogen. Wir wohnten in einem kleines Haus auf dem Land. Er war meiner Mutter Marie eine grosse Hilfe, besonders als mein Vater und meine ältere Schwester an Tuberkulose erkrankte. Sie beide mussten auf Davos in die Kur. So erinnere ich mich besonders an meinen Grossvater, der mich liebevoll auf seinen Schoss nahm. Er hatte am Abend dann auch immer seine Tuback-Pfeiffe angezündet und am Fenster zu den Sternen hoch geschaut. Ob er wohl seine Frau vermisste?

Nun aber zu meinem persönliches Zeugnis 

Viele Jahre später, als ich bereits von meinem Mann getrennt, mit vier Kindern zu meinen Eltern nach Emmen zog, da war mein Grossvater bereits gestorben. In vielen traurigen Nächten aber erinnerte ich mich, wie mein Grossvater  mich liebevoll umsorgte. Sein Name war Josef und meine Mutter Marie war seine jüngste Tochter. Mein Vornamen aber, Marianne, hatte mir nie gefallen. Vielleicht weil die Übersetzung, Anna = Gedemütigt und Maria = bitter bedeutet. Also wurde ich, wie es diesem Namen entsprach, bitter-gedemütigt. Umso mehr aber hatte mich das heilige Wort der Bibel immer wieder getröstet und ich lernte in meiner Not zu meinen Erlöser zu beten. Und endlich, nach einigen unglücklichen Beziehungen durfte ich meinen Mann, Samuel kennenlernen. Er hat mich 2001 aus meiner zweiten, gescheiterten Ehe, mit meinen zwei jüngeren Kinder nach Amerika gebracht. In diesen sieben Jahren, im Süden Kaliforniens durfte ich endlich von meiner Vergangenheit heilen und meine Grosstante Martha Ming kennenlernen. 

Heute geht es mir sehr gut, ich bin Yahushua für alles Erlebte dankbar. So wurde auch ich, wie meine Grosstante Marta, eine glückliche Grossmutter. Inzwischen habe ich 8 Grosskinder, denen möchte ich allen von meinem Heiland erzählen, gut zu wissen, dass er immer der beste Plan für uns bereit hält. Darum ist es wichtig ihn zu suchen, um auch im Heiligen Wort Frieden zu finden. Yahushua ist der Weg die Wahrheit und das Leben, ohne ihn wäre auch ich verloren gegangen. Also kann uns nichts besseres passieren, als ihm zu begegnen, unserem Schöpfer und König, Yahushua ha Mashiach (Jesus Christus). Er kam auf diese Erde, um für unsere Sünden zu sterben. Wir sollen alle seine Gebote kennenlernen und auch das fünfte Gebot, unsere Eltern in ehren halten. Diese Gläubigen Vorfahren verbinden uns mit den ersten Menschen, Adam und Eva. 

Als sie vom Baum des Bösen genommen hatten, da wollten sie möglichst sofort wieder zurück in den Garten des Paradieses. Der Allmächtige sagte aber, ihr müsst jetzt zuerst in dieser gefallenen Welt leben und euch als treue Liebhaber bewähren, dann sterben und zum ewigen Leben auferstehen. Und viele eurer Nachkommen werden sich dann auch auf den Heimweg machen. 

So wurde mein Name „Marianne“ aber auch in Erinnerung von Anna und Maria zu einer grossen Ermutigung. Vor einigen Jahren hörte ich die Geschichte von Anna der Mutter Maria und Josef ihrem Grossvater. Josef von Arimathea hatte sein Grab für seinen Enkel Yahushua zur Verfügung gestellt. So lesen wir es in den Evangelien, sie nahmen Yahushua vom Kreuz, am Rüsttagabend des 14. im ersten Monat. Nicodemus, Johannes, die Mutter Mirjam und Josef ihr Grossvater, wuschen, salbten Yahushuas toten Körper mit Öl und legten ihn in das Grab. Es war noch Dunkel, kurz vor der Morgendämmerung als sie dann endlich den Stein vor das Grab rollten. Das war alles in der Passahnacht geschehen. Am Sabbat des 15. ruhten sie in ihren Häusern und  Yahushua ruhte im Grab. In der vierten Nachtwache, in dieser Sabbatnacht kurz vor Sonnenaufgang, da war Yahushua auferstanden. Er begegnete zuerst Maria von Magdala, am Morgen des Webeopfertages der Erstlingsfrucht. Es war der 16. Tag angebrochen und eine heilige Grossversammlung auf dem Tempelberg angesagt. Da waren auch Heilige, schon vor vielen Jahren entschlafene, zusammen mit Yahushua auferstanden. Die sogenannte Erstlingsfrucht der Auferstehung zeigten sich, am Festtag des Webeopfers, den vielen Pilgern und Einwohner auf den Gassen Jerusalems. (Mt 27;52-54)

Das ist alles bereits vor 1800 Jahren geschehen, im Greg Kalender vor 2000 Jahren. Aber nur wenn wir die Lebensgeschichte von Yahushua zurückverfolgen, können wir uns wieder in die korrekte Zeit eingliedern. Geschichte wiederholt sich immer wieder, so war nicht nur meine Mutter im Namen Marie zu den heiligen Nonnen gebracht worden, sondern auch die Mutter Yahushuas, Maria in das Kinderheim in Jerusalem. Und nicht nur ihr Grossvater wurde Josef genannt sondern auch ihr Mann, der einige Jahre vor Yahushuas Kreuzigung verstarb. Interessant, auch mein Grossvaters Name war Josef, wie auch sein Erstgeborener der kleine Josef starb aber bereits mit zwei Jahren. So wurde auch er und seine Frau durch harte Zeiten geführt. Und in beiden zwei Weltkriegen kämpfte mein Grossvater als Soldat an der Schweizer Grenze. 

Also was war denn damals, vor mehr als 1800 Jahren, vor 36 Jubiläen geschehen?

Maria, die Mutter Yahushuas war die Tochter von Anna und Joachim. Dieses alte Ehepaar war am grossen Versöhnungstag nach Jerusalem gekommen. Als sie durch das Osttor, beim goldenen Tor in die Stadt eintreten wollten, wurden sie von einem Engel überrascht. Anna war schon alt und bislang Kinderlos geblieben, da sprach der Engel Gabriel: „Du wirst schwanger werden und ein Mädchen gebären und das wird die Mutter des Erlösers werden“. Also an diesem grossen Versöhnungstag, da wurde auch das 99. Jubeljahr angekündet. So wie damals Gott Adam versprochen hatte, dass er nach 5 einhalb Tagen kommen würde, um zu sterben und ihn persönlich zurück in das Paradies zu bringen. 

Also war die Zeit gekommen, Anna wurde schwanger und gebar Maria am Sommerfest des 99. Jubeljahres. Ein Tag ist = 900 Jahre. 5,5 mal 900 = 4950 Jahre : 50 = 99 Jubiläen.

Maria wurde dann in den Tempel nach Jerusalem gebracht und das weil ihre Eltern nach wenigen Jahren bereits gestorben waren. So wurde sie als Waisenkind, im Kinderheim auf dem Tempelberg, von ihrer Grosstante, der Witwe Hanna aufgezogen. Mit 12 Jahren wurde Maria dann ihrem zukünftigen Mann versprochen. Deshalb wurden Witwer jährlich nach Jerusalem zum Tempel eingeladen, um alle Mädchen des Kinderheimes, möglichst noch vor den Tagen ihrer Unreinheit, in dessen Häuser aufzunehmen. Das Los war auf Josef gefallen, Maria nun zu sich zu nehmen. Er wollte sie aber nicht heiraten, denn er war weit über 70 Jahre alt. Also diente Maria für 7 Jahre im Hause Josefs. Als sie dann, als junge Frau von 20 Jahren, zufällig am Winterfest ihre Tage hatte, durfte sie sich in ihr Zimmer zurückziehen. Am Neumondtag des 10. Monats, frisch gebadet und hübsch angezogen, wollte sie nun doch noch dem Fest beiwohnen. Da wurde sie aber vom Engel Gabriel überrascht, der sie fragte, ob sie die Mutter des Erlösers werden möchte. Eine Woche darauf wurde sie vom Allerhöchsten schwanger. Wir können die Geschichte, das Wunder einer göttlichen Empfängnis, in den Evangelien der Bibel nachlesen.

Also wann war Maria geboren? Im 99. Jubeljahr und am dritten Shemita, am grossen Versöhnungstag war dann Yahushua unser Heiland geboren. Im Herbst des fünften Shemitas war er 14 Jahre alt und predigte auf dem Tempelberg, in Salomons Portal. Und dann, bei seinem 29. Geburtstag las Yahushua in der Synagoge in Nazareth, aus dem Buch des Jesaja Kp. 61;1-2a vor und proklamierte somit auch das 💯Jubeljahr. Im Frühling des 💯 Jubeljahres war Yahushua aus den Toten auferstanden und mit ihm die Erstlingsfrucht der heiligen Entschlafenen. Also war da auch Adam dabei. 

Ist es nun ein Zufall, dass mein Grossvater Josef und meine Mutter Marie im Kloster Sarnen aufgezogen wurden und dass meine Eltern mich auf den Namen Marianne tauften? Da gibt es nichts neues unter der Sonne, alles was schon war, soll uns erinnern. Wir alle sind vom Allerhöchsten in seine Nachfolge gerufen. Willst auch du ihn in dein Herz aufnehmen, im Glauben an ihm festhalten bis zur Auferstehung der Heiligen? Dann wirst du alle Gläubigen Vorfahren, dann in der Ewigkeit kennenlernen, wenn wir uns alle auf der neuen Erde wiedersehen. 

Noch etwas möchte ich sagen: Gott sei Dank, dass mein Mann Samuel ein Amerikaner ist und mich nach Kalifornien brachte. So durfte ich meine Grosstante im Alter von 92 Jahren noch kennenlernen. Sie lebte südlich vom Salzmeer und Samuel mein Mann war nördlich vom Salzmeer   aufgewachsen. Ist das nicht interessant und auch er hat eine grossartige Geschichte zu erzählen,  wäre auch spannend darüber ein Buch zu schreiben.

Danke für Euer Interesse. Ja, in den Wurzeln unserer Vorfahren zu forschen macht glücklich. 

Liebe Grüsse von Anny Letters

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Dear Brother Tomi

👋 Tomi, ich habe von meiner Tochter, Deinen Brief an mich weitergeleitet empfangen. Ich möchte aber gerne auch noch etwas dazu sagen. Geht das? Ich bin ganz Deiner Meinung, man muss nichts der Heiligen Schrift dazu fügen, um die Wahrheit zu erkennen. Wir werden vom Heiligen Geist recht geführt, wenn wir seine Gebote halten. Leider wurden aber auch Bücher von uns genommen, die einst zu Beginn der Reformation, in der Bibel noch vorhanden waren. Zum Beispiel: In der King James 1611, waren einst 80 Bücher vorhanden, Heute sind nur noch 66 Bücher in unsrer Bibel. 14 Bücher wurden von der universalen Kirche, in Einvernehmen der damaligen Protestanten, bereits vom Kanon entfernt. Warum sie das taten, ist ein anderes Thema und auch sehr Interessant. 
Wie meine Tochter Tonja dir in der Sprachnachricht bereits erklärte, haben wir uns für die Bezeichnung „Schöpferkalender“ entschieden, weil der Schöpfer bereits zu Beginn beim erschaffen von Himmel und Erde die heiligen Liebesdaten festgesetzt hatte.

Die Moedim = heiligen Festzeiten findest du im 1.Mo 1.14. Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten (Moedim) und der Tage und Jahre. 
Deine Email Adresse, sunrise 🌅, bringt es auf den Punkt. Wann Beginn ein Tag? Wenn du ein Kind fragen würdest, was würde es sagen? Am Morgen natürlich! Wir aber haben einen Kalender der sagt um Mitternacht beginnt der Tag. So haben die Römer die Uhr auf den Kopf gestellt. Die sechste Stunde war zur Zeit Jesus Kreuzigung am Mittag und ist so noch korrekt in der Heiligen Schrift überliefert. Kalender ist ein Lateinisches Wort und bedeutet Ankündigung 📣. Also haben die Kirchenglocken 🔔 diese Aufgabe übernommen und uns falsche Tage zur Heiligung aufgezwungen, der Sonntag ist einer davon. Aber auch der Samstag ist römisch und nicht biblisch, das ist ein hartes Wort, wer kann es fassen. So wird behauptet, dass die ewige SIEBEN Zählung, seit der Schöpfungswoche perfekt abgezählt wurde. Da könnten wir nun darüber streiten, sollen wir das? Wir lesen in Hes 44;23-24 Sie sollen mein Volk unterscheiden lehren zwischen Heiligem und Unheiligem und ihm den Unterschied erklären zwischen Unreinem und Reinem. UND ÜBER STREITIGKEITEN SOLLEN SIE ZU GERICHT SITZEN, um nach meinen Rechtsbestimmungen zu urteilen. Und meine Gesetze und meine Satzungen sollen sie an allen meinen Festen (Moedim) befolgen und „meine Sabbate heilig halten“. 

Wir lesen in Klg 2:6 Er hat seine Hütte verwüstet wie einen Garten, den Ort seiner Festversammlungen hat er zerstört, der Herr hat in Zion die Festtage und Sabbate in VERGESSENHEIT gebracht und Könige und Priester verworfen in seinem Grimmigen Zorn. 

Wann war das geschehen? In diesen drei dunkelsten Stunden unsrer Weltzeit, als Jesus am Kreuz verblutete und verstarb. Da hatte er die Zeiten verwirrt, 📖 Dan 2:21 …er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand. 

Dan 12:4 …versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden darin forschen und die Erkenntnis wird zunehmen. 

Wie Schwester Ellen White sagte: Da muss noch mehr Licht kommen! …die Verständigen werden es verstehen! 

Viele behaupten man kann nicht wissen, wann dieses Äon zu Ende geht. Sie sagen auch, dass wir möglichst fleissig sein sollen, damit das Ende bald kommen darf. 

Das Ende, also wann die volle Ernte der Auferstehung aller Heiligen sein wird, weiss nur der Vater? Da deine Frau mir aber bestätigte, dass Jesus „Gott“ ist, bin ich beruhigt im Wissen, dass der Heilige Geist sehr wohl in die ganze Wahrheit führen kann. Nur aber wenn wir seine Gebote halten, inclusive das vierte Gebot, welches die Verssieglung ist.   

Und da müssen wir zu Gericht sitzen, «I’m sorry» der Samstag wie auch der Sonntag, ist in einem von Menschen kreierten Kalender, in dem wir den wahren Sabbat verloren haben. (321 – 325 n.Chr) Konstantin und Pharisäer Hillel der zweite, haben den Samstag Sabbat in den Julianischen Kalender eingefügt. Auch noch Heute wissen die jüdischen Rabbiner, dass der wahre Sabbat ursprünglich von den Mondgesichtern abgezählt wurde. Da die Wahrheit aber stark macht, haben sie diese uns vorenthalten, denn ein schwaches Volk ist leichter zu (ver)führen. 

Die Freude am Herrn (Jesus Christus) aber, ist unsere Stärke. In der Führung des Heiligen Geistes werden wir unseren Schöpfer in „Geist und Wahrheit“ anbeten. Darum hatte Tonja auch auf die drei ersten Gebote hingewiesen. 2Mo20:1-20 …Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen, und damit die Furcht vor ihm Euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt! 

Wenn wir blind Blindenführern folgen werden auch wir aus diesem Kelch der Unzucht trinken. Es ist wichtig sich dieser Tatsache zu stellen, dass wir bereits verführt wurden. Die SDA haben sich im Jahr 2015 offiziell unter den Schirm des Papstes gestellt, mit allen Religionen dieser Welt, der universalen Kirche Gottes angeschlossen. 

Verstehen wir nun warum wir es in der Offenbarung 18;3-4 lesen, …eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet…  

Die Warnung ⚠️ ist offensichtlich, wir müssen die christlichen Kirchen warnen. Die Zeit der Gnade wird auslaufen, es ist höchste Zeit sich korrigieren zu lassen. 

Hos 4;6 Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis… …und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch ich deine Kinder vergessen.

Wenn wir unsere Kinder lieben, müssen wir weitersagen, was wir gefunden haben. Der wahre Sabbat muss man vom Neumondtag ablesen, es ist der 8.15.22.29. in den Gesichtern des Mondes 🌓🌕🌗🌑 zu erkennen. Es ist das Uhr-Zeichen des Himmels das uns die wahren Sabbate der Ruhe anzeigt. Die römische Uhr ⏰ ist eine Lüge des Antichristen. Wir leben in dieser Welt, sind aber nicht mehr von dieser Welt 🌍. Wir wissen woher wir kommen und wohin wir gehen. 

Danke Dir nochmals, Tomi, für Deine Bereitschaft uns anzuhören. Noch einen Vers möchte ich dazu fügen: 2. Kol 2:2 ..,damit ihre Herzen ermutigt werden, in Liebe zusammengeschlossen und mit völliger Gewissheit im Verständnis bereichert werden, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, des Vaters und des Christus, in welchem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen sind. 

💕Marianne&Samuel  


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Einstimmung zum Fest im Frühling

Vom Vater Abraham bis zum Messias. 

Ein Brief von Anny, in der Einstimmung zum Fest im Frühling.

Vor vielen hundert Jahren war Abraham in das versprochene, gute Land aufgebrochen. Er hatte Chaldea, die Stadt Ur mit ihren Götzen hinter sich gelassen. Mit seinem Gefolge wanderte er Richtung Westen, dann über den Jordan und rastete in Schechem. Da kreuzen sich die Strassen in alle Welt der vier Himmelsrichtungen. Südlich von Schechem geht es hoch zum Berg Morija, wo heute immer noch die Stadt Jerusalem thront. Abraham brachte da dem Schöpfer das Dankopfer eines Widders dar. Dieser hatte sich mit den Hörnern im Gestrüpp verhängt und war somit ein perfektes Geschenk des Himmels. Auf dem selben Hügel, später Golgatha genannt, wurde dann auch Jesus der Messias gekreuzigt. 

Jeden Frühling erinnern wir uns daran, am Rüsttag des 14. im ersten Monat wurde unser Heiland gekreuzigt und das war in der zweiten Woche nach dem Neujahrsbeginn. Aber am Morgen des 16. war Jesus bereits von den Toten auferstanden. Darum freuen wir uns demütig und essen für eine Woche ungesäuertes Brot, auch in der Erinnerung des Auszuges der Israeliten aus Ägypten. So werden auch wir aufgefordert, diese Welt mit ihren Lüsten zu verlassen, indem wir eine Woche lang auf Zopfbrot verzichten. Jesus Christus ist uns vorangegangen, als das letzte Passah-Opferlamm musste er für unsere Sünden sterben. Sein Blut tropfte auf den Deckel der Versöhnung und bestätigte so das Bundeszeichen, in den 10 Worten (Hes 20:20). Er ist die Auferstehung und das Leben und wurde schon vor zweitausend Jahren, mit den Erstlingen seiner Heiligen, im Himmel zum König aller Könige gekrönt. Sein Königreich komme, sein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden. Sein Herrschaft auf Erden hatte Jesus in seinem Tod und Auferstehung bewiesen. Wie könnten wir das verstehen, wenn hier immer noch Böses regiert? Jesus hat es in seinem Liebesbrief, in der Bibel erklärt und uns seinen Heiligen Geist, den Tröster gesendet. Nur aber wer aufrichtig die Wahrheit sucht wird Antwort auf alle Fragen finden. Wer sich ernsthaft auf die Suche macht wird es verstehen und in IHM ewiges Leben annehmen. Yah ist der Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Im Schöpferkalender haben wir seine wahren Sabbate entdeckt und im gehorsamen Einhalten seinen Verlobungsring angezogen. Alle Wochen-Feste waren schon immer an die vier Jahreszeiten im Himmel festgebunden. Seine heiligen, festgesetzten Festzeiten bringen uns zurück in eine lebendige Beziehung mit unserem Schöpfer. So werden wir wiederhergestellt und auch zum Anfang finden, denn da war alles noch SEHR GUT. Jeshua (Jesus) sagte: „Bevor Abraham, ICH BIN!“ Yah der Retter führt uns in das gelobte Land zurück. Aber wie damals die Erstlingsfrucht, müssen auch wir zuerst sterben um den Weg in den Himmel zu finden. Und erst nach der grossen Hochzeit im Himmel, werden wir mit allen Heiligen, auf der NEUEN Erde in das versprochene, gelobte Land einziehen. 

Und lasst uns nicht mehr Ostereier, sondern im aufrichtigen Gebet die Wahrheit suchen. Wer da suchet der findet! Der Hausherr hat in der Passah-Nacht ein Stück Matze versteckt. Jesus ist dieses versteckte Brot des Lebens, das vom Himmel zu uns auf die Erde gekommen ist. Und wir wissen, man lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort das vom Vater kommt. Wer dieses Stück Matze findet wird am Sommerfest, vom Hausherr, ein besonderes Geschenk 🎁 erhalten. Wir zählen vom Sabbat, des fünfzehnten im ersten Monat an, sieben Wochen und fünfzig Tage ab und bringen dann, zum Fest im Sommer, zwei luftige Zopfbrote mit. Auch der neue Wein lässt bis dann noch auf sich warten. 

Warum feiern die Juden Shawuot, das Wochenfest, nur einen Tag und das im Frühling wenn in Israel die Trauben noch unreif sind? Auch diese Frage hat sich bereits aufgeklärt. 

Wir wünschen, in DEMUT – Euch Allen, ein fröhliches Passah.

💕Samuel & Anny

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Weihnachten 2023


                     Letter von Anny in Scherzingen, mwurr@icloud.com 

Heute am 23. Dez 2023 bläst ein böser Wind, die Bäume werden hin und her geworfen. In den Bergen schneit es, aber hier nähe Kreuzlingen, am Bodensee regnet es immer wieder. So hofft man auf besseres Wetter, vielleicht sogar Sonnenschein über die sogenannten Festtage. Was für Festtage sind es denn? Auch in diesem Jahr feiern die Christen den Geburtstag Jesus immer noch am 25. Dezember und dann eine Woche darauf das neue Jahr im römischen Kalender des heiligen Gregors. Was soll man dazu sagen, kann Gott die Menschheit dafür bestrafen, wenn sie doch nicht wissen was sie tun? 

So lesen wir in Apg. 17;30. Dass der Allmächtige die Unwissenheit übersehen hat, aber nun die Zeit gereift ist, um unsere Taten zu überprüfen und Busse zu tun. Wir können uns nicht mehr vor dem Allmächtigen entschuldigen, weil „nicht wissen“ uns auch nicht vor dem Gesetz schützen kann. Müssen wir es nun laut proklamieren, von neuem unterscheiden lernen, was von Gott verordnet und was von Menschen eingeführte Traditionen sind?

In Jeremia 10 lesen wir, dass wir es nicht so wie die Heiden machen sollen, einen Tannenbaum fällen, um diesen in der Stube aufzustellen und mit Gold und Silber zu dekorieren. Was hat denn Gott verordnet, sind tatsächlich immer noch alle Kirchen mit falscher Lehre unterwegs? Diesen, von jahrelangen Kompromissen, Frieden zwischen Religionen herzustellen hatte immer wieder versagt. Was sagt die Bibel dazu? 

Im ersten Gebot steht, dass wir unseren Schöpfer ehren, indem wir uns zuerst aus Ägypten führen lassen, also heidnische Götzenbilder ablegen und aufhören unreine Tage zu heiligen. Von Anfang an hatte Gott die ersten Menschen darauf aufmerksam gemacht, welche seine Heiligen Festzeiten sein sollen, indem er die Sonne und den Mond ans Himmelszelt zeichnete. Es ist eine Uhr, die über uns kreist und uns Tagesstunden, Monate und Jahre zählen lässt. Das Wissen, wie man die Werktage und auch heiligen Festtage vom Neumondtag abzählt, ist bereits vor vielen Jahren verloren gegangen (Kl 2;6). Hatte der Allmächtige es selbst zugelassen auch seinen Ruhetag zu verstecken? Der Sonntag wie auch der Samstag, sind in einem fremden Kalender immer noch zur Ehre Luzifers. Nur die Aufrichtigen werden sich korrigieren lassen und den wahren Sabbat wiederfinden und heiligen, denn es ist das Bundeszeichen zwischen IHM, unserem Schöpfer und seinem Volk. Hes 20:20 

Also hat der Feind Gottes die Verwirrung der Zählung, nach der Kreuzigung unseres Messias sofort in seine schmutzigen Hände aufgenommen. Rom hatte einen neuen Kalender geschaffen, in einer unendlich aneinandergereihten Wochenzählung. Wurde von der Zeit Konstantins 321 n.Chr. die heiligen Festzeiten nicht mehr von den Mondgesichtern abgezählt? Auch die Juden wurden damals vom Pharisäer Hillel gezwungen einen Samstag-Sabbat in den römischen Kalender einzufügen. 

Was soll man dazu sagen, hat es Gott zugelassen, um uns Menschen zu prüfen? Wo sind diese Aufrichtigen Nachfolger Jesus und wem sollen wir glauben? Die Verwirrung ist offensichtlich und es müssen immer wieder Häuser fallen, weil sie auf falschem Grund aufgebaut sind. Also haben Theologen uns Halbwahrheiten gepredigt und wir haben uns damit abgefunden. Jesus sei am 25. Dezember geboren lehren sie und erklären es aus der Heiligen Schrift. Im Herbst am grossen Versöhnungstag habe Zacharias im Tempel das Rauchopfer dargebracht, da wäre der Engel Gabriel ihm erschienen. Ja der Engel besuchte Zacharias beim Räucher-Altar, weil das Los auf ihn gefallen war im Allerheiligsten zu räuchern. Zacharias hatte aber jedes Jahr im achten Dienst des Abjas am Tempel in Jerusalem gedient. Der Achte Dienst wurde vom Neujahr des Monats Aviv im Frühling abgezählt*. Das Neujahr, der erste im Schöpferkalender, ist auch heute noch im Frühling (ende März).

Also war der Dienst des Zacharias nicht am Versöhnungstag, da haben die schlauen Verführer einen falschen Grund gelegt. Von da aus gerechnet, das Geburtsdatum des Messias abzuzählen, um somit die Anbetung auf den Sonnengott und dessen Antichrist zu leiten. Luzifer ein Engel oder Stern, der sich auf die Spitze des Christbaums platziert hat. Der gefallene Cherubim, will er sich immer noch im Norden auf den Thron Gottes setzen? Der Polarstern ist das Zentrum der Uhr unserer Weltzeit, von dem die Zeiger gerichtet werden. Es wurde aber von Rom aus, der Tag um Mitternacht gestartet und das Jahr im elften Monat, also Januar zum ersten Monat deklariert. So hat der schlaue Verführer die Uhr auf den Kopf gestellt und auch die Zeugung des Messias im Frühling festgeschnürt. 

Lass uns die Wahrheit, die ganze Wahrheit erkennen und die Uhrzeit nun wieder korrekt verstehen! 

Der achte Dienst des Zacharias war Mitte bis Ende vierten Monats (im Greg Kalender im Juli). Elisabeth wurde in der ersten Woche des fünften Monats im Sommer schwanger. Und sie hielt sich fünf Monate verborgen, lesen wir im Lukas Evangelium. Zu Beginn des sechsten Monats ihrer Schwangerschaft, also im Winter kam der Engel Gabriel zu Mirjam in die Stadt Nazareth. Mirjam hatte sich schon in der Mitte des Festes Chanukah in ihr Zimmer zurückgezogen, weil sie da ihre persönliche Tempelreinigung hatte (Monatsblutung vom 24. bis zum zehnten Neumondtag). Frisch gebadet und neu gekleidet, am ersten Neumondtag des zehnten Monats (Dezember im Greg.Kalender), da war der Engel Gabriel in ihr Zimmer gekommen und fragte Mirjam, ob sie die Mutter Emanuels werden möchte. Eine Woche darauf wurde sie direkt vom Vater im Himmel schwanger, am 8. im zehnten Monat und genau 270 Tage später war Jesus, in der Nacht auf den grossen Versöhnungstag geboren. Also Wissen wir es, Jesus Geburtstag ist am grossen Versöhnungstag, das ist kurz vor dem Herbstfest, am zehnten im siebten Monat des Schöpferkalenders (September). 

So hatten aber die schlauen Füchse der römischen Kirche, den Versöhnungstag als Zeugung Johannes gewählt und auf falschem Grund ihre Lehren darauf aufgebaut. Die Wahrheit wird sich beweisen, denn Johannes der Täufer wurde nicht im Herbst, sondern im Sommer gezeugt und er ist im Frühling (vor dem zweiten Pessach) geboren. Jesus wurde im Winter gezeugt und ist im Herbst geboren, vor dem Laubhüttenfest. Das kann man auf den Tag korrekt vom achten Dienst Abjas, des Zacharias abzählen (1Chr 24;10). Halleluja, wer hat nun liebe zur Wahrheit? 

Also freuen wir uns an dieser Korrektur und feiern im kommenden Jahr Jeshuas Geburtstag, nun wieder am grossen Versöhnungstag. 

  • Die Diensteinteilungen wurde von Aaron festgelegt, zwei Wochen diente jede Abteilung. In den 24 Abteilungen von 48 Wochen, also immer zwei Wochen für die 12 Stämme Israels. Ein Jahr hatte 48 Wochen, 12 Monate (vier Wochen a 7 Tage) immer auch zwei Neumondtage dazugezählt, das sind perfekt 360 Tage im Jahr. Bei der Kreuzigung hatte der Vater im Himmel die Weltuhr (Dan 2;21) den Mondkreis von 30 Tagen auf 29,5 Tagen im Monat verkürzt und auch den Sonnenkreis minimal verändert. Deshalb haben wir heute 365,25 Tage im Jahr. Der Tempel wurde 70 n.Chr zerstört und somit auch diese Dienstarbeiten der Leviten auf die von neuem geborenen, wahren Christen gelegt. Wir sind lebendige Steine, in Jesus Christus zusammengebaut zu einem geistlichen Tempel, zum lobe unseres Königs, Yahusha Ha Mashiach. 

Ich wünsche euch Gottes Segen, liebe Grüsse von Anny.

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Anny erklärt die Wichtigkeit des verschollenen Kapitels

Im Buch der Apostel, im 29. Kapitel, welches aus dem Kanon der Bibel gestrichen wurde, kann man es lesen. Paulus ist, nachdem er in Rom war, noch in weitere, ferne Länder gereist. Und wir lesen im Apg. Kp 16;11 So fuhren wir denn (mit dem Schiff) von Toras ab und kamen geradewegs nach Samothrace (Navigation Insel) und am folgenden Tag nach Neapolis. Die Stadt Rom war nicht Paulus letzter Aufenthalt, seine Reise zeigte schon in Toras (Griechenland) geradeaus und zielgerichtet nach London (England).

Warum wurde dieses Kapitel nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen? Wollten die Noblen von Rom der Ursprungsort der Verbreitung von Wissen und Macht bleiben?

In diesem Anny Letter erfährst du, was ihr beim Übersetzen dieses Schriftstückes aufgefallen ist. Welche spannenden Querverbindungen sich zur heutigen Weltzeit finden lassen und wie diese dir helfen den Gesamtplan des Schöpfers zu erkennen und dich darin einzuordnen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen und freuen uns auch über deine Rückmeldung zu diesem Thema.

Hatte König James von England den dritten Tag der Weltzeit eingeläutet? 

Und alle die Liebe zur Wahrheit haben, verstehen was noch kommen muss. Yahuah hat die Wahrheit vor allem den einfachen Gläubigen mitgeteilt, die in der Welt naiven, unbedeutenden, so wurden die intelligenten Weltschlauen als Narren offenbart. Denn die Furcht des Herrn wäre der Anfang der Weisheit und das haben immer schon die wirklich Dummen verworfen. 

In Jerusalem zur Zeit Yahushas Kreuzigung, da fragte Pontius Pilatus den Angeklagten, was ist Wahrheit? Pilatus hatte der Wahrheit direkt ins Gesicht geschaut und sogleich gewusst, dass er einen Unschuldigen zum Tode verurteilt. Das können wir im Buch des Nikodemus lesen, dass der Stadthalter, Pontius Pilatus, nach der Kreuzigung des Messias, alle religiösen Herren in Jerusalem versammelte und der Pharisäer Nikodemus, das Zeugnis der Wahrheit vor ihnen bestätigte. Die vornehmen Juden hatten den eingeborenen Sohn Yahuahs hinrichten lassen, nämlich diese böse Tat den Römern aufgetragen. So hatte aber Judas Iskariot Yahusha verraten, er aber verlor dabei nicht nur sein Apostelamt sondern auch sein Leben. Das Amt des 12. Apostel, hatte dann Yahusha persönlich dem Paulus übergeben. Ein gelehrter Pharisäer, war bekannt mit dem Namen Saulus von Tarsus, sollte nun als einer der zwölf Apostel, das Wort der Wahrheit auf der ganzen Welt predigen, zuerst in Europa und dann auch in Asien. 

Im Buch der Apostel, im 29. Kapitel, welches aus dem Kanon der Bibel gestrichen wurde, kann man es lesen. Paulus ist, nachdem er in Rom war, noch in weitere, ferne Länder gereist. Und wir lesen im Apg. Kp 16;11 So fuhren wir denn (mit dem Schiff) von Toras ab und kamen geradewegs nach Samothrace (Navigation Insel) und am folgenden Tag nach Neapolis. 

Die Stadt Rom war nicht Paulus letzter Aufenthalt, seine Reise zeigte schon in Toras (Griechenland) geradeaus und zielgerichtet nach London (England). Die Weltsprache, zur Zeit Paulus war griechisch, nicht lateinisch und die Weltsprache in der letzten Stunde dieser Weltzeit soll englisch sein, nicht chinesisch. Das hatte Paulus in der Stadt Lud prophezeit. Von diesen Städten aus Lud (London) in England und Zion (Jerusalem) in Israel, da werden neue Brunnen aufgetan und es wird wieder reines Wasser geschöpft, nämlich das wiederhergestellte heilige Wort nochmals gepredigt und in die weite Welt hinausgetragen werden. Und das hatte im Jahr 1611 in Europa ihren Anfang genommen. Diese einmalige, vom Heiligen Geist inspiriert, korrekte Übersetzung der Bibel, wurde unter der Herrschaft des Königs James zuerst in England veröffentlicht. So wurde der Anfang des Endes eingeläutet. Und Yahusha, das Lebendige Wort Gottes, sprach nicht nur von sich selbst, sondern auch von seiner Gemeinde, diese werde am dritten Tag auferstehen. Von der Zeit seiner Kreuzigung bis das finstere Mittelalter überstanden war, nämlich zweimal 900 Jahre mussten also zuerst vergehen. Und bereits 150 Jahre vor Ablauf dieser Zeit, war die Reformation, in der Morgendämmerung der Puritaner in England erwacht. Die Lehre der Wahrheit, soll wie reines Wasser aus dem Brunnen des Allerhöchsten sprudeln, im Jahr 1611, in der Englischen Übersetzung von King James gesponsert. Doch als die letzte Stunde der Weltzeit anbrach, im Jahr 1868 war die englische Bibel 1611 bereits überarbeitet worden. Bis ins 20. Jahrhundert wurde langsam aber sicher, die Bibel immer mehr von den noblen Herren der Kirche Roms verwässert, oder besser gesagt, giftige Lehre in das heilige Buch eingeflochten. Zuerst wurden 14 Bücher, sogenannte Apokryphen, in der King James Bibel gestrichen. Und von da an, die Globus Lüge und auch die Irrlehre eines tausendjährigen Friedensreich und dessen vorzeitige Entrückung, in allen Kirchen gepredigt. Die Globuslehre hat sich nun seit guten fünfzig Jahren weltweit etabliert. Der 🌍 Globus ist und bleibt das Bild der Anbetung des Antichristen (Offb…). Alle Aufrichtigen, die diese Lehre offensichtlich verwerfen werden vom Tier, nämlich dessen Weltpolitik immerwährende aufgespürt. Schlussendlich darf diese Bestie, die religiöse Hure Babylon‘s dann völlig auffressen. (Offb…) Zurück bleiben die wenigen Gläubigen, die nun lernen sich im wahren Sabbat zu verstecken. Das wird in der Kinder-Geschichte der sieben Geisslein und dem Bösen Wolf mitgeteilt. Das jüngste Geisslein hatte sich in der Wanduhr versteckt, nicht aber in einer römischen Uhr, sondern im Schöpferkalender. 

Und ich weiss, wir können am Versprechen des Allerhöchsten festhalten, der sagt, sein Wort wird nicht vergehen, bis alles zu seinem Ende kommt. Dieses Wissen des Erlösers, bleibt unversehrt in den Herzen der Gläubigen. Die Hände der Aufrichtigen werden es festhalten, denn auch mit Digitalisierung wird es dem Bösen nicht gelingen, die Schriften der Wahrheit auszulöschen. (Mt 12:1-20)

Die Wahrheit wird von neuem in Büchern gedruckt und allen, noch kommenden Generationen weitergegeben. Wie in einem Stafettenlauf, die Fackel der Wahrheit findet seinen Weg.  

Warum wurde die reine Lehre vergiftet und die Kirche zur Hure Babylon? Weil der Geist des Antichristen, ein Wolf im Schafspelz, sich in die Heiligen Versammlungen eingeschlichen hat. Immer wieder hatte auch Verfolgung die Gemeinden gestärkt und somit aber der Böse eine wirksame Strategie gefunden, nämlich die Wahrheit mit Lügen zu vermischen. Schlaue Kompromisse wird viele schwächen und die Heilige Gemeinde, von innen mit Krankheiten befallen. Für das musste der Böse zuerst die Schrift unter seine Kontrolle kriegen. Stück für Stück hatten Schriftkundige unseren Liebesbrief des Allerhöchsten überarbeitet. Langsam und immer noch besser hat man die Bibel der Weltsprache angepasst und dessen Neu-Übersetzungen in den Umlauf gebracht, so dass der ignorante Gläubige die Verfälschung kaum bemerkte. Und das hat der Allmächtige, in dieser letzten Stunde der Weltzeit zugelassen? 1868 war ein Jubeljahr, und schon da wurde der Dieb bereits in das Haus eingelassen. Und nur 150 Jahre darauf, hat er sich dann frech auf den Thron des Berges Zions gesetzt. So wie sich ein Wurm in den Apfel einschleicht und das bereits zur Blütezeit Israels, im Aufbau einer zurückkehrenden jüdischen Nation. Die Reformation hatte es nämlich versäumt den Kalender neu zu überarbeiten, so wurden im Namen des Saturns, dann in den siebziger Jahren, die 7 Noahide Gesetze eingeführt, in der USA erstmals unter President Reigen. Obwohl den Christen die Schriftstelle von Daniel 7;25 bekannt war, und auch die Warnung im Mt Kp. 24, sich nicht verführen zu lassen. Der Antichrist hat nicht nur die heiligen Festzeiten, sondern auch die wahren Gesetze abgeändert. Und somit werden die Heiligen sich weiterhin gegenseitig aufreiben, weil sie in einem falschen Kalender, das Ende vom Anfang nicht verstehen können. Viele Hirten sind immer noch, blind und taub unterwegs, versuchen ihre Gemeinden mit aller Kraft zusammenzuhalten. Leider werden diese immer wieder von dummen Hunden auseinander getrieben, von unmündigen Propheten, die das Gesetz des Allerhöchsten missachten. 

Die Zeit der Heiligen Versammlungen sind verloren gegangen (Klg. 2;6). Nun aber hat neu entdecktes Wissen im Schöpferkalender und dessen Wiederherstellung Yahushas Gemeinde, die letzten Halbzeit von 450 Jahren begonnen. 2018, im 136. Jubeljahr werden nun die Strassen und Brücken wiederhergestellt. (Jes 61) Der Neumondtag, der Sabbat und die Shemitas, alle werden von neuem entdeckt und im Wort der ersten King James Bibel bestätigt. Und das ist nun dieser Ruf in Offenbarung 18. Geht aus aus Babylon! damit ihr euch nicht an ihren Plagen beteiligen müsst. Alle christlichen Gemeinden wurden, 2019-23 im Covid 19 auf ihre Standhaftigkeit geprüft und fast alle Kirchen sind bei diesem Test böse durchgefallen. Weitere 50 Jahre der Aufarbeitung wird hoffentlich, am ende dieses Jubiläums, ein besseres Resultat erreichen. Nur aber wenn die Hirten anfangen die Heiligen Zeiten zu respektieren und Versammlungen zur korrekten Zeit einberufen. Das bedeutet diese Sonntagsanbetung und dessen heidnischen Feste der römischen Kirchen zu ignorieren. Wer aber ist bereit sich korrigieren zu lassen? Wir werden, in der Kraft des Ruach ha Kodesh, nicht aufhören den Schöpferkalender zu predigen, nämlich weiterhin die ganze Wahrheit verkünden, inklusive der 10 Gebote, die Mose auf dem Berg zuerst mündlich erhalten hatte. (2. Mo 20;1-20) 

Der treue Knecht wird seinem Haushalt das gute Wort, die gesunde Lehre, zur rechten Zeit austeilen (Mt 24;45). Und wer nicht kommt zur rechten Zeit, wird schlussendlich geistlich verhungern. 

Darum steht im Buch der Offenbarung, diese Frau auf dem Tier reitend, ist die Mutter Babylon und sie muss zusammen mit ihren Töchter fallen, um von dieser Welt-Bestie aufgefressen zu werden. Ein politischer, chinesischer Drache einer neuen Weltmacht von 10 Königen wird sich von England aus formieren. Das hatte im Jahr 2019, im Namen der neun Weltregierung „VOICE“ ihren Anfang genommen. Der erste der 10 König wird wohl Prinz William sein. Und nur die Versiegelten werden das Zeichen des Tieres nicht annehmen, und somit in baldiger Zukunft, nicht mehr kaufen oder verkaufen können. Also wird die Frau in Offb 12 von neuem gezwungen ihr Land und Haus zu verlassen, um von neuem in die Wildnis zu fliehen. Die aufrichtige Braut Yahushas wird wieder auf sich alleine gestellt, weiterhin sich von der immer älter werdenden Erde ernähren müssen. Das heisst brachliegendes Land wieder neu bebauen, um sich von dessen Ertrag direkt zu ernähren. Es waren immer die Bauern, die wieder neues Territorium frei rodeten, um dann hoffentlich, wenn möglich ihre Kinder in Frieden aufzuziehen. Und Yahusha hat es uns versprochen, im Geist Yahushas, sein Segen werde bei uns bleiben, bis zum letzten Tag dieser Weltzeit. (Ezk 20;20) 

Also flieht die Städte und versammelt euch in der Wildnis, damit uns Shalom des Höchsten zuteil werde. Das ist dieser zweite grosse Auszug des Mose. An Yahuahs vorbestimmten Heiligen Zeiten werden wir lernen den Sohn Gottes in Geist und Wahrheit anzubeten. Deshalb musste nun, in dieser letzten Generation des Feigenbaumes, zuerst der Neumondtag wieder entdeckt werden. Seit 2018 werden nun wieder, auf der ganzen Welt, die korrekten Heiligen Sabbate beachtet. 

Parallel zur grossen Verführung, im Jahr 1967, im sechsten Shemita, des 134. Jubiläum, da hatte der Sechstages-Krieg in Israel uns auf die kommende Zeit der letzten Wiederherstellung vorbereitet. Der Start in die Halbzeit der letzten 450 Jahren, wurde in Jerusalem mit dem Schofar angekündet. 50 Jahre im Voraus, am grossen Versöhnungstag wurde es auf dem Berg Zion proklamiert. Dieser Start der letzten fünfhundert Jahre wurde uns im Buch Daniel vorangekündigt. Und es soll uns daran erinnern, dass Yahusha Ha Mashiach, Jesus Christus, auch 50 Jahre vor seiner Auferstehung angekündigt wurde. Am Versöhnungstag vor dem neunundneunzigsten Jubiläum hat es der Engel Gabriel zuerst den Eltern Mirjams angekündet, dass nämlich die Zeit des versprochenen Messias gekommen ist. Am Osttor Jerusalems, trafen Anna und ihr Mann, diesen heiligen Botschafter. Anna war schon alt und die Überraschung gross, dass sie nun doch noch schwanger werden soll, und der Engel überbrachte den Plan des Allmächtigen, dass nämlich dieses Mädchen dann die Mutter des Erlösers sein werde. Der selbe Engel besuchte 20 Jahre später die Jungfrau Mirjam, im Versprechen welches Adam zugesagt war, nach fünf und einhalb Tagen (5,5 Zeiten, von 900 Jahren mal 5,5 = 4950 Jahren) werde er nun, zurück in das himmlische Paradies aufgenommen. Im 💯 Jubeljahr war Yahusha unser Retter auferstanden und mit ihm die Erstlinge der Heiligen. 

Mirjam ist im 99. Jubeljahr geboren und Yahusha im dritten Shemita dessen Jubiläums. Mirjam im 20. Lebensjahr, hatte Josef in seinem hohen Alter von 90 Jahren geheiratet und der Sohn des Allerhöchsten war am Versöhnungstag des dritten Shemitas geboren. Im 99. Jubiläum des vierten Shemitas war Yahusha sieben Jahre alt, im fünften Shemita wurde er 14 und im sechsten Shemita 21 Jahre alt. Zu dieser Zeit verstarb sein Stiefvater Josef. Mirjam, nun eine junge Witwe, lebte von da an im Haus ihres Grossvaters. Yahusha, mit 28 Jahren, des sechsten Shemitas im 99. Jubiläum, trat dann seine Mission an. Da lesen wir, am Hochzeitsfest in Kanaan verwandelte Yahusha, diese sechs Krüge mit Wasser gefüllt, in den besten Wein. War das neuer, süsser Wein, also ohne Alkohol? Ich glaube, an dieser Hochzeit, noch im alten Jahr, da machte Yahusha alten Wein, denn neuer Traubensaft gibt es erst im Sommer. Also war das im 12. Monat geschehen, kurz vor dem Anbruch des siebten Shemita Jahres. Yahusha hatte da seine jährige Mission begonnen und starb dann im 100 Jubeljahr. So hatte er mit seinen Jüngern einen ganzen Festzyklus von 12 Neumondtagen und vier Festwochen durchgelebt. Und ein Jahr lang, waren auch damals die Israeliten, zur Zeit Mose, am Berg Horeb stationiert.  

Da gibt es nichts neues unter der Sonne, alles hat seine Zeit und das bestätigt das heilige Wort. Ein ewiges Musterbeispiel des Ruach Ha Kodesh, vom Anfang bis zum Ende.

Geschrieben ✍️ von Anny, am Vollmond im fünften Monat. 1. August 2023. 🇨🇭🎺

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Der Apostel Paulus predigte in der Schweiz!

Die Reise des Paulus führte durch die Schweizer Alpen. Dies wird im Kapitel 29 der Apostelgeschichte bestätigt. Das verschollene Schriftstück war lange Zeit nicht in der deutschen Sprache erhältlich. Anny Wurr veröffentlicht nun eine Übersetzung, die sie in der Zusammenarbeit mit der Tune West Community an Shawuot 2023 erarbeitet haben. 

Wir wünschen viel Freude beim lesen!

Weitere Informationen über uns und unsere Arbeit findest du unter tunewest.ch

Apostelgeschichte Kapitel 29 

  1. Paulus gefüllt mit den Segnungen des Messias (Christus), im Ruach ha Kodesh (heiligen Geist) berufen, hatte er Rom verlassen, um nun nach Spanien zu gehen. Schon länger hatte er diese Reise vorhergesehen, um von Spanien aus, auch Britannien zu besuchen.  
  2. Denn er hörte von den Phöniziern, dass Nachkommen Yasharels (Israels), in der Zeit der Assyrischen Gefangenschaft, viele von ihnen mit Schiffen auf weit entfernte Inseln geflohen sind. Wie es vom Propheten (2.Esra 13;37-48) erklärt und von römischer Schifffahrt, britischer Herkunft bestätigt wurde. 
  3. Und der Herr hatte befohlen das Evangelium zu predigen, den Heiden und den verlorenen Stämmen des Hauses Yasharels. 
  4. Und niemand konnte ihn stoppen, mutig das Zeugnis des Messias weiterzusagen, wie er es auch tat vor den noblen Leuten Roms. In Begleitung von Brüdern im Herrn stieg er dann in Ostium in ein Schiff und segelte nach Spanien.
  5. Viele Leute von den Städten und Dörfern versammelten sich im Landesinnern. Sie hörten von der Predigt der Apostel, die auch mit vielen Wundern begleitet wurden.
  6. Paulus predigte mächtig in Spanien, er überzeugte viele von der Wahrheit und sie kamen zum Glauben, im Wissen, dass auch er von Yahuah (Gott) zum Apostel berufen wurde. 
  7. Paulus, zusammen mit seinen Begleitern, segelte von Armorica an Gallien vorbei, in Richtung Britanien und sie erreichten die Hafenstadt Raphinus, im Süden der Insel. 
  8. Sobald es bekannt wurde, dass Paulus mit seinen Freunden landeten, hatten sich viele Leute am Ufer eingefunden. Sie begrüssten ihn höflich und begleiteten ihn bis zum Osttor der Hauptstadt Britanniens. Da wurde Paulus von einem Hebräer in sein Haus zum übernachten aufgenommen. 
  9. Am folgenden Tag, auf dem Berg Lud (London) drängten sich viele Leute durch das Stadttor und versammelten sich auf der Hauptstrasse. Paulus predigte ihnen das Evangelium Yahushas (Jesus) und viele kamen zum Glauben, durch das Wort und deren Zeugnisse. 
  10. Am selben Abend war der Ruach ha Kodesh auf den Paulus gekommen und er prophezeite: „Hört ihr Leute, in den letzten Tagen soll der Friede Gottes (Shalom) in diese Städte einziehen, und ihre Bewohner werden das Licht der Wahrheit in die weite Welt hinaustragen. Und Nationen werden kommen, auf diesen Berg (Zion) anzubeten und Zeugnis des Höchsten ablegen, geduldig leidende Diener des Herrn. 
  11. In diesen Tagen wird ein neues, wieder ordentliches Evangelium von Jerusalem ausgehen, und die Menschenherzen werden sich freuen, Wasserbrunnen sich öffnen und es wird keine Plage mehr sein. 
  12. Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören und ein König wird aufstehen und sein Schwert wird die Nationen heilen. Er wird Frieden in den Menschenherzen festmachen und über die Herrlichkeit des Königs wundern sich die Prinzen der Erde.“
  13. Und es war geschehen, dass einige von den Druiden, Paulus privat getroffen haben. Bei ihren zeremoniellen Ritualen bewiesen sie ihre Abstammung der Juden (Leviten), die damals aus der Gefangenschaft Ägyptens geflohen waren. Und der Apostel Paulus glaubte ihnen und gab ihnen den Kuss des Friedens. 
  14. Paulus blieb für drei Monate und lehrte treu seinen Glauben.
  15. Dann reiste er von Raphinus weiter, segelte nach Alium in Gaul (Frankreich).
  16. Paulus predigte zu den römischen Galionen und dessen Leute ernsthaft Busse zu tun, umzukehren und ihre Sünden zu bekennen.
  17. Da kamen einige von Belagea (Belgien) zu Paulus und verlangten von ihm diese neue Lehre erklärt zu bekommen, von diesem Mann namens Yahusha und Paulus öffnete sein Herz für sie. Er redete mit Autorität, wie es ihm befohlen wurde, dass der Messias in diese Welt kommen musste, um Sünder zu retten. Reich beschenkt gingen sie von dannen und hielten fest an allem, was sie gehört hatten.
  18. Und nach vielen mühsamen Wanderungen und Predigten, zusammen mit seinen Freunden erreichte Paulus dann Helvetia (Schweiz). Und sie kamen zum Berg Pontius Pilatus, der nach dem benannt wurde, welcher an der Verurteilung des Messias beteiligt war, und hier Kopf voran vom Berg hinunter stürzte und so „unglücklich“ verstarb. 
  19. Und sogleich zerriss der Berg, warf Pontius Pilatus in Stücke und schwemmte ihn in die Tiefe des Sees*(1).
  20. Und Paulus streckte seine Hand über das Wasser und betete: „Oh Herr mein Gott, lass es als ein Zeichen für alle Nationen in Erinnerung bleiben. Pontius Pilatus, welcher Yahusha,*(2) Yahuahs eingeborenen Sohn hängen liess, mitschuldig war an seinem Tod am Kreuz“.
  21. Und als Paulus betete, siehe ein gewaltiges Erdbeben zerriss den See*(3) in ein Gesicht im Bild des Kreuzes, des leidenden Menschensohnes. 
  22. Und eine Stimme ertönte vom Himmel und sprach: „Aber auch Pontius Pilatus entkam dem Endgericht, denn er hatte nicht nur seine Hände in Unschuld vor grosser Menschenmenge gewaschen, sondern auch im Blut Yahusha ha Mashiach Vergebung angenommen.“
  23. Als die, die mit Paulus waren, das Erdbeben miterlebten und auch die Stimme des Engels hörten, priesen sie den Allmächtigen, gaben Yahusha die Ehre und wurden mächtig im Ruach ha Kodesh gestärkt. 
  24. Und sie reisten weiter und erreichten den Berg Julius*(4), da standen zwei Säulen, zur Rechten und zur Linken, von Caesar Augustus aufgestellt.
  25. Und Paulus stellte sich in die Mitte der zwei Säulen und sagte, inspiriert im Ruach ha Kodesh: „Meine Brüder, diese Steine welche ihr hier seht, sollen meine Reise bestätigen und in Erinnerung bleiben lassen, denn der Ruach Yahushas wird auf alle Nationen ausgegossen, der Weg der Wahrheit kann niemand hindern und ist für alle Generationen bestimmt.“ 
  26. Und sie zogen weiter, kamen nach Illyricum (ex Jugoslawien) und Paulus reiste auch nach Mazedonien und weiter nach Asien*(5). Und Gnade wurde auf die gläubigen Gemeinden gelegt und sie nahmen mächtig zu in Zahl, Weisheit und Shalom. Amen.                               

*1 ein später trockengelegter Bergsee. 

*2 Gott ist Mensch in Yahusha (Jeshua, Jesus)  

*3 der Vierwaldstättersee, Stadt Luzern und dessen Hausberg Pilatus. 

*4 Julier Pass führt über die Schweizer Alpen, 

wichtige Handelsstrasse der Römer, in Verbindung vom Norden in den Süden.  

*5 bis in den fernen Osten.